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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Marcantonio Colonna (1535-1584)

Marcantonio Colonna kam am 26. Februar 1535 als Sohn des Ascanio Collona und dessen Gemahlin Giovanna von Aragona in Civita Lavinia zur Welt.

Mit 16 wurde er Leutnant und hatte bereits das Kommando über vier Kompanien Infanterie und 200 Reiter. Er kämpfte in den Kriegen in Siena, Lucignano und 1552 in den Albaner Bergen, um seinem Vater Ascanio zu helfen.

Am 17. Dezember 1552 enterbte ihn sein Vater wegen Befehlsverweigerung. Marcantonio besetzte daraufhin Marino und die anderen Ländereien seines Vaters. Marcantonio Colonna wurde von Papst Paul IV. (Carafa) des Verbrechens des Hochverrats angeklagt und sein ganzes Vermögen eingezogen. Von Papst Pius IV. aus Rom verbannt trat er in spanische Dienste und leitete unter Albas Oberbefehl 1556 die Operationen gegen den Kirchenstaat. Am 4. Mai 1556 erfolgte seine große Exkommunikation, mit ewiger Verwirkung von Waren, Gütern und Ehren. Als Papst Paul IV. im Jahre 1559 verstarb, bemühte sich Marcantonio Collona, alle seine Güter zurückzugewinnen.

Marcantonio Colonna war so erfolgreich, dass man ihn nach Rom zurückrief. Papst Pius V. vertraute ihm 1571 die gegen die Türken ausgerüstete Expedition an, welche sich mit der spanischen unter Juan de Austria vereinigte. Er half den Sieg bei der Seeschlacht von Lepanto zu erfechten und erhielt dafür nach seiner Rückkehr einen in altrömischer Weise gefeierten Triumph.

Daraufhin verwaltete er Sizilien als spanischer Vizekönig. Während er in Sizilien regierte, verliebte er sich in die verheiratete Baronin Eufrosia Siracusa Valdaura, Ehefrau von Calcerano Corbera. Er ließ ihren Ehemann und ihren Schwiegervater ermorden.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Karl V. von Habsburg (1500-1558)

Karl V. von Habsburg kam am 24. Februar 1500 im Prinzenhof Gent, der Burgundischen Niederlande zur Welt. Er verfügte über ein Reich "in dem die Sonne nie unterging".

Nach dem frühen Tod seines Vaters Philipp I. von Habsburg und Kastilien war Karl ab 1515 Herzog der Burgundischen Niederlande und ab 1516 als Carlos I. der erste König von Spanien, genauer von Kastilien, León und Aragón in Personalunion. Im Jahr 1519 erbte er das Erzherzogtum Österreich und wurde als Karl V. zum römisch-deutschen König gewählt, nach seiner Krönung 1520 trug er (wie sein ungekrönt gebliebener Großvater Maximilian I. und seine künftigen Nachfolger) zunächst den Titel "erwählter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches", Sacrum Romanum Imperium.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Karl VII. König von Frankreich (1403-1461)

Karl VII. von Frankreich "der Siegreiche" kam am 22. Februar 1403 in Paris zur Welt. Er war von 1422 bis 1461 König von Frankreich. Er war der fünfte aus der Linie Valois der kapetingischen Dynastie und der erste der so genannten Loire-Könige. Ihm gelang mit der Hilfe Jeanne d'Arcs zunächst die Wende im Hundertjährigen Krieg, bevor er 1453 mit der Vertreibung der Engländer aus Frankreich den endgültigen Sieg errang. Frankreich wandelte sich unter seiner Herrschaft von einem großen Lehensverband zunehmend zum Nationalstaat.

Auf allen Ebenen suchte Karl VII., der ein sehr effizientes Fiskalsystem besaß, die Präsenz seines Einflusses zu intensivieren, gründete dazu u. a. Parlamente in Toulouse, Bordeaux und Grenoble und erließ in seinen letzten zwei Regierungsjahrzehnten viele Gesetze, die nicht nur das Heer, sondern auch die Rechtsprechung und das Finanzsystem reformierten. Fähige Berater wie der Kanzler Guillaume Juvénal des Ursins trugen zu erfolgreichen Entscheidungen des Monarchen bei (Beiname le bien servi, der 'Wohlbediente' im Sinne von 'wohlberaten').

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Karl III. von Lothringen (1543-1608)

Karl III. von Lothringen kam 18. Februar 1543 als Sohn von Herzog Franz I. von Lothringen und dessen Ehefrau, Prinzessin Christina von Dänemarkin, in Nancy zur Welt.

Nach den Tod seines Vaters im Jahr 1545 wurde er Herzog von Lothringen und Mercoeur. Da er noch nicht volljährig war, übernahm seine Mutter die Regentschaft für ihn. Karls Vormund wurde bis zu seiner Volljährigkeit im Jahr 1559 sein Onkel Nicolas de Vaudémont.

Seine Mutter Christina verfolgte - bedingt durch ihre Verwandtschaft mit den Habsburgern - eine Spanien-freundliche Politik und konnte sich damit lange Zeit gegenüber dem französischen Königshaus behaupten. Am 13. März 1552 aber ließ der französische König Heinrich II. Lothringen und die Trois-Évêchés, die Bistümer Metz, Toul und Verdun, besetzen. Anstelle Karls Mutter wurde Nicolas de Lorraine-Mercoeur zum Regenten ernannt.

Karl selbst, erst 9-jährig, wurde nach Paris an den französischen Königshof gebracht. Dort heiratete er am 22. Januar 1559 Claudia von Valois, Tochter Heinrichs II. Mit ihr hatte er neun Kinder.

Verbunden mit der Hochzeit war eine Rückgabe der lothringischen Gebiete an Karl III., jedoch kehrte Karl erst im Oktober 1559 nach Nancy zurück, um sein Herzogtum selbst zu regieren.

Obwohl am französischen Königshof und damit zutiefst katholisch erzogen, ergriff Karl III. während der Religionskriege in Frankreich lange Zeit keine Partei. Doch ab 1584 unterstützte er die katholische Liga unter Henri de Guise, um seinen Schwager, König Heinrich III., zu stürzen. Aus diesem Grunde verwüsteten deutsche Protestanten auf ihrem Weg, die Truppen Heinrichs IV. zu unterstützen, das Herzogtum, und Heinrich IV. selber erklärte Lothringen 1592 den Krieg.

Nachdem Heinrich IV. zum Katholizismus konvertiert war, schloss Karl III. 1594 Frieden mit dem französischen Königshaus, der durch eine Heirat seines Sohnes Heinrich II. mit Catherine de Bourbon, einer Schwester Heinrichs IV., untermauert wurde.

Die Regentschaft Karls III. gilt in der Geschichte Lothringens als besonders fortschrittlich und wirtschaftlich erfolgreich. Neben territorialen Zugewinnen wie Bitche, Phalsbourg und Marsal, die er verbuchen konnte, reformierte er während seiner Regierungszeit das Justiz- und Finanzwesen seines Herzogtums und unterstützte die Wissenschaften (Gründung der Universität Pont-à-Mousson) sowie die Kunst. Er führte damit die bereits von seiner Mutter begonnene Innenpolitik weiter fort.

Karl III. von Lothringen verstarb am 14. Mai 1608 im Alter von 65 Jahren.

Quelle: Wikipedia
 
Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.
Ludwig XV. von Frankreich (1710-1774)

Ludwig XV. von Frankreich kam am 15. Februar 1710 in Versailles zur Welt. Er war von 1715 bis 1774 König von Frankreich und Navarra. 1710-1715 war er Herzog von Anjou.

Am 5. September 1725 heiratete der Fünfzehnjährige die acht Jahre ältere polnische Prinzessin Maria Leszczynska, deren Erbe er mit Österreich gegen Lothringen tauschte.

In den ersten Jahrzehnten seiner Regierung war die Kolonialpolitik in Nordamerika erfolgreich. Zur Sicherung der Kolonien und Handelswege wurden Forts und Befestigungsanlagen gebaut. So erhielt etwa Montreal eine steinerne Stadtmauer, im Osten Neufrankreichs entstand unter großem Aufwand die Festung Louisbourg, und auch Québec wurde befestigt. Doch durch seine erfolglose Teilnahme am Siebenjährigen Krieg verlor er den größten Teil der französischen Kolonien in Nordamerika und auch in Indien an die Briten. Frankreich verlor im Ersten Frieden von Paris 1763 ganz Kanada und das historische Louisiana.

Vom Volk wurde er "der Vielgeliebte" (frz. le Bien-Aimé) und später "der Ungeliebte" (frz. le Mal-Aimé) genannt. Unter seiner Regierung wurde der jahrhundertealte Gegensatz zwischen Frankreich und Österreich beigelegt und die neue Allianz durch die Heirat Marie-Antoinettes, der Tochter Maria Theresias von Österreich, mit seinem Enkel, dem späteren Ludwig XVI., besiegelt. Bekannt ist seine Beziehung zu seiner Mätresse Marquise de Pompadour.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Karl Eugen von Württemberg (1728-1793)

Karl Eugen von Württemberg kam am 11. Februar 1728 in Brüssel zur Welt. Im Jahr 1744 wurde Karl Eugen im Alter von 16 Jahren für mündig erklärt und trat die Regierung des Herzogtums Württemberg an.

Gleich nach seinem Regierungsantritt ließ der Herzog den Leichnam von Joseph Süß Oppenheimer abhängen und verscharren, der nach seiner Hinrichtung 1738 zur Abschreckung sechs Jahre lang in einem eisernen Käfig verblieben war. Mit seiner Mutter geriet er 1750 in einen Streit und ließ sie im Göppinger Schloss internieren.

Karl Eugens Regierungszeit fiel mit dem Höhepunkt des Absolutismus zusammen, und der junge Landesherr tat alles, um seinen Hof zu einem der glänzendsten in Europa zu machen. Mit ungeheurem finanziellem Aufwand, der Württemberg an den Rand des Ruins führte, gelang ihm das zeitweise: Für seine prunkvolle Hofhaltung ließ er nicht nur das Neue Schloss in Stuttgart, sondern zusätzlich Schloss Solitude, Schloss Monrepos und später noch Schloss Hohenheim erbauen. Schloss Solitude, zeitweise sein liebster Aufenthaltsort, ließ er über die schnurgerade angelegte und exklusiv dem Hofstaat vorbehaltene Solitude-Allee mit dem Ludwigsburger Schloss verbinden.

Des Herzogs Feste waren so legendär wie seine zahllosen Affären und sein Despotismus. Den Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, der ihn und seine Mätresse Franziska von Hohenheim verspottet hatte, ließ Karl Eugen für die Dauer von zehn Jahren auf der Bergfestung Asperg einsperren. Auch den Dichter Friedrich Schiller bedrohte er mit Schreibverbot und Kerkerhaft.

Im Jahr 1741 heiratete er die Prinzessin Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth. Die Ehe des Herzogspaares hielt jedoch nicht lange und im Herbst 1756 kehrte Herzogin Elisabeth Friederike Sophie zunächst an den elterlichen Hof in Bayreuth zurück. Der Herzog hielt verschiedene Mätressen, von denen einige mehrere Jahre an seiner Seite lebten und mit denen er zahlreiche illegitime Kinder hatte. Karl Eugen hat insgesamt 77 „natürliche Söhne“ anerkannt.

Im Jahr 1771 traf er die verheiratete Freifrau Franziska Leutrum von Ertingen, geborene Freiin von Bernerdin (1748–1811), und auch sie wurde seine Mätresse. Nach ihrer Scheidung 1772 und dem Tod seiner Frau Elisabeth Friederike Sophie 1780 heiratete Karl Eugen 1785 die inzwischen zur Reichsgräfin von Hohenheim erhobene Franziska morganatisch.

Im Alter wandte sich Karl Eugen zunehmend der Landwirtschaft und der Pädagogik zu. Auf die Gründung einer Académie des arts im Juni 1761 in Stuttgart folgte 1765 in Ludwigsburg, wo sich damals der Hof befand, die Herzogliche Öffentliche Bibliothek, die heutige Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, für deren Bestandsaufbau er beträchtliche Summen ausgab. 1767 installierte er sich selbst als "Rector perpetuus" der Tübinger Universität Eberhardina, die er zwei Jahre später in Eberhardo-Carolina umbenennen ließ, und nahm das Rektorenamt bis zu seinem Tod 1793 wahr. 1770 gründete er beim herzoglichen Schloss Solitude ein Erziehungsinstitut, das sich aus bescheidenen Verhältnissen zur hochrangigen Hohen Karlsschule entwickelte. 1781 wurde er als Ehrenmitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt.

Die Geschichtsschreibung ist sich nicht einig, inwieweit seine zweite Ehefrau Einfluss auf seine Wandlung vom Despoten und Genussmenschen zum sorgenden Landesvater hatte. Selbst Friedrich Schiller, der in jungen Jahren wegen Karl Eugen das Land verlassen hatte, machte bei dessen Tod seinen Frieden mit ihm. Christian Friedrich Daniel Schubart wurde kurz vor seinem Tode aus der Kerkerhaft entlassen und als Musik- und Theaterdirektor am Herzogshof zu Stuttgart ernannt und durfte wieder als Herausgeber tätig werden. Mit seiner zweiten Gemahlin unternahm der Herzog weite Reisen und ließ darüber Tagebücher führen.

Am 24. Oktober 1793 starb Herzog Karl Eugen in seinem noch unvollendeten Schloss Hohenheim bei Stuttgart und wurde in der Gruft des Schlosses Ludwigsburg beigesetzt. 

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Wilhelm Franz von Habsburg-Lothringen (1895-1948)

Erzherzog Wilhelm Franz Joseph Karl von Habsburg-Lothringen kam am 10. Februar 1895 in Pula zur Welt. Er war Offizier der k.u.k. Armee, "ukrainischer" Oberst und während des Ersten Weltkrieges informeller habsburgischer Thronkandidat für einen ukrainischen Satellitenstaat. Sein Leben war bestimmt vom Kampf um die Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion. Er fiel deshalb dem Stalinismus zum Opfer.

Am 6. Juni 1919 wurde er verhaftet und nach Bukarest gebracht und verhört, aber nach drei Monaten wieder freigelassen. Er schloss sich daraufhin der Armee der Ukrainischen Volksrepublik an. Dabei war er im Verteidigungsministerium in Kiew für Außenbeziehungen, für alle Militärattachés in den ukrainischen Botschaften im Ausland zuständig.

Der Machthaber der Ukrainischen Volksrepublik, Symon Petljura, entwickelte sich, bedrängt von Polen, Rumänien und Sowjetrussland, zum Diktator, dessen schlecht organisierte Einheiten schwere Pogrome an Juden verübten. Im April 1920 trat Wilhelm aus Protest gegen Petljuras Friedensschluss mit Polen von seinen Ämtern zurück und ging nach den Niederlagen gegen Sowjetrussland über Wien nach München.

Im Exil in München eröffnete er ein Agitationsbüro, das die ukrainische Unabhängigkeit propagierte. Seine Pläne scheiterten aber an seinen unzuverlässigen Partnern aus dem Umfeld der deutschen Freikorps.

Von 1925 bis 1929 arbeitete Wilhelm in Spanien als Immobilienmakler, anschließend ging er nach Paris. Dort wurde er schnell Teil des Jetsets, erschien oft in der Boulevardpresse und pflegte öffentlich zahlreiche Beziehungen zu Revuegirls und auch zu Männern. 1935 wurde er von seiner Geliebten, einer Hochstaplerin, in einen Betrugsskandal verwickelt. Einer Gefängnisstrafe entzog er sich durch Flucht nach Wien.

In Wien verfocht er wieder die Sache der ukrainischen Unabhängigkeit, hatte Kontakte zu Jewhen Konowalez und dessen Organisation Ukrainischer Nationalisten. Ideologisch näherte er sich antisemitischen und nationalsozialistischen Positionen an. Nach dem "Anschluss" Österreichs im März 1938 wurde der Habsburger von der Gestapo überwacht. Wilhelm spionierte für Großbritannien und Frankreich gegen Deutschland, nach Kriegsende auch gegen die Sowjetunion.

Den Zweiten Weltkrieg verbrachte Wilhelm in Wien, wo er während der Besatzungszeit am 26. August 1947 am "helllichten Tag" vor dem Wiener Südbahnhof vom sowjetischen Geheimdienst entführt und verschleppt wurde. Er wurde vier Monate in Baden verhört, nach Kiew gebracht und dort als englischer und französischer Spion im Mai 1948 zu 25 Jahren Haft verurteilt. Wilhelm von Habsburg starb im Krankenhaus des Lukjaniwska-Gefängnisses in Kiew am 18. August 1948.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Leopold von Bayern (1846-1930)

Leopold Maximilian Joseph Maria Arnulf Prinz von Bayern wurde am 9. Februar 1846 in München geboren. Er war ein deutscher Generalfeldmarschall.

Leopold wurde als Enkel von König Ludwig I. von Bayern und Sohn des Prinzen Luitpold von Bayern und dessen Gattin Erzherzogin Auguste Ferdinande von Österreich geboren und war damit der jüngere Bruder von König Ludwig III. von Bayern. Von 1852 bis 1863 fungierte der Artillerieoffizier Ferdinand von Malaisé als Erzieher und Hauslehrer der beiden Brüder, ab 1855 unterstützte auch Heinrich von Vallade die Ausbildung der Prinzen.

Militärkarriere

Leopold trat am 28. November 1861 als 16-jähriger Kadett beim 6. Jäger-Bataillon in die Bayerische Armee ein. Am 20. Dezember 1862 wechselte er zum 2. Infanterie-Regiment „Kronprinz“ und am 18. Oktober 1864 trat er zum 3. Reitende Artillerie-Regiment über. Im Juli 1866 kämpfte er als Jägerleutnant im Krieg gegen Preußen. Er erhielt als Führer des 3. und 4. Geschützes seiner Batterie bei Kissingen die Feuertaufe und nahm auch noch am Gefecht bei Uettingen teil, am 28. April 1867 wurde er Hauptmann.

Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 bekam er als Batteriechef bei Sedan das Eiserne Kreuz II. Klasse und bewährte sich dann im Gefecht bei Villepion so gut, dass er den Militär-Max-Joseph-Orden erhielt, die höchste bayerische Auszeichnung für Tapferkeit vor dem Feind. Für seine Teilnahme an den verlustreichen Gefechten bei Beauvert am 8. bis 10. Dezember 1870 wurde Leopold als Major mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Am 11. Dezember 1870 übernahm er die Führung des 3. Artillerie-Regimentes. Zusammen mit seinem Vater Luitpold, der Bayern repräsentierte, nahm er an der Kaiserproklamation in Versailles am 18. Januar 1871 teil. Am 27. März 1871 wurde Leopold zum Oberstleutnant befördert.

Wappen der Vallaster

Jean Baptiste Vallastre wurde am 5. Februar 1765 in Bambiderstroff, Lothringen geboren.

Jean Baptiste ist ein Sohn des Bildhauers Jean Vallaster und dessen Gattin Marguerite geb. Pennerath (Pennerad) und ein UrUrEnkel des Jakob Vallaster und dessen Gattin Margareta geb. Hanser aus Bartholomäberg, Montafon.

Jean Baptiste Vallastre und sein Bruder Félix (1772-1802) wurden wie ihr Vater bedeutende "sculpteurs statuaires" (Bildhauer).

Am Straßburger Münster ist während der Französischen Revolution beträchtlicher Schaden entstanden: 1792 waren mehr als 235 Statuen von den revolutionären Ikonoklasten zerstört worden.

1818 wurde Jean Baptiste Vallastre zum Bildhauer der Kathedrale Notre-Dame in Straßburg ernannt.

Er arbeitete zusammen mit den Bildhauern Étienne Malade und Philippe Grass (1801-1876) an dem großen Restaurierungsprojekt der Kathedrale. Es wurden vier Franken pro Stunde bezahlt, was damals eine große Summe war.

Werke des Jean Naptiste Vallastre am Straßburger Münster

Im Jahre 1823 verrichtete er am Straßburger Münster folgende Arbeiten:

  • Wiederherstellung des Hauptportals vom Straßburger Münster mit den Wölbungen und sechzig Abbildungen von Gruppen mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Am Hauptportal erstellte er Christus (Höhe 7 fuß) und die zwölf Apostel (Höhe 6 fuß). Er erstellte auch die große Rosette, Christus der Rächer mit zwei Engel und zwei Propheten.
  • Wiederherstellung der seitlichen Türen der Hauptfassade und Erstellung von zweiunddreißig Figuren von Engeln und Heiligen.
  • Die Restaurierung des Portals im südlichen Querschiff gegenüber dem Rohan-Palast. Erstellung der Büste von Christus (Höhe 7 fuß) mit Weltkugel unter einem Baldachin, darunter König Salomon mit Schwert und unten zwei Frauen die sich um ein lebendes Kind streiten.
  • Restaurierung des Portals zur Kapelle Saint Laurent im nördlichen Querschiff. Die Gruppe von vier Figuren in Lebensgröße, welche das Martyrium von Saint Laurent zeigen, ist das Meisterwerk von Jean Paptiste Vallastre.

Jean Baptiste Vallastre gründete zudem eine Schule für Zeichnen und Modellieren. Auch seine Tochter Anne-Catherine Vallastre gab an dieser Schule Unterricht.

Der Historiker Dr. Christoph Vallaster (1950-2001) schreibt in seinem Buch "… ins Reich des Sonnenkönigs": "Zu den größten Künstlersippen, die Vorarlberg hervor gebracht hat, zählt die aus Bartholomäberg stammende Bildhauer- und Malerfamilie Vallaster."

Quellen: Wikipedia, Private Unterlagen

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Francesco II. Sforza (1495-1535)

Francesco II. Sforza kam am 4. Februar 1495 als Sohn des Ludovico Sforza, Herzog von Mailand, und dessen Gemahlin Beatrice d'Este zur Welt. Er war der letzte souveräne Herzog von Mailand in der Geschichte.

Als sein Vater 1499 vom französischen König Ludwig XII. gestürzt und im Schloss Loches eingekerkert wurde, floh Francesco mit seinem älteren Bruder Massimiliano an den Hof Kaiser Maximilians, der mit seiner Cousine Bianca Maria Sforza verheiratet war.

Massimiliano wurde 1512 von den Schweizern in Mailand wieder eingesetzt, nach der vernichtenden Niederlage seiner Verbündeten in der Schlacht bei Marignano 1515 trat er jedoch seine Rechte an Franz I. von Frankreich (regierte 1515-1547) gegen eine Rente von 30.000 Dukaten ab und starb 1530 in Paris.

Francesco nahm Mailand nach der Niederlage der Franzosen in der Schlacht bei Bicocca 1522 selbst in Besitz und trat 1526 der Liga von Cognac gegen Kaiser Karl V. (regierte 1519-1555) bei. Er war unpopulär aufgrund seiner Steuererhebungen.

1533 heiratete er als schwer kranker Mann per procurationem die erst zwölfjährige Nichte des Kaisers Christina von Dänemark. Da er jedoch bereits am 24. Oktober 1535 starb, endete mit ihm die direkte männliche Linie der Sforza. Das Herzogtum Mailand ging an den Kaiser über.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".