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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Werner Fend (1926-1997)

Werner Stefan Fend kam am 9. August 1926 im Schloss Unterstinkenbrunn in Niederösterreich zur Welt. Die Schwester seiner Mutter war zu dieser Zeit Hebamme im Schloss. Drei Tage nach seiner Geburt kam er mit seiner Mutter nach Vorarlberg.

Fend war als einer der gefragtesten Tierfilmer immer auf Suche nach den Geheimnissen der Natur. Die Bezeichnung "Großwildjäger" hörte Fend für sich nicht gern. "Ich habe sehr wohl Tiger geschossen, aber nur Tiere, die Menschenfresser waren und oft ganze Dörfer terrorisierten."

Tiere in Zoos waren ihm immer ein Gräuel. "Wer gibt uns das Recht, eine Großkatze durch einen Reifen springen zulassen oder einen Elefanten dazu zu bringen, einen Kopfstand zu machen?" fragte er, der zeitlebens dafür eintrat, den Tieren Respekt entgegenzubringen.

Von 1940 bis 1943 besuchte er die Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch. Während des Zweiten Weltkriegs war er bei der Deutschen Luftwaffe, wo er am 6. April 1945 in der nordböhmischen Stadt Oschitz verwundet wurde. Nach dem Krieg besuchte er erneut die Lehrerbildungsanstalt Feldkirch, um im Jahre 1946 die Lehramtsprüfung abzulegen. In den Jahren 1946 bis 1950 war er als Lehrer (Schulleiter) in der einklassigen Schule in Innerberg (Montafon) tätig. Von 1950 bis 1952 war er Englisch-Lehrer an der Hauptschule in Bludenz. In der Zeit von 1952 bis 1954 erhielt er ein Fullbrigth Stipendium an der Columbia Universität, New York (einer von 2 Studenten in Österreich). 1956 wurde er Assistent und Journalist der Universität Hamburg, Zoologische Abteilung, in Indien. 1958 war er als Freier Journalist für das Wochenmagazin BUNTE in Deutschland tätig. 1962 war der Beginn seiner Filmkarriere beim ZDF in Deutschland. Seine Arbeit in den Dschungelgebieten Südostasiens machten Werner Fend als Tierfilmer international bekannt.

1990 wurde ihm vom Wissenschaftsministerium in Wien der Titel "Professor" verliehen. 1995 erhielt er durch den deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

 Werner Fend 1926 - Buch "Ich jagte Menschenfresser"Literatur

  • Tiger vor der Kamera (1968)
  • Tiger - Ein Jagdbericht aus dem indischen Bergdschungel (1975)
  • Die Tiger von Abutschmar
  • Jagdabenteuer im indischen Dschungel (1982)
  • Ich jagte Menschenfresser
  • Abenteuer mit Menschen, Tieren und Dämonen (1984)
  • Mein Dschungelbuch (1991)

Filme

  • Auf den Spuren der letzten Kopfjäger
  • Bleib bei uns, sanfter Koloss
  • Das Geheimnis der silbernen Götter
  • Der Geisterberg von Borneo
  • Der Palast der 1000 Winde
  • Die Nasenaffen von Borneo
  • Die Werner-Fend-Story
  • Dschungel am Rande des Himmels
  • Elefant im Glück
  • Fast ausgerottet der Liebe wegen
  • Die Feinschmeckeraffen von Borneo
  • Ich jagte den Menschenfresser
  • Im Dschungel des Löwenkönigs
  • Im Rachen des Satans
  • Königssöhne
  • Laru, der Schlangenboy
  • Mein Dschungelbuch (27 Folgen)
  • Schlangenkämpfe, Schlangentänze
  • Sri Lanka, Trauminsel der Tiere
  • Tiere, Dschungel, Abenteuer

Ehrungen

  • Verleihung des Titels Professor durch die Republik Österreich (1990)
  • Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (5. Oktober 1995)

Quellen: Private Quellen, Vorarlberger Landesarchiv, Wikipedia, Vorarlberger Nachrichten, Bücher

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk

Georg I. von Sachsen (1832-1904)

Friedrich August Georg Ludwig Wilhelm Maximilian Karl Maria Nepomuk Baptist Xaver Cyriacus Romanus von Sachsen (* 8. August 1832 in Pillnitz; † 15. Oktober 1904 ebenda) aus dem Haus der albertinischen Wettiner war 1902 bis 1904 König von Sachsen.

Leben

Georg wurde als dritter Sohn von Prinz Johann von Sachsen und Prinzessin Amalie von Bayern geboren. 1849/50 besuchte er für etwa sechs Monate Vorlesungen an der Universität Bonn. Seine Militärzeit absolvierte er von Mai 1852 bis Oktober 1853 in der Garnison in Radeberg, zuerst als Leutnant, dann als Hauptmann. 1854 wurde sein Vater König, womit er hinter seinem Bruder an die zweite Stelle in der Thronfolge rückte. Von 1855 bis zu seiner Thronbesteigung war er Vorsitzender des Sächsischen Altertumsvereins, der sich um die Denkmalpflege verdient machte. Im Deutschen Krieg von 1866 befehligte Georg die 1. Reiterbrigade der Sächsischen Armee. Im Deutsch-Französischen Krieg kommandierte er erst die 1. Infanterie-Division Nr. 23 und ab dem 19. August 1870, nachdem sein Bruder Kronprinz Albert das Kommando über die Maasarmee übernommen hatte, das gesamte XII. (I. Königlich Sächsisches) Armee-Korps. Das Kommando über dieses Korps hatte er bis zum 29. März 1900 inne. Georg vertrat Sachsen bei der Ausrufung Wilhelms I. zum Deutschen Kaiser („Kaiserproklamation“) am 18. Januar 1871 im Schloss Versailles. 1888 wurde er als zweiter Sachse zum Generalfeldmarschall der Preußischen Armee ernannt. 1873, nach dem Tod seines Vaters und der Thronbesteigung seines Bruders, rückte er an die erste Stelle der Thronfolge.

Am 19. Juni 1902 folgte Georg im Alter von knapp 70 Jahren seinem verstorbenen Bruder Albert auf den Thron Sachsens. In seine Regierungszeit von nur zwei Jahren, während der er äußerst unpopulär war, da er anders als zuvor in ähnlicher Situation sein Großvater Maximilian nicht zugunsten seines Sohnes Friedrich August auf den Thron verzichtete, fällt der Textilarbeiterstreik in Crimmitschau. In der Folge einer Influenza, die er sich im Frühjahr 1904 zugezogen hatte, starb der König am 15. Oktober 1904 in Pillnitz.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie wird im Stammbaum-Netzwerk und bei Adelsgeschlechter dargestellt.

Heiliger Gebhard (949-995)

Gebhard II. von Bregenz, auch Gebhard von Konstanz genannt, wurde am 7. August 949 als Sohn des Grafen Ulrich VI. von Bregenz und dessen Gemahlin Dietburga von Sulmetingen in der Bregenzer Oberstadt geboren. Er kam durch einen Kaiserschnitt zur Welt - seine Mutter starb unmittelbar vor seiner Geburt.

Gebhard wurde in der Domschule von Konstanz erzogen, von seinem Onkel Konrad zum Priester geweiht und 979 von Kaiser Otto II., zu dem er enge Beziehungen pflegte und dem er als geistliche Berater diente, zum Bischof von Konstanz, der damals größten deutschen Diözese, ernannt und im Mainzer Dom geweiht. 980 besuchte Otto II. ihn in Kostanz, 988 und 994 auch Otto III., dessen Patenonkel Gebhard war.

Als zweiter Nachfolger von Konrad von Konstanz setzte Gebhard dessen Reformarbeit fort, die Mönche mussten ein strengeres Leben führen. Er reiste unermüdlich, besuchte Klöster, weihte Kirchen und gründete 983 das Benediktinerkloster Petershausen als erstes bischöfliches Eigenkloster; für sein Kloster brachte er eine Kopf-Reliquie von Gregor dem Großen nach Konstanz. Er soll einen auf allen Vieren kriechenden Lahmen geheilt haben, indem er ihn an seinem Stab aufrichtete. Schon bald nach seinem Tod (995) verehrte man ihn als Heiligen. Bischof Ulrich II. von Konstanz sanktionierte diese Verehrung 1134 mit der "feierlichen Erhobung seiner Gebeine" , was einer Heiligsprechung gleichkam. Das Bistum Konstanz hatte damit nach Konrad (1123 heiliggesprochen) und dem Katakombenheiligen Pelagius seinen dritten "Hausheiligen".

Gebhard wurde in dem von ihm gegründeten Kloster Petershausen beigesetzt. Seine Reliquien wurden jedoch 1530 von Bilderstürmern in den Rhein geworfen.

Ab 1670 sind Wallfahrten auf den Gebhardsberg bei Bregenz dokumentiert. 1723 wurde die dortige Kapelle St. Gebhard geweiht. 1821 wurde dort eine Armreliquie aus dem aufgehobenen Kloster Petershausen untergebracht.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie wird im Stammbaum-Netzwerk und bei Adelsgeschlechter dargestellt.

Dr. Christoph Vallaster (1950-2001) Historiker

Dr. Christoph Vallaster kam am 12. Juli 1950 als Sohn des Georg Friedrich Vallaster und dessen Gattin Martha geb. Neuner in Rankweil zur Welt. Er war ein österreichischer Historiker und Autor. Er gehört zur Vallaster-Sippe mit dem Hausnamen "Stinabuab" die in Bartholomäberg, Montafon beheimatet sind.

Nach seiner Gymnasialzeit studierte er Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck. 1978 schloss er mit dem Studium mit einer Dissertation über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte Feldkirchs im 18. Jahrhundert ab.

Als freischaffender Historiker und Schriftsteller veröffentlichte er hunderte Artikel in verschiedenen Printmedien. Bekannt wurde Dr. Vallaster auch durch seine Monographien zur Landesgeschichte. Sein erstes Werk war ein Buch über die Marktgasse 1976. Von ihm stammen auch die Bücher "ins Reich des Sonnenkönigs" und "Die Montafoner Künstlersippe Vallaster-Walaster", Vorarlberger Heilbäder, Schützenscheiben, Pressegeschichte und die Vorarlberger Bischöfe.

Mit der Herausgabe des Reiseführers "Entdecken Sie Feldkirchs Vergangenheit" 1993 schloss er eine Marktlücke. In den neunziger Jahren wandte er sich vermehrt der Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte zu. 1991 erschien das Werk "Nachthaubenzeit" und 1996 sein erster Roman "Die Tuchhändlerin". 

Publikationen

  • mit Andreas Ulmer: Bedeutende Feldkircher. Von Hugo von Montfort bis zur Gegenwart. Russ Verlag, Bregenz 1975
  • Die Feldkircher Marktgasse. Beiträge zu ihrer Geschichte. Rheticus-Gesellschaft, Feldkirch 1976
  • Handel in Feldkirch 1721–1850. Historische Notizen mit besonderer Berücksichtigung des Textilhandels, in: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, 98. Jg. 1980, S. 147–180 (Digitalisat)
  • Entdecken Sie Feldkirchs Vergangenheit. Heimatpflege- und Museumsverein Feldkirch, Feldkirch 1981
  • Schattenburg. Museumsführer. Heimatpflege- und Museumsverein Feldkirch, Feldkirch 1984
  • Kleines Vorarlberger Heilbäderbuch. Verlag Buch Spezial, Dornbirn 1984
  • Kleines Vorarlberger Schützenscheibenbuch. Verlag Buch Spezial, Dornbirn 1984
  • Schlagzeilen. Vorarlberger Pressegeschichte. Verlag Buch Spezial, Dornbirn 1985
  • Stella Matutina. 1856 - 1979. Russ Verlag, Bregenz 1985
  • Das Vorarlberger Tabakbuch. Vorarlberger Verlags-Anstalt, Dornbirn 1985, ISBN 3-85430-053-0
  • Ehrenbürger der Vorarlberger Städte und Marktgemeinden. VN Buch, Russ Verlag, Bregenz 1986
  • Schauplatz Feldkirch. Schattenburgmuseum, Schloßwirtschaft, Trachtengruppe, Tostnerburg, Altstadt. 75 Jahre Heimatpflege - und Museumsverein Feldkirch. 1912 - 1987. Heimatpflege - und Museumsverein Feldkirch, Feldkirch 1987
  • ... ins Reich des Sonnenkönigs. Die Montafoner Künstlersippe Vallaster-Walaster. Verlag Buch Spezial, Dornbirn 1987
  • Die Bischöfe Vorarlbergs. Vorarlberger Verlags-Anstalt, Dornbirn 1988, ISBN 3-85430-095-6
  • Nachthaubenzeit. Eine Liebes- und Alltagsgeschichte aus dem 19. Jahrhundert. Verlag Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4145-4
  • Die Tuchhändlerin. Roman. Belletristische Darstellung zu Josepha Leibinger, Benziger Verlag, Zürich 1996, ISBN 3-545-34143-7, ISBN 3-8311-1859-0
  • Im Schaufenster. Roman. Books on Demand, Feldkirch 2001, ISBN 3-8311-1657-1
Quellen: Wikipedia, Kirchenbücher, Austria-Forum
 
Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.
Karl von Lothringen (1567-1607)

Karl von Lothringen kam am 1. Juli 1567 als Sohn von Herzog Karl III. von Lothringen und dessen Gemahlin Claudia von Valois in Nancy zur Welt. Er war Bischof von Metz und Straßburg sowie Kardinal der römisch-katholischen Kirche. Bereits als Kind ernannte man Prinz Karl von Lothringen am 18. Juli 1578 zum Bischof von Metz, was jedoch wegen seines Alters nur eine Titulatur bedeutete; die Priester- und Bischofsweihe erhielt er erst Jahre später. Bis zum Erreichen des kanonischen Weihealters verfügte der Papst die Verwaltung des Bistums durch Bischof Nikolaus Bosmard von Verdun. Am 22. August 1585 übertrug der Hl. Stuhl dem Prinzen Karl die Leitung der weltlichen und 1586 auch der geistlichen Angelegenheiten. Mit Hilfe des Jesuitenordens setzte Karl sich in Metz für eine kirchliche Erneuerung im Sinne des Konzils von Trient ein, hielt 1588 eine Diözesansynode ab und siedelte in seinem Sprengel Kapuziner sowie Paulaner an. Papst Sixtus V. erhob Karl von Lothringen im Konsistorium vom 20. Dezember 1589 zum Kardinal, Gregor XIV. ernannte ihn am 5. April 1591 während einer Romreise zum Kardinaldiakon mit dem Titel von Sant' Agata in Suburra. Zugleich bestellte er ihn zum Apostolischen Legaten für die Herzogtümer Lothringen und Bar sowie die Drei Bistümer.

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DDr. Klaus Karl Anton von Dohnanyi

Klaus Karl Anton von Dohnanyi kam am 23. Juni 1928 in Hamburg zur Welt. Er ist ein deutscher Jurist und Politiker (SPD). Er war von 1972 bis 1974 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, von 1969 bis 1981 Mitglied des Deutschen Bundestags und von 1981 bis 1988 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Er begann 1946 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das er 1949 mit dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss. 1949 wurde er zum Dr. jur. promoviert. Er studierte von 1950 bis 1951 mit zwei Stipendien in den USA an der Columbia und Stanford University. 1953 erwarb er an der Yale University den zur damaligen Zeit noch nicht sehr verbreiteten Abschluss eines Bachelor of Laws (LL.B.). Von 1951 bis 1952 war er am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Tübingen und von 1952 bis 1953 als Assessor in einem amerikanischen Anwaltsbüro in New York City und bei den Ford-Werken in Detroit tätig. Ab 1954 arbeitete er als Volontär bei Ford in Köln, von 1956 an als Leiter der Planungsabteilung. 1957 legte er das zweite juristische Staatsexamen ab. Von 1960 bis 1968 war er geschäftsführender Gesellschafter und Leiter der Abteilung "Planung und Prognosen" des Marktforschungsinstituts Infratest. Von 1990 bis 1994 war von Dohnanyi unter anderem als Beauftragter der Treuhandanstalt für die Privatisierung ostdeutscher Kombinate, insbesondere beim Fördermaschinen- und Kranbauer TAKRAF in Leipzig, tätig.

Seine Genealogie wird im Stammbaum-Netzwerk und bei Adelsgeschlechter dargestellt.

Karl Emanuel II. von Savoyen (1634-1675)

Karl Emanuel II. von Savoyen wurde am 20. Juni 1634 in Turin geboren. Er war Herzog von Savoyen, Fürst von Piemont, Markgraf von Saluzzo, Graf von Aosta, Moriana, Asti und Nizza und Titularkönig von Zypern und Jerusalem (1638-1675).

Karl Emanuel II. wurde als dritter Sohn von Viktor Amadeus I. von Savoyen und dessen Gemahlin Christina von Frankreich geboren. Seine mütterlichen Großeltern waren Heinrich IV. und dessen zweite Frau Maria de' Medici. 1638 folgte er seinem älteren Bruder Francesco Hyacinth, der im Alter von sechs Jahren gestorben war, mit vier Jahren als Herzog von Savoyen nach. Zugleich war er Herzog von Nemours und Gent.

In erster Ehe vermählte er sich 1663 mit Françoise d'Orléans. In zweiter Ehe heiratete er 1665 Maria Baptista von Savoyen-Nemours, mit der er den Sohn Viktor Amadeus II., den späteren König von Sardinien, hatte. Er bestellte unter anderem den Schriftsteller Emanuele Tesauro als Erzieher seiner Kinder an den Hof. Karl Emanuel II. war zudem Vater von 5 unehelichen Kindern.

Seine machtbewusste Mutter regelte bis 1648 als Regentin, danach in seinem Namen die Staatsangelegenheiten ihres Sohnes, der weit ab vom Regieren ein Leben des Vergnügens führte. Erst nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1663 übernahm er die Amtsgeschäfte.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie wird im Stammbaum-Netzwerk und bei Adelsgeschlechter dargestellt.

Eduard Plantagenet (1330-1376)

Eduard Plantagenet (auch "Edward of Woodstock" und "The Black Prince" genannt) kam am 15. Juni 1330 als Sohn des Königs Eduard III. von England und dessen Gemahlin Philippa zur Welt. 1345 begleitete er seinen Vater zur Unterstützung Jakobs van Artevelde. 1346 bei Saint-Vaast-la-Hougue zum Ritter geschlagen, zeichnete Edward sich bald in der Belagerungsschlacht von Caen aus. Weitere Kriegserfolge Eduards folgten bereits 1347 mit der Einnahme von Calais. Als Statthalter der Guyenne und Eroberer von Bordeaux (1355) führte er einen Überraschungsfeldzug bis nach Narbonne. Beim spektakulären Sieg in der Schlacht bei Maupertuis 1356 gelang Prinz Eduard nicht nur der Sieg über eine weit überlegene gegnerische Streitmacht, sondern auch die Gefangennahme des französischen Königs Johann II. und dessen Sohnes. 1361 heiratete er heimlich seine Tante zweiten Grades ) Joan of Kent, Erbtochter des Earl of Kent, genannt "The Fair Maid of Kent", und führte mit ihr eine glückliche Ehe. 1362 ernannte ihn sein Vater zum Herzog von Aquitanien, wo er sich 1363 mit seiner Frau in der Guyenne niederließ. Sie hielten in Bordeaux einen prächtigen Hof, der viele Künstler und Wissenschaftler anzog.

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Wolfgang II. von Hohenlohe-Waldenburg (1546-1610)

Wolfgang II. Graf von Hohenlohe-Weikersheim kam am 14. Juni 1546 in Waldenburg, Herzogtum Württemberg zur Welt. Er besuchte ab 1558 für zwei Jahre die Universität Tübingen, war zwei Jahre zu Studien in Paris und danach in kaiserlichen Diensten in Wien, wo er auch an einem Feldzug gegen die Türken teilnahm. Nach dem Tod seines Vaters 1568 herrschte er zunächst mit einem Bruder und der Mutter in Langenburg, ab 1574 allein. In Weikersheim ersetzte er das alte Wasserschloss, eine mittelalterliche Wasserburg, durch ein Renaissanceschloss, residierte von dort aus, ordnete die hohenlohische Verwaltung, revisionierte die evangelische Kirchenordnung Hohenlohes, förderte das Schulwesen und hob kurz vor seinem Tod die Leibeigenschaft für Weikersheim auf. Er befasste sich mit Pferdezucht und -heilkunde, liebte Musik und betrieb Alchemie.

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Edmund Tudor (1431-1456)

Edmund Tudor, 1. Earl of Richmond, kam am 11. Juni 1431 im Much Hadham Palace in Hertfordshire als Sohn von Owen Tudor und Katharina von Valois (ehemals Frau von König Heinrich V. von England) zur Welt.

Da nicht genau nachgewiesen werden kann, ob seine Eltern vor seiner Geburt geheiratet haben, ist es umstritten, ob er ein legitimes Kind war. Seine Mutter zog sich 1436 in das Kloster von Bermondsey zurück und starb im folgenden Jahr.

Edmund und sein Bruder Jasper wurden Catherine de la Pole, der Äbtissin von Barking Abbey übergeben, in deren Obhut sie bis 1440 blieben. Anschließend wurden sie am Hof ihres Halbbruders König Heinrich VI. erzogen.

Edmund wurde am 15. Dezember 1449 zum Knight of the Bath geschlagen. Sein Halbbruder übergab ihm zahlreiche Güter, berief ihn ins Privy Council und erhob ihn am 23. November 1452 zum Earl of Richmond. Im Februar 1453 brachte Margaret Beauchamp, die Witwe von John Beaufort, 1. Duke of Somerset ihre zehnjährige Tochter Margaret Beaufort an den königlichen Hof. Der König machte Edmund und seinen Bruder Jasper zum Vormund von Margaret und befürwortete schließlich die Hochzeit von Edmund mit Margaret, die am 1. November 1455 stattfand. Die Braut war zu der Zeit zwölf Jahre alt und wurde im folgenden Jahr schwanger.

Zu Beginn der Rosenkriege ging Edmund nach Südwales, um dort die Position des Hauses Lancaster zu festigen. Mit dem bisherigen königlichen Stellvertreter in Südwales, Gruffudd ap Nicolas, geriet er über seine Kompetenzen in Streit. Im August 1456 wurde er Constable von Carmarthen Castle, der wichtigsten königlichen Burg in Südwestwales. Daraufhin marschierten William Herbert und Walter Devereux, zwei führende Anhänger des Hauses York, mit einer 2000 Mann starken Armee von Herefordshire nach Carmarthen, eroberten die Burg und nahmen Edmund gefangen. Edmund starb am 1. November 1456, ein Jahr nach seiner Hochzeit, als Gefangener in Carmarthen an der Pest. Seine Frau war zu ihrem Schwager Jasper nach Pembroke geflüchtet, wo am 28. Januar 1457 ihr Sohn Heinrich Tudor, der spätere König Heinrich VII. geboren wurde.

Edmund wurde in der Franziskanerkirche von Carmarthen begraben. Nach der Zerstörung der Kirche während der Reformation 1536 wurde sein Leichnam in die Kathedrale von St Davids überführt.

Quelle: Wikipedia

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