Jahrestage von Persönlichkeiten:
Joseph Maria von Thun-Hohenstein (1713-1763)

Joseph Maria Graf von Thun und Hohenstein kam am 24. Mai 1713 als Sohn des Joseph Johann Graf von Thun und seiner Gemahlin Margareta Veronika, einer geborenen Gräfin von Thun, in Trient zur Welt. Er war Bischof von Gurk und Fürstbischof von Passau.

Mit 16 Jahren erhielt er 1739 das Kanonikat zu Salzburg, zwei Jahre später jenes zu Passau, zusätzlich die Propstei St. Peter in Augsburg. 1731 studierte er in Salzburg Rechtswissenschaften und Theologie. Anschließend ging er als Auditor der Rota und Gesandter des Königs von Ungarn nach Rom. Am 14. Oktober 1741 wurde er von Kaiserin Maria Theresia zum Bischof von Gurk ernannt, am 11. Januar 1742 erfolgte die Konfirmation durch den Salzburger Erzbischof und am 18. Februar 1742 wurde er nach Dispens vom erforderlichen kanonischen Alter (er war erst 29 Jahre alt) durch Benedikt XIV. zum Bischof geweiht.

Aufgrund seiner Funktion als ungarischer Prominister hielt er sich noch einige Jahre in Rom auf, dem Bistum Gurk wurde darum ein Generalvikar in der Person des Bischofs Wenzel von Bukovsky bestellt.

Im Jahr 1740 hatte er dem Kardinalstaatssekretär im Auftrage Maria Theresias eine Remonstration gegen ein Breve zu überreichen, worin der Papst Karl VII. als Kaiser anerkannt hatte. Durch diese diplomatische Tätigkeit fiel er beim Papst in Ungnade. 1744 verließ er Rom für immer.

In der Diözese Gurk wirkte er als eifriger Bischof, errichtete namentlich ein Priesterseminar zu Straßburg, dessen erster Vorsteher der Benediktiner Gregor Zallwein wurde. Im Jahr 1753 wurde er zusätzlich Administrator des Bistums Lavent und Salzburger Generalvikar für Kärnten.

Am 10. November 1761 wurde er von dem Domkapitel in Passau einstimmig zum Bischof gewählt. Am 23. Mai 1762 wurde er dort inthronisiert. Während seiner kurzen, nur 19 Monate währenden, Regierung bemühte er sich namentlich um die Verbesserung des Schulwesens, auch um die Errichtung eines Priesterseminars, 1762 veröffentlichte er den ersten Band einer Übersetzung des Neuen Testaments mit Anmerkungen. Er starb am 15. Juni 1763 während einer Visitationsreise in Mattighofen und liegt in der Domgruft in Passau bestattet.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

 

Philipp I. von Frankreich (1052-1108)

Philipp I. von Frankreich kam am 23. Mai 1052 als ältester Sohn des Königs Heinrich I. und dessen zweiter Ehefrau Anna von Kiew zur Welt. Er stammt aus der Dynastie der Kapetinger und war von 1059 bis zu seinem Tod König von Frankreich.

Philipp war noch unmündig als sein Vater starb. Die Regentschaft übernahm daher seine Mutter und Graf Balduin V. von Flandern, ein angeheirateter Onkel, der diese Position mehr für eigennützige Ziele missbrauchte. Auf einem Hoftag in Paris übernahm Philipp 1067 die Herrschaft.

Die recht erfolgreiche erste Hälfte seiner Herrschaftszeit verkehrte Philipp selbst durch eine eigenwillige Handlung in das Gegenteil, als er im Jahr 1092 seine Ehefrau Bertha von Holland verstieß, weil diese angeblich zu dick geworden war. Ersetzen sollte sie Bertrada von Montfort, welche die Frau des Grafen von Anjou war, in die sich der König verliebt hatte und die er entführen ließ, um sie am Tag darauf, dem Pfingstsonntag (15. Mai 1092), zu heiraten.

Der Bischof von Senlis nahm bereitwillig die Trauung vor, doch da sowohl Bertrada als auch Philipp zu diesem Zeitpunkt noch rechtmäßig verheiratet waren, schaltete sich der heilige Stuhl in diese Angelegenheit ein. Nachdem die Ermahnungen Papst Urbans II. nichts ausgerichtet hatten, wurde Philipp am 16. Oktober 1094 exkommuniziert.

Philipp I. von Frankreich starb am 29. oder 30. Juli 1108 in Melun und wurde nach eigenem Willen im Kloster von Saint-Benoît-sur-Loire bestattet. Das Grab ist noch heute in seinem Ursprung erhalten, da das Kloster während der Französischen Revolution nicht geplündert wurde.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Johann Adolf II. zu Schwarzenberg (1799-1888)

Johann Adolf II. Fürst zu Schwarzenberg kam am 22. Mai 1799 als ältester Sohn des Fürsten Josef von Schwarzenberg und seiner Gemahlin Pauline von Arenberg in Wien zur Welt. 

Im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Felix zu Schwarzenberg (1800–1852) drängte er sich nicht in hohe Positionen am kaiserlichen Hof. Ein weiterer Bruder war der Wiener Kardinal Friedrich zu Schwarzenberg (1809–1885), der später zum Erzbischof von Salzburg aufstieg.

Johann Adolf II. aus dem Adelsgeschlechts Schwarzenberg war ein österreichischer Diplomat. Er war Vorsitzender der Wirtschaftsgesellschaft in Prag und Wien und gilt als Initiator der Kaiser-Franz-Josephs-Bahn, mit der er von Pilsen Steinkohle nach Wien transportieren wollte.

1825 wirkte er als Sonderbotschafter in Paris, 1835 in Berlin und 1837 in London. Er galt als der führende landwirtschaftliche Experte Europas, war Mitglied in vielen land- u. forstwirtschaftlichen Betrieben, weiters förderte er Vereine für Handel und Gewerbe, sowie für Kunst und Wissenschaften. Seine Anglophilie demonstrierte er durch den Umbau des böhmischen Schlosses Frauenberg im Stil der Tudorgotik.

Anno 1830 ehelichte er Prinzessin Eleonore von und zu Liechtenstein, einer Tochter des Feldmarschallleutnant Fürst Moritz von Liechtenstein und dessen Gemahlin Prinzessin Marie Leopoldine Esterházy. Der Ehe entstammen zwei Kinder:

  • Adolf Josef zu Schwarzenberg (1832–1914) oo anno 1857 mit Ida Maria von Liechtenstein (1839–1921)
  • Marie Leopoldine (1833–1909) oo mit Ernst Graf von Waldstein-Wartenberg (1821–1904)

Johann Adolf II. Fürst zu Schwarzenberg verstarb am 15. September 1888 in Frauenberg, Böhmen.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Philipp II. von Spanien (1527-1598)

Philipp II. von Spanien kam am 21. Mai 1527 im Palacio de Pimentel, Valladolid zur Welt. Er war ein spanischer Monarch aus der Dynastie der Habsburger (Casa de Austria).

Als einziger überlebender legitimer Sohn Karls V. regierte Philipp nach der Abdankung seines Vaters ab 1555/56 die Länder der spanischen Krone (Spanien, Niederlande, Königreich Neapel, Königreich Sardinien, Königreich Sizilien, Herzogtum Mailand sowie das spanische Kolonialreich) und ab 1580 als Philipp I. in Personalunion auch das Königreich Portugal.

Philipp II. war ein gläubiger Katholik und trat vehement für die Gegenreformation ein. Er sah sich berufen, den Katholizismus in den von ihm regierten Ländern durchzusetzen und den immer stärker werdenden Protestantismus gewaltsam zurückzudrängen (Spanische Inquisition). Dies führte zu anhaltenden, militärischen Konflikten mit den Niederlanden (Achtzigjähriger Krieg 1568–1648) und England (Englisch-Spanischer Krieg 1585–1604), gegen das er im Jahr 1588 vergeblich die Armada aussandte. Bedingt durch die enormen Gold- und Silberlieferungen aus den amerikanischen Besitzungen erlangte das Spanische Weltreich unter Philipp II. den Höhepunkt seiner globalen Vormachtstellung, was auch zu einer hohen Blüte von Kunst und Kultur führte (Siglo de Oro). Aufgrund der zahlreichen militärischen Konflikte war die spanische Vormachtstellung aber gegen Ende der Regierungszeit Philipps bereits im Niedergang begriffen und er musste dreimal den Staatsbankrott erklären (1557, 1575 und 1596).

Als repräsentativen Herrschaftssitz ließ Philipp den Klosterpalast Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial errichten.

Sir Henry Percy (1364-1403)

Henry Percy (Spitzname "Harry Hotspur") kam am 20. Mai 1364 zur Welt. Der englische Adelige war zunächst Freund und Parteigänger, dann Feind von König Heinrich IV. von England. Er spielt in William Shakespeares Drama Heinrich IV. eine bedeutende Rolle.

Percy hatte Elizabeth Mortimer geheiratet. Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder:

Percy machte schnell militärische Karriere und wurde im April 1377 von König Eduard III. von England zum Ritter geschlagen.

1385 begleitete er Richard of Woodstock (zukünftiger König Richard II. von England) bei einer Expedition in Schottland. Als eine Hommage an seine Schnelligkeit und Breitschaft zum Angriff auf die schottische Grenze, gaben ihm die Schotten den Namen 'Haatspore' (Hotspur, Heißsporn).

Im April 1386 wurde er zur Verstärkung der Garnison nach Calais gesandt. Zwischen August und Oktober 1387 hatte er im Kommando der Seestreitkräfte die Aufgabe die Belagerung von Brest zu beenden. In Anerkennung dieser militärischen Bemühungen wurde er 1388 Ritter des Hosenbandordens (Knight of the Garter).

1388 kommandierte er die Streitkräfte gegen James Douglas, 2nd Earl of Douglas, wo er am 10. August 1388 von den Schotten gefangen und für das Lösegeld von 7000 Mark wieder freigelassen wurde.

Johannes von Liechtenstein (1910-1975)

Prinz Johannes Franz de Paula Gabriel Ildefons Felix Klemens Maria Joseph von Liechtenstein, Rufname "Hans", wurde am 18. Mai 1910 als Sohn des Johannes von Liechtenstein und dessen Gemahlin Maria Gabriella geb. Andrássy de Csíkszentkirály in Wien geboren.

Am 16. November 1936 heiratete er Karoline von Ledebur-Wicheln, mit der er vier Kinder hatte.

Prinz Johannes von Liechtenstein war Diplomat. Er verstarb am 22. Jänner 1975 im Alter von 64 Jahren in St. Gallen, Schweiz.

Bericht vom 14.11.1951 in der Zeitschrift "Der Spiegel" - Ausgabe 46/1951

Prinz Johannes von Liechtenstein, 41, Liechtensteiner Diplomat, der im Februar 1951 wegen Uhrenschmuggel ins Gefängnis musste, wurde von der Lörracher Staatsanwaltschaft nachdrücklich erinnert, dass sein Strafkonto von 530 000 DM noch nicht beglichen sei. Prinz Hans war aus der Haft entlassen worden, nachdem er fest versprochen hatte, die Wertersatzstrafe wenigstens zum Teil in Raten abzuzahlen. Bis zum heutigen Tag blieb es jedoch bei dem Versprechen, und Lörrachs Staatsanwalt Ludwig Friedrich, 42, fürchtet, dass von den Liechtensteins auch nicht mehr zu haben sein wird. "Die Aussichten hierfür sind jedenfalls nicht sonderlich günstig."

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Ferdinand Karl von Österreich-Tirol (1628-1662)

Ferdinand Karl von Österreich wurde am 17. Mai 1628 in Innsbruck geboren. Er war ein Sohn von Leopold V. und dessen Gemahlin Claudia de’ Medici und damit Neffe von Kaiser Ferdinand II. Ferdinand Karl war ein Erzherzog von Österreich und von 1646 bis 1662 Landesfürst von Tirol.

Mit seiner Volljährigkeit 1646 übernahm er die Regierungsgeschäfte seiner Mutter, die diese seit dem Tod seines Vaters im Jahr 1632 ausgeübt hatte. Zur Finanzierung seines ausschweifenden Lebensstils verkaufte und verpfändete er Güter und Rechte. So verschwendete er etwa die riesige Entschädigungssumme, die Frankreich den Tiroler Habsburgern für die endgültige Abtretung der im Krieg verlorenen linksrheinischen Besitzungen (Elsass, Sundgau) sowie Breisach zahlen musste. In seine Zeit fällt auch die Festlegung der staatsrechtlich eindeutigen Grenze zu Graubünden 1652.

Ferdinand Karl regierte absolutistisch, berief nach 1648 keinen Landtag mehr ein und ließ seinen Kanzler Wilhelm Biener nach einem Geheimprozess 1651 rechtswidrig hinrichten.

Unter seiner Amtszeit gelangte die italienische Oper am Innsbrucker Hof zu einer europäischen Bedeutung. Chorleiter am Hof war der angesehene Komponist Antonio Cesti und zu den italienischen Musikern gehörte der zuvor an Christines Hof engagierte Komponist und Gitarrist Bartolotti. Ab 1658 war auch Laurentius von Schnüffis – vorher fahrender Komödiant, nach des Regenten Tod Kapuziner und als solcher ein bedeutender Prediger und Dichter – als Hofschauspieler in Innsbruck.

Ferdinand Karl von Österreich-Tirol verstarb am 30. Dezember 1662 im Alter von 34 Jahren in Kaltern.

Ferdinand von Spanien (1609-1641)

Ferdinand von Spanien (spanisch: Fernando de Austria) wurde am 16. Mai 1609 als Sohn des Königs Philipp III. von Spanien geboren. Er war ein Prinz aus der spanischen Linie des Hauses Habsburg (Casa de Austria) und diente als Gouverneur spanischer Besitzungen sowie als Feldherr im Dreißigjährigen Krieg. Auf Grund seiner Berufung zum Erzbischof von Toledo ist er auch als Kardinalinfant Ferdinand bekannt.

Er erhielt 1619 die beständige Administration des Erzbistums Toledo und bald darauf den Kardinalshut. Das Kardinalat für den Königssohn war auch Folge einer Intrige am Königshof. Der politisch gefährdete Minister Duque de Lerma hatte sich selbst für einen Kardinalshut ins Gespräch gebracht. Politische Fraktionen am Königshof, die kein Interesse an einem solchen Aufstieg des Ministers hatten, brachten deshalb den nachgeborenen Königssohn ins Spiel. Seiner Herkunft entsprechend hätte er mit dem Kardinalshut Toledo als das angesehenste Bistum erhalten müssen. Dessen Einnahmen wären im Nebeneffekt direkt der Krone zugutegekommen. Papst Paul V. spielte zunächst auf Zeit, da die Ernennung des jungen Königssohnes mit kanonischem Recht nicht vereinbar war. Es bedurfte dazu eines päpstlichen Dispenses. Papst Paul V. hatte andererseits durchaus Interesse, sich das spanische Königshaus zu verpflichten. Er wünschte die Verleihung der grandeza, der höchsten spanischen Adelsklasse für den Stammhalter seiner Familie Borghese. Die Familie, die aus dem sienesischen Patriziat stammte, wollte auf diese Weise den Aufstieg in den römischen Hochadel schaffen.

Am 11. März 1619 wurde dem Königssohn der Titel eines Kardinals verliehen. Fernando war damit der erste Kardinal königlichen Geblüts in der spanischen Geschichte. Nachdem am 1. März 1620 auch der Dispens erteilt wurde, konnte Fernando Erzbischof von Toledo werden. Im Dezember 1620 erfolgte die in Aussicht gestellte Standeserhebung der Borghese-Familie.

Auer Lehrgang - Dorische Säulenordnung

Andreas Moosbrugger (Bruder Kaspar) wurde am 15. Mai 1656 als Sohn des Johann(es) Moosbrugger und dessen Gattin Anna geb. Sailer in Au, Bregenzerwald geboren.

Andreas Moosbrugger absolvierte die Lehre als Steinmetz und war ab dem Jahre 1674 in Einsiedeln in der Schweiz als Steinmetz tätig. Am 7. Juni 1681 trat er als Bruder Kaspar in den Benediktiner Orden des Klosters Einsiedeln ein (Profess am 21. November 1682), wo er sich zum Architekten und zu einem der bedeutendsten Barockbaumeister entwickelte.

Der Einsiedler Klosterarchitekt Bruder Kaspar (1656-1723) schuf große Klosterbauten, Kirchen und Kapellen. Die Pläne und die Mitarbeit beim Bau der Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz in Lachen in der Schweiz (1708-1711) werden dem Bruder Kaspar Moosbrugger zugeschrieben. Er zeichnete die Pläne für die barocke Kirche von Muri (1695-1698), des Frauenklosters St. Lazarus in Seedorf (1695), und um 1700 für die Klosteranlage und das Kloster Einsiedeln, für die Benediktinerabtei Disentis, sowie für Kloster und Kirche der Zisterzienserinnenabtei Kalchrain bei Hüttwilen.

Durch sein Studium und rege Zeichentätigkeit verfasste er die "Auer Lehrgänge", welche die Grundlage für die Weiterbildung der Bauhandwerker in Au, Bregenzerwald so wichtig wurden.

Bruder Kaspar Moosbrugger verstarb am 26. August 1723 im Alter von 67 Jahren in Einsiedeln.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Ortsfamilienbuch (OFB) Au, Bregenzerwald..

Maria von Jülich-Kleve-Berg geb. von Habsburg (1531-1581)

Maria von Österreich kam am 15. Mai 1531 in Prag zur Welt. Sie stammt aus dem Hause Habsburg und war Erzherzogin von Österreich und durch Heirat Herzogin von Jülich, Kleve und Berg. Maria war eine Tochter des späteren römisch-deutschen Kaisers Ferdinand I. (1503–1564) aus dessen Ehe mit Anna Jagiello (1503–1547), Tochter des Königs Vladislav II. von Böhmen und Ungarn. Sie war auch eine Enkelin Johannas der Wahnsinnigen, galt als schwermütig und war erst zeitweise, später vollständig geistesgestört. Sie starb am 11. Dezember 1581 im Schloss Hambach und wurde in der Stiftskirche Mariae Himmelfahrt in Kleve beigesetzt.

Heirat und Nachkommen

Sie heiratete am 18. Juli 1546 in Regensburg Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg, genannt der Reiche (1516–1592). Die Eheschließung wurde sehr aufwändig unter Anwesenheit Kaiser Karls V., dem Onkel Marias, begangen und war eine der Vereinbarungen des Vertrags von Venlo, in dem Wilhelm nach dem Geldrischen Erbfolgekrieg das Herzogtum Geldern an das Haus Österreich abtreten musste und sich verpflichtete im katholischen Lager des Reiches zu bleiben. Kaiser Karl V. erteilte Wilhelm nach der Eheschließung mit seiner Nichte das Privileg, dass beim Aussterben der männlichen Linie seines Hauses, auch seine Töchter für nachfolgefähig erachtet wurden. Die Wilhelm aufgezwungene Konvenienzehe galt trotz allem als glücklich.

Aus dieser Ehe stammen folgende Kinder:

  • Marie Eleonore (1550–1608) oo anno 1573 mit Herzog Albrecht Friedrich von Preußen (1553–1618)
  • Anna (1552–1632) anno 1574 mit Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg (1547–1614)
  • Magdalena (1553–1633) anno 1579 mit Pfalzgraf Johann I. von Zweibrücken (1550–1604)
  • Karl Friedrich (1555–1575), Erbprinz
  • Elisabeth (1556–1561)
  • Sibylle (1557–1627) anno 1601 mit Markgraf Karl von Burgau (1560–1618)
  • Johann Wilhelm (1562–1609), Herzog von Jülich, Kleve und Berg
    oo1 anno 1585 mit Prinzessin Jakobäa von Baden (1558–1597)
    oo2 anno 1599 mit Prinzessin Antonie von Lothringen (1568–1610)

Quelle: Wikipedia

Ihre Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Alois I. von Liechtenstein (1759-1805)

Alois von Liechtenstein wurde am 14. Mai 1759 als Sohn des Fürsten Franz Josef I. von und zu Liechtenstein und dessen Gemahlin Maria "Leopoldine" von Sternberg in Wien geboren. Er war der 9. regierende Fürst von Liechtenstein von 1781 bis 1805.

Alois befasste sich, von kurzfristigen Gastspielen im kaiserlichen Heer abgesehen, von Jugend an mit Verwaltung und Bewirtschaftung. Die Kenntnisse, die er auf seinen Reisen und durch das Studium der entsprechenden Literatur gewann, fanden ihren Niederschlag in einer Modernisierung und Rationalisierung des fürstlichen Gutsbetriebs. Alois führte neue Produktionsmethoden ein, experimentierte mit Züchtungsergebnissen und liess aus wirtschaftlichen Erwägungen wie auch aus rein botanischem Interesse zahlreiche Nutz- und Zierpflanzen aus Übersee importieren. Daneben charakterisierte ihn eine ausgeprägte Vorliebe für seine Bibliothek, die er durch den Ankauf kompletter Sammlungsbestände erweiterte. Nicht zuletzt war Alois auch auf ein fürstliches Ambiente bedacht. Unter diesem Gesichtspunkt liess er durch den Architekten Joseph Hardtmuth in der Herrengasse in Wien ein neues Majoratspalais errichten. Ferner gestaltete er die Eisgruber Parkanlage mit zahlreichen Zierbauten aus, verpflichtete saisonweise eine Theatertruppe und stellte eine Musikkapelle fest an.

Am 16. November 1783 heiratete er die Gräfin Karoline von Manderscheid-Blankenheim. Die Ehe blieb kinderlos.

Fürst Alois I. von und zu Liechtenstein verstarb am 24. März 1805 im Alter von 45 Jahren in Wien. Sein Grab befindet sich in der Gruft des Hauses Liechtenstein in Vranov (Mähren).

Quellen: Wikipedia, Fürstenhaus von Liechtenstein

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Franz Michael Felder

Franz Michael Felder (* 13. Mai 1839 in Schoppernau, Vorarlberg; + 26. April 1869 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller, Sozialreformer und Bauer.

Leben

Franz Michael Felder wuchs in einfachsten bergbäuerlichen Verhältnissen auf, musste mehrere Schicksalsschläge hinnehmen (u. a. Verlust eines Auges aufgrund eines ärztlichen Kunstfehlers) und hinterließ dabei in Anbetracht seines kurzen Lebens ein reichhaltiges Werk.

Mit seinen nach dem Vorbild von Jeremias Gotthelf geschriebenen sozialkritischen Romanen und Erzählungen widmete er sich der Dorfgeschichte, repräsentiert aber auch den Poetischen Realismus. Der (ultramontane) Klerus feindete ihn stark an.

Mit seinem Schwager Kaspar Moosbrugger (1830-1917) gründete er 1866 die "Vorarlbergische Partei der Gleichberechtigung" (nicht der Geschlechter, sondern der sozialen Klassen). Als Bauer war er unermüdlich tätig für verbesserte Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft und gründete einen Käsehandlungsverein, um das Handelsmonopol der berüchtigten Käsgrafen zu brechen, und eine Viehversicherungswirtschaft.

Engelbert Luger (1861-1926)

Engelbert Luger (* 12. Mai 1861 in Dornbirn; † 6. April 1926 ebenda) war ein österreichischer Maler und Politiker (CS) im Bundesland Vorarlberg.

Er war von 1910 bis zu seinem Tod Bürgermeister der Stadt Dornbirn und in den Jahren von 1902 bis 1914 und 1918 bis 1926 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag.

Leben und Wirken

Engelbert Luger wurde am 12. Mai 1861 als Sohn von Peter und Susanna Luger in einer Fabrikantenfamilie in Dornbirn geboren.

Zunächst besuchte Luger die Volks- und Realschule in seiner Heimatstadt, bevor er 1876 beim Malermeister Albrich im Dornbirner Ortsteil Hatlerdorf eine Lehre begann. Seine anschließende Wanderschaft führte ihn bis nach Deutschland. 1882 eröffnete er schließlich sein eigenes Malergeschäft, wobei er sich aber bis 1890 jeweils im Winter an den Kunstgewerbeschulen in Wien, Köln, Paris und Rom weiterbildete.

Am 18. September 1892 heiratete er in Dornbirn Anna Magdalena Ulmer, mit der er in weiterer Folge in den Jahren 1899, 1903 und 1905 drei gemeinsame Kinder bekam.

Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth (1711-1763)

Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth kam am 10. Mai 1711 in Weferlingen zur Welt. Er stammte aus der Ehe des Markgrafen Georg Friedrich Karl von Brandenburg-Bayreuth und dessen Gemahlin Dorothea von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck und damit aus einer Nebenlinie der fränkischen Hohenzollern in Weferlingen.

Friedrich genoss eine umfassende Erziehung und Ausbildung und studierte acht Jahre an der calvinistisch geprägten Genfer Universität. Die Erziehung Friedrichs lag in den Händen des Hofmeisters Johann Georg Erckert, später war es Friedrich Carl Freiherr Voit von Salzburg. Früh schloss sich Friedrich den Freimaurern an.

Am 23. Mai 1731 reiste Friedrich über Hof und Leipzig weiter nach Potsdam, wo er am 28. Mai eintraf. Der preußische König Friedrich Wilhelm I. und Königin Sophie Dorothea trafen Vorbereitungen, ihre älteste Tochter Wilhelmine zu verheiraten. Politische Erwägungen spielten dabei eine große Rolle und neben Friedrich standen noch andere Kandidaten zur Auswahl. Für Friedrich als Heiratskandidat sprach vor allen Dingen, dass mit dieser Heirat sein Land näher an Brandenburg-Preußen angebunden werden konnte. Am 30. November 1731 fand die Hochzeit statt, der noch etliche Verhandlungen zwischen den beiden Staaten vorausgegangen waren. Aus dieser Ehe ging die Tochter Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth als einziges Kind hervor.

Nach dem Tod Wilhelmines 1758 heiratete Friedrich Sophie Caroline Marie von Braunschweig-Wolfenbüttel (1737–1817), Tochter von Karl I. und Philippine Charlotte von Preußen und Nichte seiner ersten Frau. Diese Ehe blieb kinderlos und aufgrund des fehlenden männlichen Erben wurde sein Onkel Friedrich Christian sein Nachfolger.

Kaiserin Zita von Österreich (1892-1989)

Zita von Bourbon-Parma kam am 9. Mai 1892 als Tochter des Robert I. von Parma, und dessen zweiten Gattin Maria Antonia von Portugal, im Großherzogtum Toskana zur Welt. Zitas Vater war der letzte regierende Herzog von Parma. Von dort wurde er durch die piemontesische Armee vertrieben und fand zusammen mit seiner zweiten Frau Maria Antonia in Schwarzau am Steinfeld im heutigen Bundesland Niederösterreich Zuflucht.

Im Schloss Schwarzau begegnete sie dem späteren Kaiser Karl I., den sie bereits aus Kindertagen kannte. Am 21. Oktober 1911 erfolgte die Hochzeit im Schloss Schwarzau am Steinfeld. Unter den zahlreichen Gästen waren auch der österreichische Kaiser Franz Joseph I., der die Festrede hielt, und der Thronfolger Franz Ferdinand.

Als Kaiser Franz Joseph am 21. November 1916 starb, wurde Karl Kaiser von Österreich (Karl I.) und König von Ungarn (Karl IV.) und Böhmen. Zita wurde Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Am 30. Dezember wurde sie in Budapest zur Königin von Ungarn gekrönt.

Zita spielte fortan eine bedeutende politische Rolle. Sie beeinflusste Karl, indem sie seine oft schwankende Willenskraft festigte. Die junge Kaiserin besaß nicht nur Energie und Zähigkeit, sondern auch eine außerordentlich schöne Erscheinung. Zitas erstes Auftreten in der habsburgischen Hauptstadt Wien wurde ein großer Erfolg. Um einen Zusammenbruch des Vielvölkerstaates zu verhindern, wurde im Frühjahr 1917 der Versuch unternommen, einen Friedensschluss mit den Ententemächten auszuhandeln. Nach der Veröffentlichung des so genannten Sixtus-Briefes Karls durch den französischen Ministerpräsidenten Clemenceau wurde Zita durch die deutschnationale österreichische Propaganda als "italienische Verräterin" und Karl als ein "den hohen Frauen welscher Abkunft ausgelieferter Pantoffelheld" dargestellt. Als Karl am 11. November 1918 eine Verzichtserklärung auf die Ausübung der Regierungsgeschäfte vorgelegt wurde, sagte sie nur: "Niemals! Ein Herrscher kann seine Herrscherrechte verlieren. Das ist dann Gewalt, die eine Anerkennung ausschließt. Abdanken nie - lieber falle ich hier an Ort und Stelle mit dir - dann wird eben Otto kommen und selbst, wenn wir alle fallen sollten - noch gibt es andere Habsburger." Trotz Zitas Bedenken verzichtete Karl auf dringendes Anraten der letzten kaiserlichen Regierung auf "jeden Anteil an den Staatsgeschäften", dankte aber nicht ab. Die kaiserliche Familie verließ Schloss Schönbrunn, da Karl in das dem Hofärar und damit dem Staat gehörenden Gebäude nach seinem Verzicht auf Staatsfunktionen nicht mehr bleiben wollte, noch am gleichen Abend und begab sich nach Schloss Eckartsau im Marchfeld bei Wien, damals Eigentum des kaiserlichen Familienfonds. Am 12. November wurde die Republik Deutschösterreich durch die Provisorische Nationalversammlung ausgerufen.

Viktor Amadeus I. von Savoyen (1587-1637)

Viktor Amadeus I. von Savoyen wurde am 8. Mai 1587 in Turin geboren. Er war der zweite Sohn von Karl Emanuel I. von Savoyen und dessen Gemahlin Katharina Michaela von Spanien.

Viktor Amadeus folgte 1630 seinem Vater auf den Thron von Savoyen. Er schloss den Frieden von Cherasco mit Frankreich, in dem er zwar territoriale Gewinne erzielte, aber auch gezwungen war, ein ungleiches Bündnis mit dem militärisch überlegenen Frankreich einzugehen, dessen Satellit Savoyen wurde. Die Abhängigkeit von Frankreich belastete ihn und führte auch zum Zerwürfnis mit seinen Geschwistern Moritz, Margarete und Thomas, der General in spanischen Diensten wurde.

Seit 1632 beanspruchte Viktor Amadeus den Königstitel. Das Haus Savoyen konnte Ansprüche auf die Krone von Zypern und Jerusalem geltend machen, die allerdings seit langem vom Osmanischen Reich annektiert worden waren. Die Durchsetzung der internationalen Anerkennung dieses Anspruchs wurde ein zentrales Ziel der Außenpolitik Savoyens bis zum Frieden von Utrecht.

Am 10. Februar 1619 vermählte er sich im Louvre mit Maria "Christina" von Frankreich, Tochter von Heinrich IV. Sein Vater hatte die Ehe arrangiert, um ein Bündnis mit Frankreich zu schließen, dass aber kurz vor dessen Tod aufgrund der Erbfolgefrage in Mantua (Mantuanischer Erbfolgekrieg) zerbrochen war. Mit Maria "Christina" hatte er sieben Kinder.

Viktor Amadeus I. von Savoyen verstarb am 7. Oktober 1637 im Alter von 50 Jahren in Vercelli.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Ferdinand III. von Österreich-Toskana (1769-1824)

Ferdinand III., Joseph Johann Baptist Erzherzog von Österreich-Toskana (* 6. Mai 1769 in Florenz; + 18. Juni 1824 ebenda) aus dem Haus Habsburg-Lothringen war von 1790 bis 1801 Großherzog der Toskana, dann als Ferdinand (I.) Kurfürst von Salzburg (1803-1806) und Großherzog von Würzburg (1806-1814) und von 1814 bis 1824 neuerlich Großherzog der Toskana.

Mit der Thronfolge seines Vaters als Kaiser (Leopold II.) des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, übertrug ihm dieser am 22. Juli 1790 das Großherzogtum Toskana.

Im Jahre 1801 verlor Ferdinand sein Großherzogtum, behielt aber den Titel Großherzog von Toskana. Ferdinand wurde jedoch durch den Vertrag von Paris (26. Dezember 1802) zwischen dem französischen Konsul Napoleon Bonaparte und Ferdinands älterem Bruder, Kaiser Franz II. mit dem neugebildeten Kurfürstentum Salzburg entschädigt, um als Bruder des Kaisers standesgemäß versorgt zu sein.

Nachkommen

Großherzog Ferdinand III. war in erster Ehe seit 1790 mit Prinzessin Luisa Maria von Neapel-Sizilien (1773-1802), zweite Tochter des Königs Ferdinand I. beider Sizilien und der Erzherzogin Maria Karolina von Österreich, vermählt. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.

In zweiter Ehe war er ab 1821 mit Prinzessin Maria von Sachsen (1796-1865) (der Schwägerin seines Sohnes Leopold II.), der Tochter von Prinz Maximilian von Sachsen und Prinzessin Caroline von Bourbon-Parma, vermählt. Diese Ehe blieb kinderlos.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

 

Leopold II. von Österreich (1747-1792)

Leopold II. von Österreich kam am 5. Mai 1747 in Wien zur Welt. Er war Erzherzog von Österreich aus dem Haus Habsburg-Lothringen, von 1765 bis 1790 (als Peter Leopold) Großherzog der Toskana sowie von 1790 bis 1792 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Böhmen, Kroatien und Ungarn.

Mit einer Politik der Aufklärung machte er das Großherzogtum Toskana zu einem Musterstaat. In der kurzen Zeit als Kaiser und Herrscher über die Habsburgermonarchie war er bestrebt, die Unruhen als Folgen der überstürzten Reformpolitik seines Vorgängers zu beenden. Auch außenpolitisch versuchte er ausgleichend zu wirken. Der Krieg mit den Osmanen wurde beendet und ein Ausgleich mit Preußen gefunden. Seine Haltung gegenüber der Französischen Revolution war zwiespältig. Einerseits begrüßte er die konstitutionelle Monarchie, andererseits unterschätzte er die Dynamik der Bewegung und trug ungewollt mit der Pillnitzer Deklaration zum Ausbruch des Ersten Koalitionskrieges bei.

Leopold II. heiratete am 5. August 1765 in Innsbruck die Infantin Maria Ludovica (1745–1792), Tochter König Karls III. von Spanien aus dem Hause Bourbon und seiner Gattin Prinzessin Maria Amalia von Sachsen. Das Ehepaar hatte 16 Kinder.

Leopold II. von Österreich starb völlig unerwartet am 1. März 1792. Sein überraschender Tod nährte Gerüchte über einen Giftmord. Als Urheber wurden Freimaurer, Jesuiten oder französische Agenten verdächtigt. Ein weiteres Gerücht war, dass der Kaiser an der Einnahme eines selbst hergestellten Aphrodisiakums gestorben sei. Diese Gerüchte haben wohl keinen realen Hintergrund, vielmehr starb der Kaiser wohl eines natürlichen Todes. Er wurde in der „Toskana-Gruft“ der Kapuzinergruft in Wien bestattet. Sein Herz befindet sich in der Herzgruft der Habsburger, während seine Eingeweide in der Herzogsgruft des Wiener Stephansdoms beigesetzt wurden. Er gehört damit zu jenen 41 Personen, die eine „Getrennte Bestattung“ mit Aufteilung des Körpers auf alle drei traditionellen Wiener Begräbnisstätten der Habsburger (Kaisergruft, Herzgruft, Herzogsgruft) erhielten. In der Georgskapelle der Augustinerkirche befindet sich ein von Franz Anton Zauner gearbeiteter Prunksarkophag für ihn, der allerdings nie benutzt wurde.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Heinrich I. von Frankreich (1008-1060)

Heinrich I. von Frankreich kam am 4. Mai 1008 in Reims zur Welt. Er war der zweite Sohn Roberts II. von Frankreich und dessen dritten Frau Konstanze von der Provence.

Heinrich war von 1017 bis 1032 Herzog von Burgund und wird als solcher auch als Heinrich II. von Burgund bezeichnet. Nach dem frühen Tod seines älteren Bruders Hugo 1025 wurde er am 14. Mai 1027 in Reims zum König gekrönt und zum Mitregenten seines Vaters ernannt. Nach dessen Tod 1031 bestieg er den Thron als Alleinherrscher - gegen den Willen seiner Mutter Konstanze und der mächtigen Vasallen des Reiches, die es vorzogen, seinen jüngeren Bruder Robert auf dem Thron zu sehen. Heinrich erhielt jedoch die Unterstützung seines Schwiegervaters, des Kaisers Konrad II., und des Herzogs der Normandie, Roberts des Prächtigen, musste aber, um sich durchzusetzen, das Herzogtum Burgund seinem Bruder als Apanage geben.

In Deville hatte Heinrich 1033 mit Kaiser Konrad II. sein Verlöbnis mit dessen Tochter Mathilde vereinbart. Diese starb allerdings wohl schon 1034. Noch im selben Jahr heiratete er eine weitere ostfränkische Adlige namens Mathilde, die vermutlich eine Tochter des Markgrafen Liudolf von Friesland und eine Nichte des Kaisers Heinrich III. war. Sie starb 1044, kurz nach ihrer gemeinsamen mit Namen unbekannten Tochter.

In zweiter Ehe heiratete Heinrich am 19. Mai 1051 die russische Prinzessin Anna, eine Tochter des Großfürsten Jaroslaw des Weisen von Kiew. Mit ihr hatte er folgende Kinder:

  • Philipp I. (* 1053; + 1108), 1059 König und Mitregent, 1060 König von Frankreich
  • Robert (* um 1055; + um 1065)
  • Hugo (* 1057; + 1102) Herr von Chaumont-en-Vexin, 1087 Graf von Vermandois

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Philipp III. von Frankreich (1245-1285)

Philipp III., genannt der Kühne  kam am 1. Mai 1245 auf der Burg Poissy zur Welt. Er stammt aus der Dynastie der Kapetinger und war von 1270 bis 1285 König von Frankreich. Philippe war der zweite Sohn von König Louis IX. de France (König Ludwig IX. dem Heiligen) und dessen Gemahlin Marguerite de Provence. Nach dem Tod seines älteren Bruders Louis 1260 wurde er der neue Thronerbe.

Philippe III. war zweimal verheiratet. Am 28. Mai 1262 wurde er mit Isabelle de Aragón verheiratet, welches das nach dem Vertrag von Corbeil entstandene Einvernehmen zu Aragón festigen sollte. Die Ehe mit Isabelle de Aragón brachte vier Söhne hervor.

Im Jahr 1270 begleitete ihn seine Isabelle während des Siebten Kreuzzuges nach Tunis. Nachdem Ludwig IX. dort am 25. August 1270 bei der Belagerung von Tunis an einer Seuche gestorben und Philipp zum König von Frankreich ausgerufen worden war, trat das Paar die Rückreise an, die von Tunesien über Sizilien und Italien führte. Im Winter stürzte seine Gattin Isabelle, die unter den Beschwerden der Reise litt, bei Cosenza in Kalabrien in schwangerem Zustand vom Pferd. Isabella von Aragón starb am 28. Jänner 1271 im Alter von 28 Jahren an den Folgen dieses Unfalls und der dadurch provozierten Frühgeburt. Das Kind überlebte nicht.

In zweiter Ehe vermählte er sich am 21. August 1274 mit Maria von Brabant (1260-1321), Tochter des Herzogs Heinrich III. von Brabant. Sie zeugten drei Kinder.

Philippe III. de France griff im April 1285 Katalonien an. Es gelang seinen Truppen unter großen Verlusten Anfang September, die Stadt Girona zu erobern. Da aber die aragonesische Flotte die französische Flotte geschlagen und die Truppen Philippes vom Nachschub abgeschnitten hatte, musste sich sein Heer nach Perpignan zurückziehen. Dort starb Philippe am 5. Oktober 1285 an der Ruhr. Seine Eingeweide wurden in Narbonne beerdigt, während seine Gebeine ihre letzte Ruhe in St. Denis fanden.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".