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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Wappen der Vallaster

Jean Baptiste Vallastre wurde am 5. Februar 1765 als Sohn des Bildhauers Jean Vallaster und dessen Gattin Marguerite geb. Pennerath (Pennerad) in Bambiderstroff, Lothringen geboren. Er ist ein UrUrEnkel des Jakob Vallaster und dessen Gattin Margareta geb. Hanser aus Bartholomäberg, Montafon. Jean Baptiste und sein Bruder Félix (1772-1802) wurden wie ihr Vater bedeutende Bildhauer. 1818 wurde Jean Baptiste Vallastre zum Bildhauer der Kathedrale Notre-Dame in Straßburg ernannt. Er arbeitete u.a. an der Wiederherstellung der Portale und den sechzig Abbildungen von Gruppen mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Die Büste von Christus mit der Weltkugel unter einem Baldachin, darunter König Salomon mit Schwert und unten zwei Frauen, die sich um ein lebendes Kind streiten, zählen ebenfalls zu seinen Werken.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Francesco II. Sforza (1495-1535)

Francesco II. Sforza kam am 4. Februar 1495 als Sohn des Ludovico Sforza, Herzog von Mailand, und dessen Gemahlin Beatrice d'Este zur Welt. Er war der letzte souveräne Herzog von Mailand in der Geschichte. Als sein Vater 1499 vom französischen König Ludwig XII. gestürzt und im Schloss Loches eingekerkert wurde, floh Francesco mit seinem älteren Bruder Massimiliano an den Hof Kaiser Maximilians, der mit seiner Cousine Bianca Maria Sforza verheiratet war. Francesco nahm Mailand nach der Niederlage der Franzosen in der Schlacht bei Bicocca 1522 in Besitz und trat 1526 der Liga von Cognac gegen Kaiser Karl V. bei. Er war unpopulär aufgrund seiner Steuererhebungen. 1533 heiratete er als schwer kranker Mann per procurationem die erst zwölfjährige Nichte des Kaisers Christina von Dänemark. Da er jedoch bereits am 24. Oktober 1535 starb, endete mit ihm die direkte männliche Linie der Sforza. Das Herzogtum Mailand ging an den Kaiser über.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".



Heinrich I. von Portugal (1512-1580)

Heinrich I. (portugiesisch Dom Henrique I) wurde am 31. Januar 1512 in Lissabon geboren. Er wurde "der Kardinalkönig" (portugiesisch Cardeal Dom Henrique) genannt und war siebzehnter König von Portugal und Kardinal der Römischen Kirche. Er war der letzte Herrscher in der Geschichte Portugals aus dem Haus Avis und regierte von 1578 bis 1580. Er verstarb 31. Januar 1580 in Almeirim.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

Gundacker von Liechtenstein (1580-1658)

Gundaker von Liechtenstein kam am 30. Januar 1580 auf Schloss Eisgrub (Lednice) zur Welt. Er war Begründer der sogenannten Gundakerschen Linie des Hauses Liechtenstein.

Er trat 1599 als Kämmerer in den Hofdienst ein und begleitete Erzherzog Matthias auf Kriegszügen nach Ungarn. Im Jahr 1606 diente er mehrfach als Gesandter und begleitete 1608 Matthias bei dessen Zug nach Böhmen gegen Rudolf II. Im Jahr 1606 wurde er Rat bei der Hofkammer. Zwischen 1614 und 1617 hatte er verschiedene Posten inne. So war er Landeshauptmann in Oberösterreich, Landmarschall in Niederösterreich, Obersthofmeister von Erzherzog Johann Karl und Obersthofmeister der Ehefrau von Kaiser Matthias Anna von Österreich-Tirol.

Im Jahr 1618 übernahm er eine Gesandtschaft zu den Ständen Schlesiens. Seine Aufgabe war es zu verhindern, dass Schlesien sich dem Böhmischen Aufstand anschloss. Dieser Versuch scheiterte. 

Seit 1621 war er geheimer Rat. Vor allem in der Zeit vor 1626 war er als führender Kopf des geheimen Rates einflussreich. Seit 1625 war er Obersthofmeister und wurde von Hans Ulrich von Eggenberg verdrängt.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Heinrich VII. Tudor (1457-1509)

Henry VII. Tudor kam am 28. Januar 1457 auf Pembroke Castle in Wales zur Welt. Henry war der posthume Sohn von Edmund Tudor, 1. Earl of Richmond, einem Halbbruder des Königs Heinrichs VI. Seine Mutter war Margaret Beaufort, eine Nachfahrin von König Edward III. Von seinem Vater erbte er den Titel Earl of Richmond, von seiner Mutter einen umstrittenen Anspruch auf den englischen Thron. Henry war in der Zeit vom 22. August 1485 bis zum 21. April 1509 König von England und Herr von Irland. Am 18. Jänner 1486 heiratete er Elizabeth of York, Tochter und Erbin König Edward IV.; dies führte zu einer Vereinigung beider verfeindeter Häuser. Heinrich und Elizabeth hatten zahlreiche Kinder. Heinrich VII. Tudor, King of England, verstarb am 21. April 1509 im Hampton Court Palace in Richmond.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Univ.-Prof. Dr. med. Eugen Steinach (1861-1944)

Univ-Prof. Dr. med. Eugen Steinach kam 27. Januar 1861 in Hohenems zur Welt. Der Sohn eines jüdischen Arztes studierte Medizin an den Universitäten Genf und Wien, wurde 1886 an der Universität Innsbruck promoviert und war mehrere Jahre Assistent von Ewald Hering an der Deutschen Universität in Prag. 1890 habilitierte er sich dort für Physiologie, wurde 1895 außerordentlicher Professor, 1907 ordentlicher Professor und richtete mit dem Laboratorium für allgemeine und vergleichende Physiologie die erste derartige Anstalt im deutschsprachigen Raum ein. 1912 ging er nach Wien und übernahm die Leitung einer Abteilung der Biologischen Versuchsanstalt der Akademie der Wissenschaften. Seine bedeutendsten Arbeiten betrafen die Physiologie der kontraktilen Substanz, die Sinnes- und Nervenreizphysiologie und vor allem die Sexualphysiologie. Umstritten auf dem Gebiet der Reaktivierungsforschung war seine Methode einer Verjüngung des Menschen mittels der Verpflanzung von Hoden. Er beschrieb die Hodentransplantation auch als "Therapie" bei Homosexualität. Nach 1945 kam auch die umstrittene Xenotransplantation aus der Mode. Steinach wollte den Verjüngungsprozess auch durch Unterbindung der Samenleiter erreichen. Seine berühmtesten Patienten waren Sigmund Freud und Adolf Lorenz.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch - Juden von Hohenems.

Franz Martin Hämmerle (1815-1878)

Franz Martin Hämmerle wurde am 22. Jänner 1815 in Dornbirn geboren. Er begründete in Dornbirn das Unternehmen F. M. Hämmerle. Der Betrieb war Mitte der 1980er Jahre Österreichs größtes Textilunternehmen. Sein Großvater väterlicherseits war Lehrer, Organist, Gemeindekassier und Verleger. Hämmerles Mutter Maria Viktoria Rhomberg (1790-1824), die Tochter des Hirschenwirt und Dornbirner Ammann Franz Maria Rhomberg (1741-1812). Da eine geplante Uhrmacherlehre nicht finanziert werden konnte, arbeitete er beim Dornbirner Weber und Bleicher Johann Baptist Salzmann. Dort gewann er auch Erfahrung in der Textilindustrie sowie in Kanzleitätigkeiten. 1836 heiratete er seine erste Gattin Katharina Rhomberg, die Tochter eines Ammann-Stellvertreters. Ihre Mitgift ermöglichte ihm den Weg in die Selbstständigkeit. Hämmerle verkaufte anfangs bunte Tücher beim Wochenmarkt in Bregenz und anderen Märkten. Das Geschäft florierte, bald beschäftigte er 20 bis 30 Handweber. 1846 ließ er in Dornbirn Steinebach eine Garn- und Stückfärberei einrichten. Um sich die in der Textilverarbeitung besonders wichtige Wasserkraft zu sichern, kaufte er in den folgenden Jahren fast den ganzen Steinebach auf. Franz Martin Hämmerle erwarb 1855 die Buntweberei im Weppach und ließ zwischen 1862 und 1864 eine Spinnerei in Dornbirn Gütle bauen. In diesen Fabriken konnte alle Schritte der Textilproduktion vorgenommen werden; vom Spinnen der rohen Baumwolle bis zum fertig gefärbten Stoff.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Karl V. von Frankreich (1338-1380)

Karl V. von Frankreich, genannt der Weise, wurde am 21. Januar 1338 geboren. Er war von 1364 bis 1380 König von Frankreich. Karl war der dritte König aus dem Haus Valois, einem Seitenzweig der Kapetinger, und gilt als einer der großen Könige des französischen Mittelalters. Am 17. April 1364 erbte ein von Krieg und Pest zerrüttetes Land, dessen Produktivität durch die Zerstörungen sank. Der wenig soldatische und durch eine chronische Schwindsucht zeit seines Lebens gesundheitlich beeinträchtigte König Karl V. wollte bereits unmittelbar nach seinem Herrschaftsantritt den Krieg gegen England wieder aufnehmen. Sein erstes Ziel war aber die endgültige Unterwerfung König Karls des Bösen von Navarra. Am 16. Mai 1364 konnte Bertrand du Guesclin in der Schlacht von Cocherel einen entscheidenden Sieg über ein navarresisches Heer erringen. Nur drei Tage später wurde Karl in der Kathedrale von Reims gekrönt und gesalbt. Als Nächstes ging er daran, im bretonischen Erbfolgekrieg, der letztlich ein Stellvertreterkrieg zwischen Frankreich und Englands war, eine militärische Entscheidung zu suchen. Hier aber wurde das Heer von du Guesclin am 29. September 1364 in der Schlacht von Auray geschlagen, Diese Niederlage konnte Karl aber durch diplomatisches Geschick weitgehend ausgleichen.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Johann von Österreich (1782-1859)

Erzherzog Johann von Österreich kam am 20. Januar 1782 in Florenz zur Welt. Er war ein Mitglied des Hauses Habsburg, Bruder von Kaiser Franz I., österreichischer Feldmarschall und in der Revolutionszeit von 1848/1849 deutscher Reichsverweser. Obwohl für die militärische Laufbahn bestimmt, entwickelte Johann schon früh vielseitige Interessen, insbesondere für Natur, Technik und Landwirtschaft, denen er auch während seiner militärischen Engagements nachging. Im Koalitionskrieg von 1805 sollte er zunächst die Tiroler Landmiliz in Innsbruck organisieren, musste aber nach seiner Beförderung zum General der Kavallerie Anfang September auf kaiserlichen Befehl die von Erzherzog Karl in Italien kommandierte Armee übernehmen. 1808 organisierte er in Tirol und Innerösterreich die Landwehr für den Volkskrieg gegen Napoleon und förderte 1809 den Tiroler Freiheitskampf Andreas Hofers gegen Bayern und Franzosen. Im Herzogtum Steiermark war er durch ein halbes Jahrhundert Förderer und Modernisierer von Industrie, Landwirtschaft und Eisenbahnwesen sowie im Kultur- und Bildungsbereich.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Edmund von England (1245-1296)

Edmund von England kam am 16. Januar 1245 in Westminster zur Welt. Er war ein englischer Prinz und Magnat, sowie ein loyaler Unterstützer seines Vaters König Heinrich III. und seines Bruders König Eduard I., denen er als Militär und Diplomat diente. Sein Beiname "Crouchback" wurde im 14. Jahrhundert von Chronisten wie Adam of Usk und John Hardyng als Hinweis auf ein schweres Rückenleiden missgedeutet. Edmund erhielt diesen Namen aber wahrscheinlich wegen seiner Beteiligung am Kreuzzug des Prinzen Eduard, während dessen er als Kreuzfahrer einen Wappenrock mit einem Kreuz auf dem Rücken trug und so Crossed Back bzw. Crouchback genannt wurde. Edmund von England starb am 5. Juni 1296 in Bayonne.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.