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Familienname

Den Familiennamen Kremleter gibt es schon Anfang des 16. Jahrhunderts im kleinen Bergdorf Ebnit. Auch in Hohenems haben sich Kremleter angesiedelt. Im Hohenemser Familienbuch ist vermerkt: 'In den ältesten Urkunden steht der Name Kremelter, später öfters Kremleter, auch 10 verschiedenen in den Matriken.'

Erwähnungen

  • Regest 434 aus dem Jahr 1513: Kremelter Gabriel, genannt Trajer, u. sein Hausfrau Blatterin Greta, grenzen im Hackwald an Wähinger Peters sel. Kinder (siehe Wähinger [Wehinger] Peter).
  • Regest 494 aus dem Jahr 1525: Gabriel Trajer muss (in anderen Urkunden Kremelter geheißen) Urfehde schwören.
  • Pfarrurbar Ebnit um 1593: Kremelter Ursula, Ebnit-Büchel
  • Pfarrurbar Ebnit 1594: Hans Kremelter u. Elisabeth Kremelter
  • Urbar Christoph 1603 (Seite 75): Kremelter Teys ab den Auen [in Hohenems]
  • Gerichtsprotokoll v. 23.03.1604: Kremelter Theis in [Hohenems-]Reute
  • Verhörprotokoll 1604: Kremleter Linbart außm Ebnit will wieder Alpgenosse der Ebniter in Valors werden.
  • Fahlbuch 1605: Kremelter Theis, in der Reutin + 15.4.1606, fahl ein fendrig Rindlein, soll der Sohn dafür 2 Tag im Palast arbeiten.
  • Urbar Caspars 1611: zinst Kremelter Albrecht ab des Wolfs gruab ab Junkersberg (heute Reisa Ställe).
  • Urbar Caspars 1611: Kremelter Hans, Maurer
  • Gerichtsprotokoll 1614 (Seite 42): Kremelter Hans, Maurer, Ebnit, sein Eheweib heißt Peterin Anna.
  • Fahlbuch 1615: Kremleter Hans im Ebnit + Nov. 1615, fahl 1 Kue - 4 fl.
  • Verhörprotokoll 1620: Kremelter Lena, verehl. Dinser Sebastian. Zeugen: Sineon u. Jerg Kremelter, alle Ebniter.
  • Regest 934 aus dem Jahr 1621: Kremleter Georg Zeuge mit Bartle Matheis im Bocksberg Prozess.
  • Gerichtsprotokoll 1621: Kremelter Sineon v. Ebnit
  • Gerichtsprotokoll 1621 (Seite 144): Kremelter Leonhart u. sein Bruder Thoma von Ebnit
  • Verhörprotokoll 1624: Kremelter Ursula oo Ulrich Walser im Ebnit klagt gegen Ulrich Mathis wegen Täusch u. Käuff.
  • Verhörprotokoll 1624: Kremelter Stefan , Ebnit u. sein Bruder Thebus.
  • Gerichtsprotokoll 1627 (Seite 21): Kremelter Maria, [Hohenems-]Reute, Klage gegen Friedle Mathis wegen Kindbett.
  • Gerichtsprotokoll 1627 (Seite 29): Kremelter Debus u. sein Bruder Hans in Ebnit. Debus ist Vogt des Ulrich Mathis.
  • Hexenprotokoll 1630: Kremleter Simons Weib Spieglin Anna, Tiergärtner, Zeugin.
  • Steuerbuch 1630: Kremelter Simon, Reute 100 fl. Vermögen, Kremelter Thoma, Reute 100 fl. Vermögen, Kremelter Jörg, Ebnit , dessen Vogt Jörg Peter 130 fl.
  • Gerichtsprotokoll 1633: Kremleter Margarete Klägerin wider Hansens Kuens Waib Türtscherin Trina.
  • Waisenbuch 1634: Kremelter Martin hat als Vogt den Georg Peter (ist wohl Hansens Sohn), es hat Martin einen Schuldbrief v. 100 fl. bei Jakob Halbeisen in Ebnit.
  • Gerichtsprotokoll 1635: Kremelter Simon, Tiergärtner u. Sohn Andreas sind aus Ebnit gebürtig.
  • Gerichtsprotokoll 1635: Kremelter Karl, Urbar Spieglin, Frau des Simon Kremelter, [Hohenems,] Tugstein.
  • Gerichtsprotokoll 1641: Kremelter Andreas der Jung hat einen Juden geschlagen.
  • Verhörprotokoll 1641: Kremelter Margarete streitet schon 2 Jahr mit Petrus Schneider.
  • Verhörprotokoll 1642: Kremelter Margarete, genannt Valentinerin (siehe Kremelter Valentin in Ebnit) hat ein Kind von Aaber Ulrich, Wächter, ihr Mann Kuen Erat ist ungewiß tot.
  • Gerichtsprotokoll 1645: Kremelter Margarete hat 2 Söhne: Caspar Schneider u. Jerg Peter ab [Hohenems-]Reute
  • Verhörprotokoll 1648: Kremleter Andreas, Maurer, gegen Jos Peter u. Schwiegervater Michel Spiegel.
  • Verhörprotokoll 1651: Kremleter Simon, [Hohenems-]Reute u. Andreas Kremleter, Maurer, ist Andreas Tochtermann des Vaters Mang Amann.
  • Pfarrurbar Ebnit 1653: Valentin Kremelter

Spitzenahnen

Spitzenahnen sind die jeweils ältesten Vorfahren in einer Ahnenreihe, zu denen die Daten der Eltern fehlen.

  • Albert Kremelter (Kremleter) könnte ungefähr im Jahre 1585 zur Welt gekommen sein. Er hatte einen Sohn namens Michael.
  • Jerg Kremelter (Kremleter) könnte ungefähr im Jahre 1585 zur Welt gekommen sein. Mit seiner Gattin Maria geb. Kolb hatte er eine Tochter namens Christina, die am 20.02.1610 in Hohenems geboren wurde.
  • Simon Kremelter (Kremleter), genannt "Knot", könnte ungefähr im Jahre 1595 zur Welt gekommen sein. Er hatte mit seiner Gattin Catharina Spiglin zwei Kinder.
  • Paul Kremelter (Kremleter) könnte ungefähr im Jahre 1615 zur Welt gekommen sein. Aus der Ehe mit Maria Mayer hatte er zwei Kinder.
  • Hans Kremelter (Kremleter), genannt "Ber", könnte ungefähr im Jahre 1620 zur Welt gekommen sein. Mit seiner Gattin Catharina Walser hatte er drei Kinder.
  • Hans Adam Krembleter (Johann Adam Kremleter) könnte ungefähr im Jahre 1695 zur Welt gekommen sein. Aus der Ehe mit Katharina Kaufmann stammen vier Kinder.

Haus-/Vulgonamen

Ein Hausname oder auch Vulgoname, auch Übername genannt, ist ein Namenszusatz zur besseren Unterscheidung von Personen und Familien. Die Haus-/Vulgonamen stammen zum Teil aus der Zeit, als die Familiennamen eingeführt wurden (spätes Mittelalter). Dieser Namenszusatz kann in Verbindung zu einem Vornamen eines bestimmten Vorfahren stehen. Der Name eines Anwesens (Bauernhof, Gasthaus), Beruf, früherer Wohnort oder ein bestimmtes Ereignis wurden ebenfalls für Vulgonamen verwendet.

  • Trajer (Gabriel Kremelter)
  • Knot (Simon Kremelter)
  • Ber (Hans Kremelter)
  • Valentinerin (Margaretha Kuhn geb. Kremleter)

Quellen: Kirchenbücher

Die Sippe Kremleter befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

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Wappen der Königsegg

Königsegg (auch Königseck) ist der Name eines alten schwäbischen Adelsgeschlechts, das in seinen reichsunmittelbaren Linien Rothenfels und Aulendorf zum Hohen Adel zählte und mit dem Deutschen Orden auch eine ostpreußische Linie bildete.

Geschichte

Ursprung

Ursprünglich hieß das Geschlecht Fronhofen nach der Burg Fronhofen (heute ein Ortsteil der Gemeinde Fronreute im Landkreis Ravensburg) und erscheint erstmals urkundlich 1171 mit dem welfischen Ministerialen Mengoz de Fronhove. Mitglieder des Geschlechts waren Ministeriale der Hohenstaufen und später des Heiligen Römischen Reiches. Die Brüder Eberhard und Berthold von Fronhofen nannten sich schon im Jahre 1209 ministerialis regis. Ein jüngerer Eberhard ("frater domini Bertholdi de Fronhoven") hieß dann ab 1251 Eberhardus de Kunigsegge (nach der Burg Königsegg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Guggenhausen im Landkreis Ravensburg).

Standeserhebungen und Verbreitung

1347 wurde Ulrich I. von den Habsburgern zum ersten Landvogt in Oberschwaben aus dem Hause Königsegg erwählt. Mit wenigen Unterbrechungen hatte die Familie dieses Amt bis zum Ende des Alten Reiches inne.
Johann Jacob von Königsegg kaufte 1565 von seinem Schwager, dem Grafen Ulrich von Montfort, die reichsunmittelbare Grafschaft Rothenfels im Allgäu mit dem Hauptort Immenstadt. Seine Söhne Marquard und Georg erhielten am 6. März 1621 eine Bestätigung des Reichsfreiherrenstandes, nachdem sie schon 1613 das Prädikat Wohlgeboren erhalten hatten. Georg ist der Stammvater der Linien Rothenfels und Aulendorf. Seine Söhne Hugo, Rothenfelser Linie, und Johann Georg, Aulendorfer Linie, wurden von Kaiser Ferdinand II. am 29. Juli 1629 in den Reichsgrafenstand erhoben.

Linie Rothenfels

Die Residenz der Herrschaft Rothenfels wurde um 1600 von der Burg Rothenfels in das Stadtschloss zu Immenstadt verlegt, das um 1550 als Amtshaus erbaut worden war und zwischen 1595 und 1620 durch Georg Freiherr zu Königsegg zum Schloss erweitert wurde. Die Grafen von Königsegg-Rothenfels lebten dann über Generationen überwiegend in Wien, wo sie bedeutende Positionen am kaiserlichen Hof einnahmen. Graf Leopold Wilhelm von Königsegg-Rothenfels (1630-1694) spielte 1683 eine maßgebliche Rolle bei der Verteidigung Wiens während der türkischen Belagerung. Sein Sohn Joseph Lothar von Königsegg-Rothenfels (1673-1751) kommandierte als kaiserlicher Feldmarschall und Präsident des österreichischen Hofkriegsrates das kaiserliche Heer in vielen Feldzügen. Dessen Neffe Christian Moritz von Königsegg-Rothenfels unterlag im Siebenjährigen Krieg 1757 im Gefecht bei Reichenberg den Preußen. Christian Moritz' Bruder Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels war ab 1761 Erzbischof und Kurfürst von Köln und ab 1762 bis zu seinem Tod 1784 zugleich auch Fürstbischof von Münster.

Graf Fidel Franz tauschte, nach dem Reichsdeputationshauptschluss, die Grafschaft Rothenfels und seinen übrigen Besitz im Allgäu mit Österreich und erhielt dafür 1804 die Herrschaft Boros-Sebis im Königreich Ungarn; die Linie Rothenfels ist nicht erloschen, bis heute leben Nachkommen der Familie in Ungarn.

Linie Aulendorf

Den ehemals welfischen, dann staufischen Besitz Schloss Aulendorf erwarb die Familie 1381. Ein Ulrich nannte sich 1386 erstmals von Königsegg zu Aulendorf. Hans von Königsegg (1440-1484) verlegte die Familiengruft hierher. Johann Georg baute um 1620 Aulendorf zu seiner Residenz aus. Die reichsunmittelbare, dem Schwäbischen Reichskreis zugehörige Grafschaft bestand bis zu ihrem Ende durch die Rheinbundakte 1806, als sie dem neuen Königreich Württemberg zugeschlagen wurde und die vormals regierenden Grafen zu württembergischen Standesherren wurden. 1829 erhielten sie das Prädikat Erlaucht. Nach der Mediatisierung wurde Aulendorf nur noch vorübergehend bewohnt, aber zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufwendig modernisiert. Die Grafen verkauften 1941 das Schloss, das 1987 an das Land Baden-Württemberg überging.

Bereits seit 1174 war der Ort Königseggwald unter der Verfügungsgewalt der Herren von Fronhofen gewesen; die Herren von Königsegg erwarben ihn 1311 als Eigentum und verlegten 1681 ihren Sitz von der Burg Königsegg nach Königseggwald, wo an der Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus ab 1765-1770 unter Beratung des französischen Architekten Pierre Michel d'Ixnard ein neues Schloss erbaut wurde. Die Grafen zu Königsegg-Aulendorf bewohnen bis heute das Schloss in Königseggwald und besitzen neuerdings, infolge Erbschaft, auch das Schloss Halbturn im Burgenland. Dort betreiben sie ein renommiertes Weingut.

Ostpreußische Linie

Zum Deutschen Orden bestanden seit 1268 enge Verbindungen, so sind ab 1351 verschiedene Familienmitglieder als Deutschordensritter und Komture nachgewiesen, so Eberhard von Königsegg 1378-1384 als Komtur auf der Mainau. Die Existenz einer preußischen Linie begann urkundlich 1405, als Eberhard VI. von Königsegg zum Hatzenturm sich bereits im Ordensland Ostpreußen befand. Der aus dieser Linie stammende Wilhelm Fabian von Königsegg wurde 1694 in den preußischen Freiherrenstand erhoben. Nachfahren der freiherrlichen Linie leben auch heute noch.

Namensträger

  • Berthold von Königsegg-Rothenfels (1593-1663), deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Domherr in Köln
  • Johann Jacob von Königsegg-Rothenfels (1590-1664), Domherr in Köln
  • Leopold Wilhelm von Königsegg-Rothenfels (1630-1694), Vizepräsident des Reichshofrates und Reichsvizekanzler des Heiligen Römischen Reiches
  • Hugo Franz von Königsegg-Rothenfels (1660-1720), Bischof von Leitmeritz
  • Joseph Lothar von Königsegg-Rothenfels (1673-1751), kaiserlicher Feldmarschall und Präsident des österreichischen Hofkriegsrates
  • Karl Ferdinand von Königsegg (1696-1759), Statthalter der Österreichischen Niederlande (1743-1744)
  • Christian Moritz von Königsegg-Rothenfels (1705-1778), kaiserlicher Feldmarschall- Maria Karolina von Königsegg-Rothenfels (1707-1774), Äbtissin des Damenstifts Buchau
  • Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels (1708-1784), Erzbischof in Köln und Bischof von Münster, ließ das Fürstbischöfliche Schloss Münster erbauen
  • Karl Aloys von Königsegg-Aulendorf (1726-1796), Weihbischof in Köln
  • Fidel Anton von Königsegg-Rothenfels (1750-1804), K.K.Kämmerer, letzter Reichsgraf in Immenstadt im Allgäu
  • Maximilian von Königsegg-Rothenfels (1757-1831), Domkapitular zu Köln, Straßburg und Konstanz-Alfred von Königsegg-Aulendorf (1817-1898), Obersthofmeister von Kaiserin Elisabeth, oo mit Pauline Gräfin von Bellegarde (1830-1912), Obersthofmeisterin
  • Adda von Königsegg (1872-1945), Vorsitzende der Johanniter-Schwesternschaft, Schriftstellerin
  • Anna Bertha von Königsegg (1883-1948), Vinzentinerin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus
  • Paula Maria Eusebia Julie von Königsegg-Aulendorf (* 1926), verheiratete Fürstin zu Fürstenberg
  • Christian Erland Harald von Koenigsegg (* 2. Juli 1972), schwedischer Designer und Gründer des Automobilherstellers Koenigsegg

Der Königsegger Codex

Im Jahre 1455 beauftragte Junker Lutold III. von Königsegg den Fechtmeister Hans Talhoffer damit, ein Fechtbuch für ihn herstellen zu lassen. Dieser Königsegger Kodex (Hs. XIX 17.3) mit über 100 Bildtafeln über verschiedene Kampfweisen befindet sich noch heute in der gräflichen Bibliothek der Königsegg-Aulendorf. 2010 wurde ein Faksimileband und ein Kommentarband veröffentlicht.

Quelle: Wikipedia

Die Genealogie des Adelsgeschlechts Königsegg befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Wappen Zugg / Sugg

Familienname

Zugg könnte eine heute nicht mehr gebräuchliche Kurzform eines Taufnamens sein. Bei den Walsern gibt es die Formen: Sugg, Schugg, Tschuk, Zogg und Zuogg. Die Schreibweise Zuegg ist in Südtirol zu finden. Die Schreibweisen Sugg und Zugg findet man in Urkunden und Kirchenbüchern von Braz und Hohenems.

Der Familienname Zugg ist 1383 in Bartholomäberg, Montafon nachweisbar. Seit Beginn der Taufbücher (1635) tritt der Familienname häufig in St. Gallenkirch, Montafon auf. Der Sage nach soll ein Kaspar Zugg - mit einem Wolfgang Netzer - als Urahn vom Wallis nach St. Gallenkirch gekommen sein, dort am Neuberg gesiedelt und den Zuggenwald im Gargellner Tal gerodet haben.

Häufigkeit

Der Familienname Zugg ist von der Häufigkeit her gesehen der 11651. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Bludenz.

Den Familiennamen Sugg fndet man in Wien und Vorarlberg. Er ist von der Häufigkeit her gesehen der 100399. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Feldkirch. Relativ gesehen ist es im Bezirk Feldkirch am wahrscheinlichsten, einer Person mit diesem Namen zu begegnen.

Den Familiennamen Zug findet man in Wien, Steiermark, Kärtnen und Vorarlberg. Er ist von der Häufigkeit her gesehen der 34211. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Wien (Stadt). Relativ gesehen ist es im Bezirk Wien (Stadt) am wahrscheinlichsten, einer Person mit diesem Namen zu begegnen.

Vielleicht sind die Schreibweisen Zugg und Sugg abgeleitet vom Familiennamen Zug. Der Kanton Zug gilt als der wohlhabendste Kanton der Schweiz. Theoretisch könnte auch der Kanton Zug der Namensgeber für das Geschlecht Zug, Zugg bzw. Sugg sein.

Wappen

Es existiert ein Wappen der "Zugg / Sugg", jedoch ist die Herkunft unklar.

Erwähnungen

  • In der Schlacht bei Frastanz 1599 ist ein Zugg gefallen. 
  • Drina Sugg wurde am 25. Dezember 1643 in St. Gallenkirch römisch katholisch getauft. Sie ist die Tochter des Gorguß Sugg und dessen Gattin Greta Salzgeberin.
  • Die erste Ehebucheintragung eines Zugg in St. Gallenkirch erfolgte am 10. Mai 1646. Peter Zugg heiratete Maria Vergud in der Pfarrkirche St. Gallus in St. Gallenkirch.
  • Die Sterbebucheintragungen in St. Gallenkirch beginnen im Jahre 1682. Am 11. September 1682 starb juvenis Udalricus Zugg, humatis studiosus.
  • Urkunde vom 1. Mai 1517: Balthasar Walser von Braz, der wegen Schwörens in Kaspar Kesslers Haus zu Bludenz in das Gefängnis des Friedrich von Freiberg zu Eisenberg gekommen ist, schwört bei der Freilassung Urfehde und setzt als Tröster Bernhart, Kaspar und Leonhard Walser, Hans Walser und N. Sugg, alle von Braz. Erwähnt sind auch Jörg Lipp, Hans Henggi und Leonhard Hauser.
  • Urkunde Nr. 7696 vom 15. Oktober 1746, St. Gallenkirch: Christian Keßler, amtstragender Vorsteher des Tals Montafon, erteilt dem Anton Zugg aus St. Gallenkirch eine Geburtsattestation. Anton Zugg, ehelicher Sohn des verstorbenen Anton Zugg und der Barbara Mangardin zu St. Gallenkirch, verehelicht am 6. November 1708, wurde am 14. November 1725 durch Pfarrer Magister Antonius Kraft getauft.

Spitzenahnen

Spitzenahnen sind die jeweils ältesten Vorfahren in einer Ahnenreihe, zu denen die Daten der Eltern fehlen. Aus der Sippe Zugg / Sugg gibt es folgende Spitzenahnen:

  • Peter Zugg (* ca. 1610) hatte mit seiner Gattin Maria geb. Vergud 3 Töchter.
  • Gorguß Sugg (* ca. 1615) hatte mit seiner Gattin Greta Salzgeberin 11 Kinder.
  • Hannß Sugg (* ca. 1616) hatte mit seiner Gattin Greta Vielin 4 Kinder.
  • Adam Sugg (* ca. 1617) hatte mit seiner Gattin Maria Lechthaler eine Tochter.
  • Peter Sugg (* ca. 1620) hatte mit seiner Gattin Stina Bartenin 6 Kinder.
  • Christian Zugg (* ca. 1625) hatte mit seiner Gattin Anna Battlogg 3 Kinder.
  • Hanns Sugg (* ca. 1625) hatte mit seiner Gattin Adelheid Schwarzmann 5 Kinder.
  • Johannes Zugg (* ca. 1630) hatte mit seiner Gattin Katharina Brunold 5 Kinder.
  • Johann Zugg (* ca. 1675) hatte mit seiner Gattin Christina Tschanhentzin 3 Kinder.
  • Johann Kaspar Zugg (* ca. 1775) hatte mit seiner Gattin Maria Christina Tschofen 2 Kinder.

Bekannte Persönlichkeiten

  • Daniel Zugg (* 19. Februar 1993 in Bludenz) ist ein österreichischer Skibergsteiger und amtierender österreichischer Meister in der Sprint-Disziplin (2019).
  • Zoe Elizabeth Sugg (* 28. März 1990 in Lacock, Wiltshire, England) ist eine britische Mode- und Beauty-Vloggerin, YouTuberin, Bloggerin und Autorin.

Quellen: Private Unterlagen, Kirchenbücher, Monasterium,Wikipedia, namenskarten.lima-city.at, Wikipedia

Wenn man im Berufsleben steht, hat man kaum Zeit sich über die eigenen Vorfahren Gedanken zu machen. Ahnenforschung benötigt jedoch sehr viel Zeit und Erfahrung. Das bemerkt man spätestens, wenn man einmal in den Matrikeln des 16. und 17. Jahrhunderts geforscht hat.

Bei verwandten.info kann man ohne Zeitaufwand die erforschten genealogischen Daten dem Stammbaum-Netzwerk oder den Familienbüchern entnehmen.

Berichte downloaden

Neu dazugekommen ist die Möglichkeit, dass man jederzeit die neuesten Daten als Bericht (PDF) herunterladen und ausdrucken kann:

  • Ein Bericht über die Nachkommen einer Person, in einem erzählenden Stil.
  • Ein Bericht mit personenbezogenen Detailinformationen.
    - keine Fotos
    - Alle Fotos
    - Hervorgehobenes Bild
  • Ein Bericht der Familien, die eng mit einer Person verwandt sind.
    - Eltern und Geschwister
    - Ehepartner und Kinder
    - Direkte Vorfahren
    - Direkte Vorfahren und ihre Familien
    - Nachkommen
    - Alle
  • Eine Liste der nahen Verwandten der genannten Person.
    - Eltern und Geschwister
    - Ehepartner und Kinder
    - Direkte Vorfahren
    - Direkte Vorfahren und ihre Familien
    - Nachkommen
    - Alle
  • Ein als Erzählung aufbereiteter Bericht über einen einzelnen Vorfahren.

Diese neuen Möglichkeiten stehen ab sofort allen Fördermitgliedern von verwandten.info für die Eigennutzung zur Verfügung. Gültig bis auf Widerruf.

Stammwapppen: Das Stammwappen erhielten die Marinelli im Jahre 1480 unter Kaiser Friedrich III. Legende: Die Marinelli, aus dem Herzogthum stammend, sind eines vornehmen Geschlechtes und führen im schwarzen Felde rot und silberne Steine mit zwei goldenen Sternen, welche das Glück der Familie bedeuten. Einen gekrönten Helm worauf ein Engel mit einem Schwert welcher die Reinheit und das Benehmen des Stammes darstellt. Anmerkung zu Kaiser Friedrich III.: Herzog Friedrich V. (von Steiermark, Kärnten, Krain; seit 1424), 1440 zum König gewählt, 1452 als Friedrich der III. zum Kaiser gekrönt; 1459 ungarischer König; legte Grundstein zur habsburgischen Großmacht (A.E.I.O.U.).

Wappen des Carl Anton von Marinelli: Carl Anton von Marinelli, Notar in Casez, wurde am 16. Jänner 1717 von Fürstbischof Joh. Michael Graf Spaur, Trient in den Adelsstand aufgenommen Bestätigung durch Kaiser Franz I.: Der Wappenträger entstammt derselben Familie des Camillo v. Marinelli. Sie führen im Querfachschild unten: ein silbernes Pferd - das einen azurblauben Wassergrund durchschwimmt oben: in blau drei goldne Sterne. Helmzier: goldne Krone - goldner Löwe wachsend - einen grünen Palmzweig i. den Pranken abstreckend. Decken: blau-gold. Nach dem Wappenbuch v. G. B. Crollanza Band 3 Seite 263-64 - Bibliotheca Comunale, Trient, Italien.

Familienname

Marinelli könnte "dem Meer entstiegen" bedeuten (silbernes Pferd im azurblauben Wassergrund im Wappen). Der Familienname könnte auch im Zusammenhang mit "Marinaio" (Seemann) und "Mare" (Meer) stehen.

Familienname

Der Familienname Wolfgang kommt vom Vornamen Wolfgang. Namensvarianten sind Wolfhard, Wolf und Wolff.

Der Familienname Wolfgang ist von der Häufigkeit her gesehen der 3908. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Wien (Stadt). Relativ gesehen ist es im Bezirk Wien (Stadt) am wahrscheinlichsten, einer Person mit diesem Namen zu begegnen.

Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Wolfgang in Österreich
Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Wolfgang in Österreich
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CC BY-NC-SA 3.0 AT

Familienname

Schneider ist ein häufiger deutscher Familienname. Er entstand nicht nur aus der Berufsbezeichnung des Schneiders, denn das Schneiden ist auch eine Tätigkeit bei anderen Berufen, z. B. dem Röder (von roden) oder dem Brettschneider, dem norddeutschen Schröder oder Schrader. Letztgenannte gehen auf niederdeutsch schroden "hauen" oder "schneiden, abschneiden, zurechtschneiden" zurück; der norddeutsche Schröder ist somit ein süddeutscher Schneider.

Der Familienname Schneider ist von der Häufigkeit her gesehen der 26. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Wien (Stadt). Relativ gesehen ist es im Bezirk Wien (Stadt) am wahrscheinlichsten, einer Person mit diesem Namen zu begegnen.

Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Schneider
Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Schneider in Österreich
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Familienname

Bei "Zinner" handelt sich um einen sogenannten "Berufsnamen", bei dem eine ursprüngliche Berufsbezeichnung zu einem Familiennamen wurde. Am deutlichsten zeigt sich das bei Familiennamen wie Fischer, Müller oder Tischler. Weniger offensichtlich ist das bei Berufen, die es heute nicht mehr gibt, wie im Falle von Zinner. Hier liegt wahrscheinlich der Beruf des Zinngießers zugrunde, der Haushaltsgefäße (Kannen, Becher, Krüge, Schüsseln) aus Zinn produzierte bzw. diese mit Zinn überzog, also verzinnte.

Der Familienname Zinner wird mindestens 1173-mal in mindestens 19 Ländern (USA, Deutschland, Österreich, Russland, Kanada, Ungarn, Schweiz, ...) benutzt. In Deutschland kommt der Name hauptsächlich in Bayern vor. Der Familienname Zinner ist von der Häufigkeit her gesehen der 977. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Wien (Stadt). Relativ gesehen ist es im Bezirk Wien (Stadt) am wahrscheinlichsten, einer Person mit diesem Namen zu begegnen.

Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Zinner in Österreich
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Wappen derer von Reitnaw in Siebmachers Wappenbuch von 1605

Raitenau ist der Name eines süddeutschen Adelsgeschlechts, das vom 14. bis ins 17. Jahrhundert im Bodenseeraum angesiedelt war.

Geschichte der Herren und Grafen von Raitenau

Die Raitenauer sollen ursprünglich in der Herrschaft Lenzburg auf einer Burg mit ihrem Namen sowie in Chur angesiedelt gewesen sein. Seit 1325 sind die Raitenaus in Vorder-Raitenau (auch: Unter-Raitenau) im Allgäu in der Nähe von Lindau nachgewiesen.

Die Raitenaus verkauften 1376 ihre Wasserburg Unter-Raitenau an Hans Hübschlin, einen Patrizier aus Ravensburg. In der Folge sind Raitenauer in Diensten der Klöster St. Gallen und Lindau, der Grafen von Montfort und der Habsburger. Seit dem 15. Jahrhundert besaßen sie die Burg Ober-Lochau und auch die alte Burg Hofen.