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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Papst Benedikt XVI.

Joseph Aloisius Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) wurde am 16. April 1927 in Marktl am Inn, Oberbayern geboren. Er ist emeritierter Papst (lat. Papa emeritus) und war vom 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und damit des Staats Vatikanstadt. Er war der erste deutsche Papst seit Hadrian VI. (1523) und nach Coelestin V. (1294) der zweite Papst der Geschichte, der freiwillig von seinem Amt zurücktrat.

Vor seinem Pontifikat war Joseph Ratzinger zuletzt Dekan des Kardinalskollegiums (seit 2002) und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre (seit 1981). Er galt als einer der einflussreichsten Kardinäle und in theologischen und kirchenpolitischen Fragen als rechte Hand seines Vorgängers Johannes Paul II. Im Konklave am 18. und 19. April 2005 wurde er zum 264. Nachfolger Petri gewählt.

Joseph Alois Ratzinger mit angeblich jüdischer Abstammung

Am 25. Januar 2011 veröffentlichte ein Aron ben Gilad den Beitrag "Pope Benedict XVI's Jewish Ancestry". Darin versucht er einen Stammbaum mütterlicherseits des Papstes Benedikt XVI. zu erstellen, und dabei den Nachweis zu erbringen, dass Joseph Alois Ratzinger nicht deutscher, sondern jüdischer Abstammung sei.

Laut Aron ben Gilad sei die Urgroßmutter Papst Benedikts XVI. die 1834 in Mährisch Weißkirchen in der österreichischen Markgrafschaft Mähren geborene Jüdin Betty Tauber gewesen. Die Behauptung wird daher mit einer Genealogie "untermauert", die bis Judah Löw (Jehuda ben Bezal'el Löw Yehuda Loew) zurückreicht, jenem legendären Prager Rabbi Löw (c1512-1609), der in der Stadt des heiligen Albrecht an der Moldau der Legende nach aus Lehm und mit Magie einen Menschen oder zumindest ein menschenähnliches Wesen geschaffen haben soll.

Der Augustiner Chorherr Rüdiger Weinstrauch vom Stift Neustift bei Brixen in Südtirol veröffentlichte den tatsächlichen Stammbaum von Papst Benedikt XVI., wie er zweifelsfrei anhand der originalen Pfarrbücher in Tirol nachweisbar ist. Der Papst stammt, wie längst bekannt, mütterlicherseits aus Tirol und nicht aus Mähren, um genau zu sein aus der Gemeinde Natz-Schabs, die oberhalb der Bischofsstadt Brixen liegt.

Die Tiroler Abstammung lässt sich anhand der zeitgenössischen Kirchenbücher bis zu deren Einführung am Beginn der Neuzeit zurückverfolgen.

Quellen: Katholisches Magazin für Kirche und Kultur, Wikipedia

Die Genealogie von Papst Benedikt XVI. befindet sich im Stammbaum-Netzwerk. Die Genealogie des Rabbi kann im Familienbuch "Judah Löw (c1512-1609)" aufgerufen werden.

 

Ludwig I. von Franzien (778-840)

Ludwig I. von Franzien, genannt "Ludwig der Fromme", kam am 11. April 778 in Chasseneuil-du-Poitou zur Welt. Er war König des Fränkischen Reiches (in Aquitanien seit 781, im Gesamtreich seit 814) und Kaiser (814-840). Er war Sohn und Nachfolger Karls des Großen und führte dessen Reformpolitik zunächst erfolgreich weiter.

In Auseinandersetzungen mit seinen eigenen Söhnen zweimal vorübergehend abgesetzt (830, 833/34), gelang es Ludwig dem Frommen jedoch nicht ein überlebensfähiges fränkisches Großreich zu schaffen - drei Jahre nach seinem Tod wurde das Frankenreich im Vertrag von Verdun (843) aufgeteilt.

Vor seiner ersten Ehe hatte Ludwig I. bereits aus einer Verbindung um das Jahr 793 zwei Kinder namens Alpais (Elpheid) und Arnulf. Im Jahre 794 ehelichte er Irmingard (780-818), Tochter des Grafen Ingram. Aus dieser Ehe stammen fünf Kinder. In zweiter Ehe heiratete er 819 Judith von Bayern. Aus der zweiten Ehe stammen zwei Kinder.

Ludwig I. von Franzien verstarb am 20. Juni 840 in Ingelheim am Rhein. Er wurde neben seiner Mutter in der Abtei St. Arnold in Metz beigesetzt.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Philipp IV. von Spanien (1605-1665)

Philipp IV. von Spanien kam am 8. April 1605 im Palacio Real de Valladolid zur Welt. Von 1621 bis 1665 regierte er die Länder der spanischen Krone (Spanien, Neapel, Sizilien, Sardinien, Spanische Niederlande) mit dem Kolonialbesitz, bis 1640 war er als Filipe III letzter habsburgischer König von Portugal.

Insgesamt steht die Regierungszeit Philipps IV. für den Niedergang der spanisch-habsburgischen Macht und den Verlust der Hegemonialstellung. Zur Festigung der Annäherungspolitik zwischen Spanien und Frankreich wurde 1611 ein Ehevertrag zwischen dem Haus Habsburg und den Bourbonen unterzeichnet. Gemäß diesen Bestimmungen sollte der noch minderjährige Philipp mit Élisabeth de Bourbon vermählt werden. Am 25. November 1615 wurde der zehnjährige Philipp mit der drei Jahre älteren Élisabeth in der Kathedrale von Burgos verheiratet. In zweiter Ehe vermählte sich Philipp IV. am 8. November 1649 mit Maria Anna von Österreich (1634-1696). Philipp IV. zeugte mit seinen Mätressen 29 Kinder. Aus der Beziehung mit der Schauspielerin Maria Ines Calderon stammt Juan José de Austria (1629-1679).

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Johann Joseph von Habsburg (1629-1679)

Johann Joseph von Habsburg (Juan José de Austria) kam am 7. April 1629 in Madrid zur Welt. Seine Mutter war die Schauspielerin Maria Ines Calderón, deren ausschweifendes Leben die Zuordnung der Vaterschaft problematisch macht. Er wurde von König Philipp IV. von Spanien als sein unehelicher Sohn anerkannt.

Ramiro Núñez Felípez de Guzmán, Herzog von Medina de las Torres und Vizekönig von Neapel, hatte ebenfalls eine Beziehung zur Schauspielerin Maria Ines Calderón. Aus diesem Grund gab es lange das Gerücht, dass in Wirklichkeit Ramiro Núñez Felípez de Guzmán (c1600-1668) der leibliche Vater des Kindes sei. Ähnlichkeiten sah man in der Statur, Gesicht, Haare, Stimme, Ehrgeiz und Fantasie.

Anno 1647 wurde Johann Joseph von Habsburg zur militärischen Hilfe nach Neapel und 1651 nach Katalanien gesandt. In beiden Fällen hatte er die Rolle als "Verteidiger des Friedens". Seine sympathische Art, gepaart mit seinem vorteilhaften Aussehen (vor allem seine langen schwarzen Haare, im Kontrast zu den blonden und blassen Fürsten von Habsburg) machten ihn bei seinen Landsleuten beliebt.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Washington Irving (1783-1859)

Washington Irving wurde am 3. April 1783 als jüngstes von acht Kindern des William und der Sarah Irving im New Yorker Stadtteil Manhattan geboren. Sein Vater war ein schottischstämmiger Kaufmann und Officer der Royal Navy.

Washington Irving, der nach General George Washington benannt wurde, studierte zunächst Jura, schrieb aber schon früh Beiträge für verschiedene Magazine. 1809 starb seine siebzehnjährige Verlobte Matilda Hoffmann.

In Europa brachte es ihm später den Ruf ein, "Erfinder" der amerikanischen Kurzgeschichte zu sein. Er war der erste amerikanische Schriftsteller, der sich im Ausland einen Namen machen konnte. 

Washington Irving, alias "Diedrich Knickerbocker", verstarb am 28. November 1859 in seinem Landhaus in Tarrytown. Er wurde auf dem Sleepy Hollow Cemetery in New York beigesetzt.

Zwischen dem Schriftsteller Washington Irving und Bürgern der Stadt Hohenems gibt es eine interessante Querverbindung.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Karl I. von Franzien (742-814)

Karl I. von Franzien, bekannt als "Karl der Große", kam wahrscheinlich am 2. April 747 zur Welt. Er stammt aus dem Geschlecht der Karolinger und war seit dem 9. Oktober 768 König des Fränkischen Reiches und ab dem 25.Dezember 800 Römischer Kaiser.

Der Enkel Karl Martells erhielt bereits zu Lebzeiten den Beinamen "der Große" und gilt seit dem Mittelalter als einer der bedeutendsten Herrscher des Abendlandes. Das Frankenreich erfuhr unter ihm seine größte Ausdehnung. Mit seiner Krönung durch Papst Leo III. am Weihnachtstag 800 in Rom wurde das Kaisertum im Westen Europas erneuert. Auf Initiative Kaiser Friedrich Barbarossas wurde Karl am 29. Dezember 1165 von Gegenpapst Paschalis III. heiliggesprochen und als "Pater Europae" ("Vater Europas") verklärt.

Sowohl Deutsche als auch Franzosen führen die Anfänge ihrer Nationalgeschichte auf Karl den Großen zurück.

Sein Ehe-, Sexual- und Familienleben stand in eklatantem Widerspruch zu den kirchlichen Moralvorstellungen und dem darauf aufbauenden Kirchenrecht. Bereits die Verstoßung seiner ersten langobardischen Ehefrau und die anschließende Wiederverheiratung mit der Alemannin Hildegardis war kirchenrechtlich anstößig, weil sie gegen das Unauflöslichkeitsprinzip der Ehe verstieß. Schlimmer noch war aber aus kirchlicher Sicht, dass er außer mit seinen Ehefrauen auch sexuellen Umgang mit einer Reihe von Konkubinen pflegte, von denen einige den Status regelrechter Nebenfrauen hatten und ihm auch Nachkommen schenkten.

Außerdem verhinderte Karl, möglicherweise auch aus politischen Gründen, dass seine Töchter heirateten, duldete aber stillschweigend, dass sie mit Mitgliedern der Hofgesellschaft im Konkubinat lebten. Erst nach seinem Tod konnten diese Verhältnisse offen kritisiert werden, zumal sein kirchlich erzogener Sohn Louis I. (Ludwig der Fromme) daran Anstoß nahm und als eine seiner ersten Maßnahmen die Konkubinen seines Vaters und deren Kinder vom Hof verbannte und in Klöstern unterbringen ließ.

Karl der Große verstarb am 28. Januar 814 in Aachen.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Dr. med. Karl Ludwig Bonhoeffer (1868-1948)

Dr. med. Karl Ludwig Bonhoeffer kam am 31. März 1868 in Neresheim, Königreich Württemberg zur Welt. Er war ein deutscher Psychiater und Neurologe, Geheimer Medizinalrat, Ordinarius für Psychiatrie und Neurologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, Direktor der Klinik für psychische und Nervenkrankheiten der Charité in Berlin.

Von 1886 bis 1887 leistete er in Stuttgart Militärdienst. Bonhoeffer studierte von 1887 bis 1892 Medizin. Zunächst an der Eberhard Karls Universität Tübingen, wo er Mitglied der Studentenverbindung A. V. Igel wurde, dann an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und anschließend an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

1912 wurde er Nachfolger von Theodor Ziehen als Ordinarius für Psychiatrie und Neurologie an der Berliner Charité. Dieses Ordinariat hatte er bis zu seiner Emeritierung 1938 inne.

Bonhoeffer forschte im Bereich der Bekämpfung des Morphinismus, Kokainismus und weiterer Suchterkrankungen. Im Rahmen seiner Gutachtertätigkeit zu Unfall- und Kriegsneurosen prägte er den Begriff "Rentenneurose". Im Jahr 1936 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina gewählt.

Karl Bonhoeffer verlor seine Söhne Dietrich Bonhoeffer und Klaus Bonhoeffer sowie seine Schwiegersöhne Hans von Dohnanyi und Rüdiger Schleicher durch Hinrichtung im Namen von Hitlers NS-Regime.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel geb. zu Oettingen-Oettingen (1671-1747)

Prinzessin Christine Luise zu Oettingen-Oettingen kam vor 350 Jahren, am 30. März 1671, in Oettingen zur Welt. Sie wurde durch Heirat Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg, Fürstin von Braunschweig-Wolfenbüttel sowie Fürstin von Blankenburg.

Nachdem ihre Mutter früh verstorben war, wurde sie in Aurich durch ihre Tante Christine Charlotte von Ostfriesland erzogen. Am dortigen Hof entdeckte sie auch ihre Leidenschaft fürs Theater und spielte bereits mit 11 Jahren die weibliche Hauptrolle in der Aufführung des Stückes Le Cid von Pierre Corneille, in dem sie mehr als 500 französische Verse beherrschen musste. Gemeinsam mit ihrem späteren Gemahl trat sie 1689 in der Tragödie Bérénice von Jean Racine wiederum als Hauptfigur auf.

Le Cid ist eine in paarweise gereimten Alexandrinern verfassten Tragikomödie in 5 Akten von Pierre Corneille. Der Stoff bzw. die Hauptfigur Rodrigue alias der „Cid“ stammt aus der spanischen Geschichte des 11. Jahrhunderts, wo der Heerführer Rodrigo Díaz de Vivar, genannt „El Cid“, eine zentrale Rolle bei der Zurückdrängung der Araber (Mauren) spielte. Corneille übernimmt die Grundzüge der Handlung seines Stücks jedoch aus dem spanischen Stück Las mocedades del Cid (Die Jugendtaten des Cid, 1618) von Guillén de Castro.

LeCid performed in paris 1637 burgos 308pxDie Prinzessin heiratete am 22. April 1690 in Aurich Prinz Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel.

Christine Luise engagierte sich bei Theateraufführungen und scharte Künstler und Gelehrte aus ihrer ehemaligen Heimat Oettingen und Ostfriesland um sich. Zu diesen gehörte unter anderem der Bibliothekar Georg Septimus Andreas von Praun.

In Blankenburg entfalteten Ludwig Rudolf und Christine Luise ein aufwändiges Hofleben, wo Christine Luise Einfluss auf ihren Ehemann in politischen und personellen Fragen hatte. Ihr zu Ehren errichtete er auf dem Calvinusberg 1728 ein Lusthaus. 1735 kehrte sie nach dem Tod ihres Gatten von Braunschweig nach Blankenburg zurück, welches sie kulturell förderte und für den Erhalt und Ausbau der Schlossanlage sorgte.

Auf Schloss Blankenburg beschäftigte sie den nach der Katte-Affäre in Ungnade gefallenen ehemaligen Erzieher des Kronprinzen Friedrich von Preußen, Jacques Égide Duhan de Jandun, der von Friedrich nach dem Tod seines Vaters wieder an den preußischen Hof zurückgeholt wurde.

Des Weiteren hatte sie von 1739 bis zu ihrem Tod eine türkische Kammerfrau Anna Charlotte Rhebisch, die sie in Rechnen und Schreiben ausbilden ließ und deren Hochzeit mit einem Pfarrer sie noch 1747 arrangiert hatte. Die Zeremonie erlebte sie jedoch nicht mehr.

Sie verstarb am 12. November 1747 im Alter von 76 Jahren. Christine Luise wurde an der Seite ihres Mannes im Dom von Braunschweig bestattet.

Quelle: Wikipedia

Die Genealogien der Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel geb. zu Oettingen-Oettingen und ihres Gatten Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel sowie des spanischen Nationalhelden Rodrigo Díaz de Vivar wird im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter dargestellt.

Wolf Dietrich von Raitenau (1559-1617)

Wolf Dietrich von Raitenau kam am 26. März 1559 in Schloss Hofen (Lochau am Bodensee) zur Welt.

Im Mai 1587 wurde er als Kompromisskandidat zum Erzbischof gewählt. Schon nach kurzer Zeit führte er Reformen in der Liturgie und Verwaltung durch. Anfänglich verfolgte er eine strikte gegenreformatorische Linie und verwies im Jahr 1589 alle Protestanten der Stadt Salzburg. Er rief die Kapuziner und die Augustiner-Eremiten ins Land, um die Gegenreformation weiterzuführen. Wolf Dietrich fand jedoch bald zu einer Politik der Toleranz, die ihn aber der Kurie entfremdete. Der hochgebildete Erzbischof besaß einen scharfen Verstand, war aber oft unberechenbar und jähzornig.

Für seine Lebensgefährtin Salome Alt, mit der er 15 Kinder hatte, ließ er das Schloss Altenau bauen, das von seinem Nachfolger in Mirabell umbenannt wurde.

Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau verstarb am 16. Jänner 1617 auf der Festung Hohensalzburg.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Alfred Gebhard Salzgeber (1923-2015)

Alfred Gebhard Salzgeber erblickte am 22. März 1923 in Gantschier (Montafon) das Licht der Welt. Schon in früher Jugend fand Alfred Freude am Lesen von Büchern, die von Land und Leuten in nah und fern erzählten. Dadurch entstanden wertvolle Impulse für sein späteres literarisches Schaffen. Der Zweite Weltkrieg brachte für Alfred eine entscheidende Wende. 1941 wurde er zum RAD einberufen und kam im folgenden Jahr zur Wehrmacht. Herr Salzgeber wurde 1943 durch Splitter schwer verletzt und verlor zudem auch sein Augenlicht. Er resignierte nicht und meisterte sein Leben mit Mut und Tapferkeit. Er erlernte die Blindenschrift und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Mit der Gattin eröffnete er das Tabakspezialitäten- und Zeitschriftengeschäft am Bahnhofsplatz in Schruns.

Der kriegsblinde Alfred Gebhard Salzgeber war ein begeisterter Ahnenforscher und Historiker, der vier Bücher geschrieben hatte. Seine Werke über die Walser Salzgeber-Sippe sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.