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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Johann I. von Dänemark (1455-1513)

Johann I. von Dänemark kam am 5. Juni 1455 als Sohn des Königs Christian I. von Dänemark und dessen Gemahlin Dorothea von Brandenburg in Aalborg zur Welt. Johann I. war König von Dänemark, König von Norwegen  und als Johann II. König von Schweden, sowie Herzog von Schleswig und Holstein. Nach dem Tod Christians I. am 22. Mai 1481 folgte Johann ihm als dänischer König nach. Die Regierungsübernahme verlief reibungslos, da die dänischen Landthingen Johann bereits 1467 gehuldigt hatten und seine Mutter, die Königinwitwe Dorothea, ihn als Thronfolger unterstützte. Ende 1482 kam es zur Einigung, dass Johann I. und sein Bruder Friedrich zu Herzögen gewählt wurden. Johann I. übernahm bis zur Volljährigkeit seines Bruders 1489 die Regentschaft für ihn. König Johann I. und sein Bruder Friedrich rüsteten zur Eroberung der Bauernrepublik ein Heer aus, dem etwa 150 Ritter aus den Adelsgeschlechtern Schleswigs und Holsteins sowie eine größere Anzahl Söldner angehörten. Auch zwei Vettern König Johanns, die Grafen Adolf und Otto von Oldenburg, schlossen sich dem Heereszug an. Am 17. Februar 1500 erlitt dieses Aufgebot in der Schlacht bei Hemmingstedt eine vernichtende Niederlage. Ein Großteil der Ritter sowie die beiden Oldenburger Grafen fielen in der Schlacht. Der König und sein Bruder entkamen nur mit knapper Not nach Meldorf und flohen dann weiter in ihre Herzogtümer.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

Anton II. von Lothringen (1489-1544)

Anton II. von Lothringen, genannt "der Gute", wurde am 4. Juni 1489 als Sohn des Herzogs Renatus II. von Lothringen (René II de Lorraine) und dessen Gemahlin Philippa von Geldern in Bar-le-Duc geboren. Nach dem Tod seines Vaters anno 1509 übernahm er den lothringischen Thron. Anton war ein Gegner der lutherischen Bewegung. Im Bauernkrieg schlug er 1525 die aufständischen elsässischen Bauern bei Zabern. Anfänglich unter französischem Einfluss, näherte er sich nach 1530 der Reichspolitik Karls V. an. Dieser räumte ihm 1542 im Vertrag von Nürnberg große Selbständigkeit ein, welche die Loslösung Lothringens vom Reich einleitete. Herzog Anton II. von Lothringen verstarb am 14. Juni 1544 im Alter von 55 Jahren.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

Karl II. Franz von Österreich (1540-1590)

Karl II. Franz von Österreich kam am 3. Juni 1540 in Wien zur Welt. Er war stammt aus dem Haus Habsburg und ist der dritte Sohn des römisch-deutschen Königs und späteren Kaisers Ferdinand I.

Im Jahr 1564 ließ er sich kurz vor seines Vaters Tod in den ihm zugefallenen Ländern (Herzogtümer Steiermark, Kärnten, Krain und die Grafschaft Görz) huldigen und trat die Regentschaft in Innerösterreich an.

Da die innerösterreichische Linie die Hauptlast der Türkenkriege zu tragen hatte, wurde unter anderem 1579 die Festung Karlstadt (Karlovac) in Kroatien gegründet.

Bedeutend ist Karl auch als Förderer von Kunst und Wissenschaft, besonders der Komponist Orlando di Lasso wurde von ihm gefördert. 1573 gründete er das Akademische Gymnasium in Graz, 1585 die Universität in Graz. Sein Mausoleum in der Basilika Seckau, in dem auch acht andere Mitglieder der Familie Habsburg begraben sind, ist eines der bedeutendsten Bauwerke des Frühbarock im Südostalpenraum.

Quelle: Wikipedia
 
Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

Ferdinand I. von Neapel (1424-1494)

Ferdinand I. von Neapel kam am 2. Juni 1424 als außerehelicher Sohn von Alfons V. von Aragon in Valencia zur Welt. Alfonso ließ seinen Sohn 1438 nach Neapel bringen und erreichte 1440 die Anerkennung Ferdinands als ehelich geborenen Sohn durch Papst Eugen IV. Ferdinand wurde 1443 zum Prinzen von Kalabrien und Thronfolger in Neapel erklärt und vom Papst als solcher bestätigt. Ferdinand I. war von 1458 bis 1494 König von Neapel. Er wird als "düster und grausam" beschrieben. Kurz vor dem Tode Ferdinands I. verband sich Herzog Ludovico Sforza von Mailand, aufgereizt von ihm feindlich gesinnten Adel, mit Karl VIII. von Frankreich zur Geltendmachung der Rechte des Hauses Anjou auf den neapolitanischen Thron. Während seiner Bemühungen, dieses Bündnis wieder zu lösen, starb Ferdinand am 25. Januar 1494 im Alter von 69 Jahren in Genua.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Ferdinand Karl von Österreich-Este (1754-1806)

Erzherzog Ferdinand Karl Österreich-Este kam am 1. Juni 1754 als Sohn von Kaiserin Maria Theresia von Österreich und Franz I. Stephan von Lothringen in Wien zur Welt. Erzherzog Ferdinand schon im frühesten Kindesalter mit der einzigen Tochter des Herzogs von Modena, Maria Beatrice d'Este (1750-1829), verlobt. Die junge italienische Prinzessin sollte einst das Herzogtum Modena von ihrem Vater erben. Am 15. Oktober 1771 heiratete der junge 17-jährige Erzherzog Ferdinand in Mailand Maria Beatrice. Zu diesem feierlichen Anlass schrieb der 15-jährige Mozart die Oper Ascanio in Alba. Die Ehe zwischen Ferdinand Karl und Maria Beatrice verlief glücklich. Residenz war die Königliche Villa von Monza. 1780 wurde Ferdinand Karl Statthalter der Lombardei, bis er von dort mit seiner Familie durch Napoleon vertrieben wurde.

 

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Manuel I. von Portugal (1469-1621)

Manuel I. von Portugal kam am 31. Mai 1469 in Alcochete zur Welt. Er stammte aus dem Hause Avis und gilt als einer der bedeutendsten Könige Portugals. Bereits bevor er zum Thronfolger bestimmt wurde, hatte Manuel hohe Ämter inne. So war er Herzog von Viseu und Beja und Großmeister des Christusordens. 1495 bestieg er den portugiesischen Thron. Portugal erlebte unter Manuel I. eine bisher nicht gekannte kulturelle Blüte, das so genannte Goldene Zeitalter. Die überseeischen Aktivitäten des Landes begannen Früchte zu tragen, aus den Kolonien flossen große Mengen an wertvollen Waren, Gold und Silber ins Mutterland. Da der Überseehandel nach Afrika und Asien königliches Monopol war und die neuen Kolonien zu Krongut erklärt wurden, profitierte vor allem der König selbst von diesem Reichtum. Manuel errichtete damit phantastische Bauten im nach ihm benannten Manuelinischen Stil. Auch das Rechts-, Bildungs- und Gesundheitswesen wurden unter seiner Herrschaft reformiert.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Johann von Ledebur-Wicheln (1842-1903)

Johann Joseph Benno Graf von Ledebur-Wicheln wurde am 30. Mai 1842 inKrzemusch geboren. Johann stammt aus dem alten westfälischen Adelsgeschlechts Ledebur-Wicheln. Er studierte Rechtswissenschaften in Prag und unternahm anschließend Studienreisen nach Deutschland und England, wo er sich mit landwirtschaftlichen Fragen befasste. Von 1883 bis 1893 war er Mitglied des böhmischen Landtags. 1889 wurde er ein lebenslanges Mitglied der Abgeordnetenkammer. Vom 30. September 1895 bis zum Sturz der Regierung am 30. November 1897 war er Landwirtschaftsminister im Kabinett von Ministerpräsident Vláde Kazimíra Badeniho. Er versuchte, auf den von seiner Vorgängerin Julie von Falkenhayn geplanten Agrarreformen aufzubauen. Er förderte die landwirtschaftliche Genossenschaftshaltung und die Entwicklung der landwirtschaftlichen Berufsausbildung und gründete im Januar 1898 das erste landwirtschaftliche Lager im niederösterreichischen Pöchlarn. 1898 kehrte er in den bömischen Landtag zurück, als er im Januar 1898 in einer Nachwahl zur Kurie der Landbesitzer gewählt wurde.

 

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Muzio Attendolo Sforza (1369-1424)

Jacopo Attendolo kam am 28. Mai 1369 in Cotignola zur Welt. Er wurde der Anführer der Bande von Abenteurern, die ihn zuvor entführt hatte. Wegen seiner herkulischen Kraft wurde er "Sforza" genannt und nannte sich fortan "Muzio Attendolo Sforza". Sforza gelang es 1411 die Herrschaft Cotignola zu erwerben, diese wurde zu seinen Gunsten in eine Grafschaft erhoben, wodurch er zum ersten Grafen von Cotignola aufstieg. Er kämpfte für Perugia, Mailand und Florenz, diente in Neapel unter Königin Johanna II., kämpfte gegen die Spanier. Er diente auch Papst Martin V., der von 1417 bis 1431 im Amt war. In seinem Dienst für Johanna II. beherrschten Sforza und ihr Liebhaber Pandolfo Alopo die Königin völlig, während die Barone des Königreichs ihr einen Ehemann an die Seite stellen wollten, der stark genug sein sollte, die Macht ihrer Favoriten zu brechen. Die Wahl fiel auf Jakob II. von La Marche (1370-1438), der Pandolfo Alopo töten und Sforza einkerkern ließ. Nachdem Sforza aus dem Kerker entlassen wurde, kämpfte er erneut für Königin Johanna II.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Josef I. Johann Adam von Liechtenstein (1690-1732)

Josef I. Johann Adam kam 27. Mai 1690 als Sohn des Fürsten Anton Florian von Liechtenstein und dessen Gattin Eleonora Barbara Catharina, Gräfin von Thun und Hohenstein, in Wien zur Welt. Er diente schon in jungen Jahren im kaiserlichen Heer und kämpfte so im Spanischen Erbfolgekrieg mit. Im Jahre 1712 wurde er im Zuge der Krönungsfeierlichkeiten Karls VI. zu dessen Kämmerer ernannt. Ein Jahr später wurde er schon zum Prinzipalkommissar am Mährischen Landtag erhoben. Josef Johann Adam von Liechtenstein fungierte ab 1723 als Geheimer Rat und eröffnete so 1729/30 als kaiserlicher Prinzipalkommissar den Fürstentag in Schlesien. Da Fürst Josef aber auf wirtschaftliche Erfolge aus war, hielt dieser sich im Allgemeinen vom Hof und vom Hofdienst fern, da dort das Leben und Repräsentieren ziemlich kostspielig war. Er war nämlich ein guter und erfolgreicher Verwalter seiner Güter. Als ruhiger Herrscher gelang es ihm sogar, seine zerstrittene Familie, die um das Erbe des Fürsten Johann Adam von Liechtenstein stritt, zu beruhigen und zu besänftigen.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Alois II. von Liechtenstein (1796-1858)

Alois II. von und zu Liechtenstein kam am 26. Mai 1796 in Wien zur Welt. Er war von 1836 bis zu seinem Tode 11. Fürst von Liechtenstein. Beeinflusst von seinen Erfahrungen mit dem politischen System Englands tendierte er zu einer liberalen Aristokratie in konservativer Gesellschaft. Nach Erbe des großen Majorats am 20. April 1836 ließ er das Stadtpalais Liechtenstein in Wien und Schloss Eisgrub umgestalten. Er restaurierte auch die Liechtenstein-Kapelle im Stephansdom in Wien und erweiterte die fürstlichen Gemäldesammlungen. 1842 besuchte er als erster regierender Fürst sein Land (Liechtenstein). Am 1. August 1842 erließ er auf Schloss Vaduz ein neues Hausgesetz, in dem die Primogenitur im Sinne der pragmatischen Sanktion von 1713 neu geregelt wurde. 1847 folgte ein weiterer Besuch in Liechtenstein. In Zusammenarbeit mit dem Kanton St. Gallen wurde die Rheinregulierung begonnen. 1852 unterzeichnete Alois II. einen Zollvertrag mit Österreich. 1849 erließ der Fürst eine provisorische Verfassung für das Fürstentum Liechtenstein, die den Forderungen der Einwohner etwas entgegenkam.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.