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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Joseph Maria von Thun-Hohenstein (1713-1763)

Joseph Maria Graf von Thun und Hohenstein kam am 24. Mai 1713 in Trient zur Welt. Mit 16 Jahren erhielt er 1739 das Kanonikat zu Salzburg, zwei Jahre später jenes zu Passau, zusätzlich die Propstei St. Peter in Augsburg. 1731 studierte er in Salzburg Rechtswissenschaften und Theologie. Anschließend ging er als Auditor der Rota und Gesandter des Königs von Ungarn nach Rom. Anno 1741 wurde er von Kaiserin Maria Theresia zum Bischof von Gurk ernannt, 1742 erfolgte die Konfirmation durch den Salzburger Erzbischof und 1742 wurde er nach Dispens vom erforderlichen kanonischen Alter durch Benedikt XIV. zum Bischof geweiht. Im Jahr 1753 wurde er Administrator des Bistums Lavent und Salzburger Generalvikar für Kärnten. Am 10. November 1761 wurde er von dem Domkapitel in Passau einstimmig zum Bischof gewählt. Am 23. Mai 1762 wurde er dort inthronisiert.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Johann Adolf II. zu Schwarzenberg (1799-1888)

Johann Adolf II. Fürst zu Schwarzenberg kam am 22. Mai 1799 als ältester Sohn des Fürsten Josef von Schwarzenberg und seiner Gemahlin Pauline von Arenberg in Wien zur Welt. 

Er war ein österreichischer Diplomat, Vorsitzender der Wirtschaftsgesellschaft in Prag und Wien und gilt als Initiator der Kaiser-Franz-Josephs-Bahn, mit der er von Pilsen Steinkohle nach Wien transportieren wollte.

1825 wirkte er als Sonderbotschafter in Paris, 1835 in Berlin und 1837 in London. Er galt als der führende landwirtschaftliche Experte Europas, war Mitglied in vielen land- u. forstwirtschaftlichen Betrieben, weiters förderte er Vereine für Handel und Gewerbe, sowie für Kunst und Wissenschaften. Seine Anglophilie demonstrierte er durch den Umbau des böhmischen Schlosses Frauenberg im Stil der Tudorgotik.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Philipp II. von Spanien (1527-1598)

Philipp II. von Spanien kam am 21. Mai 1527 als Sohn Karls V. im Palacio de Pimentel, Valladolid zur Welt. Er war ein spanischer Monarch aus der Dynastie der Habsburger (Casa de Austria). Nach dem Tod seines Vaters regierte Philipp die Länder der spanischen Krone (Spanien, Niederlande, Königreich Neapel, Königreich Sardinien, Königreich Sizilien, Herzogtum Mailand sowie das spanische Kolonialreich) und ab 1580 als Philipp I. in Personalunion auch das Königreich Portugal. Als gläubiger Katholik sah er sich berufen den Katholizismus in den von ihm regierten Ländern durchzusetzen und den immer stärker werdenden Protestantismus gewaltsam zurückzudrängen (Spanische Inquisition). Dies führte zu anhaltenden, militärischen Konflikten mit den Niederlanden (Achtzigjähriger Krieg 1568-1648) und England (Englisch-Spanischer Krieg 1585-1604), gegen das er im Jahr 1588 vergeblich die Armada aussandte. Bedingt durch die enormen Gold- und Silberlieferungen aus den amerikanischen Besitzungen erlangte das Spanische Weltreich unter Philipp II. den Höhepunkt seiner globalen Vormachtstellung, was auch zu einer hohen Blüte von Kunst und Kultur führte. Aufgrund der zahlreichen militärischen Konflikte war die spanische Vormachtstellung aber gegen Ende der Regierungszeit Philipps bereits im Niedergang begriffen und er musste dreimal den Staatsbankrott erklären (1557, 1575 und 1596).

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth (1711-1763)

Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth kam am 10. Mai 1711 in Weferlingen zur Welt. Friedrich studierte acht Jahre an der calvinistisch geprägten Genfer Universität. Früh schloss sich Friedrich den Freimaurern an. Friedrich folgte seinem Vater Georg Friedrich Karl nach dessen Tod am 17. Mai 1735 nach. Der sehr gebildete Markgraf zeigte sein Verständnis für Kunst und Wissenschaft unter anderem durch die Gründung der markgräflichen Landesuniversität in Bayreuth im Jahr 1742, die ein Jahr später, 1743, nach Erlangen verlegt wurde. Er gründete 1756 die Bayreuther Kunstakademie und ließ von 1744 bis 1748 in Bayreuth das Markgräfliche Opernhaus als reich ausgestattetes Barocktheater errichten. Unter seiner Regentschaft entstanden zahlreiche weitere repräsentative Bauten und Anlagen: die Umgestaltung und Erweiterung der Eremitage mit dem Bau des neuen Eremitage-Schlosses mit Sonnentempel und das neue Stadtschloss mit Hofgarten, nachdem das Alte Schloss ausgebrannt war. Markgraf Friedrich erfüllte auch militärische Aufgaben.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Leopold II. von Österreich (1747-1792)

Leopold II. von Österreich kam am 5. Mai 1747 in Wien zur Welt. Er war Erzherzog von Österreich aus dem Haus Habsburg-Lothringen, von 1765 bis 1790 (als Peter Leopold) Großherzog der Toskana sowie von 1790 bis 1792 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Böhmen, Kroatien und Ungarn.

Mit einer Politik der Aufklärung machte er das Großherzogtum Toskana zu einem Musterstaat. In der kurzen Zeit als Kaiser und Herrscher über die Habsburgermonarchie war er bestrebt, die Unruhen als Folgen der überstürzten Reformpolitik seines Vorgängers zu beenden. Auch außenpolitisch versuchte er ausgleichend zu wirken. Der Krieg mit den Osmanen wurde beendet und ein Ausgleich mit Preußen gefunden. Seine Haltung gegenüber der Französischen Revolution war zwiespältig. Einerseits begrüßte er die konstitutionelle Monarchie, andererseits unterschätzte er die Dynamik der Bewegung und trug ungewollt mit der Pillnitzer Deklaration zum Ausbruch des Ersten Koalitionskrieges bei.

Leopold II. heiratete am 5. August 1765 in Innsbruck die Infantin Maria Ludovica (1745–1792), Tochter König Karls III. von Spanien aus dem Hause Bourbon und seiner Gattin Prinzessin Maria Amalia von Sachsen. Das Ehepaar hatte 16 Kinder.

Leopold II. von Österreich starb völlig unerwartet am 1. März 1792. Sein überraschender Tod nährte Gerüchte über einen Giftmord. Als Urheber wurden Freimaurer, Jesuiten oder französische Agenten verdächtigt. Ein weiteres Gerücht war, dass der Kaiser an der Einnahme eines selbst hergestellten Aphrodisiakums gestorben sei. Diese Gerüchte haben wohl keinen realen Hintergrund, vielmehr starb der Kaiser wohl eines natürlichen Todes. Er wurde in der „Toskana-Gruft“ der Kapuzinergruft in Wien bestattet. Sein Herz befindet sich in der Herzgruft der Habsburger, während seine Eingeweide in der Herzogsgruft des Wiener Stephansdoms beigesetzt wurden. Er gehört damit zu jenen 41 Personen, die eine „Getrennte Bestattung“ mit Aufteilung des Körpers auf alle drei traditionellen Wiener Begräbnisstätten der Habsburger (Kaisergruft, Herzgruft, Herzogsgruft) erhielten. In der Georgskapelle der Augustinerkirche befindet sich ein von Franz Anton Zauner gearbeiteter Prunksarkophag für ihn, der allerdings nie benutzt wurde.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".

Philipp III. von Frankreich (1245-1285)

Philipp III., genannt der Kühne,  kam am 1. Mai 1245 als Sohn des Königa Ludwig IX. und dessen Gemahlin Marguerite de Provence auf der Burg Poissy zur Welt. Er stammt aus der Dynastie der Kapetinger und war von 1270 bis 1285 König von Frankreich. Im Jahr 1270 begleitete ihn seine Gattin Isabelle während des Siebten Kreuzzuges nach Tunis. Nachdem Ludwig IX. dort am 25. August 1270 bei der Belagerung von Tunis an einer Seuche gestorben und Philipp zum König von Frankreich ausgerufen worden war, trat das Paar die Rückreise an, die von Tunesien über Sizilien und Italien führte. Im Winter stürzte seine Gattin Isabelle, die unter den Beschwerden der Reise litt, bei Cosenza in Kalabrien in schwangerem Zustand vom Pferd. Isabella von Aragón starb am 28. Jänner 1271 im Alter von 28 Jahren an den Folgen dieses Unfalls. In zweiter Ehe vermählte er sich am 21. August 1274 mit Maria von Brabant (1260-1321), Tochter des Herzogs Heinrich III. von Brabant. Philippe III. griff im April 1285 Katalonien an. Es gelang seinen Truppen unter großen Verlusten Anfang September, die Stadt Girona zu erobern. Da aber die aragonesische Flotte die französische Flotte geschlagen und die Truppen Philippes vom Nachschub abgeschnitten hatte, musste sich sein Heer nach Perpignan zurückziehen. Dort starb Philipp am 5. Oktober 1285 an der Ruhr.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Ludwig IX. von Frankreich (1214-1270)

Ludwig IX. wurde am 25. April 1214 als Sohn des Königs Ludwig VIII. des Löwen († 1226) und dessen Gemahlin Blanka von Kastilien (+ 1252) in Poissy geboren. Er war von 1226 bis 1270 König von Frankreich und stammt aus der Dynastie der Kapetinger. Ludwig IX. war einem tiefen christlichen Lebensstil verpflichtet, in dem ihm unter seinen Vorgängern nur König Robert II. der Fromme gleichgekommen sein soll. Geprägt von Frömmigkeit und Barmherzigkeit führte er, soweit es einem weltlichen Herrscher gestattet war, ein Leben in strengster Askese. Sein Alltag war bestimmt von Bescheidenheit, Kargheit, schlichter Kleidung und größtmöglicher Keuschheit. Laut Nangis gestatteten sich Ludwig und seine Frau den Beischlaf nur in den von der Kirche vorgeschriebenen "Zeiten der Umarmung". Ludwig wurde schon zu Lebzeiten von seinen Zeitgenossen als Heiliger verehrt, was sich nach seiner offiziellen Kanonisation noch verstärkte. Mit der Veröffentlichung der Bulle "Gloria Laus" am 11. August 1297 in Orvieto wurde Ludwig heiliggesprochen. Dieser Akt stellte ein diplomatisches Entgegenkommen des Papstes zu Philipp dem Schönen dar, nachdem sich beide im Jahr zuvor zerstritten hatten.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Papst Benedikt XVI.

Joseph Aloisius Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) wurde am 16. April 1927 in Marktl am Inn, Oberbayern geboren. Er ist emeritierter Papst (lat. Papa emeritus) und war vom 19. April 2005 bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und damit des Staats Vatikanstadt. Er war der erste deutsche Papst seit Hadrian VI. (1523) und nach Coelestin V. (1294) der zweite Papst der Geschichte, der freiwillig von seinem Amt zurücktrat.

Vor seinem Pontifikat war Joseph Ratzinger zuletzt Dekan des Kardinalskollegiums (seit 2002) und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre (seit 1981). Er galt als einer der einflussreichsten Kardinäle und in theologischen und kirchenpolitischen Fragen als rechte Hand seines Vorgängers Johannes Paul II. Im Konklave am 18. und 19. April 2005 wurde er zum 264. Nachfolger Petri gewählt.

Joseph Alois Ratzinger mit angeblich jüdischer Abstammung

Am 25. Januar 2011 veröffentlichte ein Aron ben Gilad den Beitrag "Pope Benedict XVI's Jewish Ancestry". Darin versucht er einen Stammbaum mütterlicherseits des Papstes Benedikt XVI. zu erstellen, und dabei den Nachweis zu erbringen, dass Joseph Alois Ratzinger nicht deutscher, sondern jüdischer Abstammung sei.

Laut Aron ben Gilad sei die Urgroßmutter Papst Benedikts XVI. die 1834 in Mährisch Weißkirchen in der österreichischen Markgrafschaft Mähren geborene Jüdin Betty Tauber gewesen. Die Behauptung wird daher mit einer Genealogie "untermauert", die bis Judah Löw (Jehuda ben Bezal'el Löw Yehuda Loew) zurückreicht, jenem legendären Prager Rabbi Löw (c1512-1609), der in der Stadt des heiligen Albrecht an der Moldau der Legende nach aus Lehm und mit Magie einen Menschen oder zumindest ein menschenähnliches Wesen geschaffen haben soll.

Der Augustiner Chorherr Rüdiger Weinstrauch vom Stift Neustift bei Brixen in Südtirol veröffentlichte den tatsächlichen Stammbaum von Papst Benedikt XVI., wie er zweifelsfrei anhand der originalen Pfarrbücher in Tirol nachweisbar ist. Der Papst stammt, wie längst bekannt, mütterlicherseits aus Tirol und nicht aus Mähren, um genau zu sein aus der Gemeinde Natz-Schabs, die oberhalb der Bischofsstadt Brixen liegt.

Die Tiroler Abstammung lässt sich anhand der zeitgenössischen Kirchenbücher bis zu deren Einführung am Beginn der Neuzeit zurückverfolgen.

Quellen: Katholisches Magazin für Kirche und Kultur, Wikipedia

Die Genealogie von Papst Benedikt XVI. befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Papst Benedikt XVI.". Die Genealogie des Rabbi kann im Familienbuch "Judah Löw (c1512-1609)" aufgerufen werden.