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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Karl IV. von Spanien (1748-1819)

Karl IV. von Spanien kam am 11. November 1748 in Portici zur Welt. Er war spanischer König vom 14. Dezember 1788 bis zu seiner Abdankung am 19. März 1808.

Sein älterer Bruder Philipp wurde in der Thronfolge übergangen, da er Epileptiker war und als zurückgebliebener als Karl angesehen wurde. Karl hatte die Statur und Kraft der Sachsen-Linie von seiner Mutter, einer Enkelin von August dem Starken, geerbt. In seiner Jugend rang er gerne mit den stärksten Männern, die zu finden waren. Er wurde aber allgemein als geistig langsam und leicht beeinflussbar empfunden.

Nachdem Karl 1788 König geworden war, beschäftigte er sich fast ausschließlich mit der Jagd. Die Amtsgeschäfte überließ er seiner Frau und damit auch deren Liebhaber Manuel de Godoy, den der König trotz dessen Rolle sehr schätzte.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Karl II. von Spanien (1661-1700)

Karl II. von Spanien wurde am 6. November 1661 in Madrid geboren. Er war ein Angehöriger der spanischen Linie des Hauses Habsburg (Casa de Austria). Von 1665 bis zu seinem Tod im Jahr 1700 war er König von Spanien mitsamt dem Weltreich. Als Carlo V war er König von Neapel und Sizilien, als Carlo II König von Sardinien. Aufgrund deutlicher Anzeichen einer körperlichen und geistigen Degeneration war er faktisch regierungsunfähig und erhielt den Beinamen "El Hechizado" ("Der Verhexte"). Karl II. von Spanien starb am 1. November 1700 in Madrid. Da er keine erbfolgeberechtigte Nachkommen hatte, kam es zum Ausbruch des Spanischen Erbfolgekriegs (1701-1714) und zur Herrschaft der Bourbonen in Spanien.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Daniel Boone (1734-1820)

Daniel Boone kam am 2. November 1734 als Sohn des Squire und der Sarah Bonne in einer Blockhütte in Birdsboro (Daniel Boone Homestead) zur Welt und wuchs zusammen mit zehn Geschwistern auf. Er besuchte zwar keine Schule, lernte aber lesen, schreiben und rechnen im Elternhaus. Daneben erlernte er Fähigkeiten wie Reiten, Beschlagen von Pferden, Fährtenlesen und Jagen. Zwei Geschwister Boones heirateten außerhalb der Quäker-Gemeinschaft, was den Unmut der Nachbarn erregte.

Daniel Boone war Jäger und Pelzhändler. Seine Jagdzüge führten ihn tief in das Cherokee-Gebiet hinter den Blue Ridge Mountains.

Seine Abenteuer und  seine Genealogie werden im Stammbaum-Netzwerk dargestellt.

Marie-Antoinette von Österreich (1755-1793)

Marie-Antoinette wude am 2. November 1755 als Erzherzogin Maria Antonia von Österreich in Wien geboren. Durch Heirat mit dem Thronfolger Ludwig August wurde sie am 16. Mai 1770 Dauphine von Frankreich. Nach der Thronbesteigung ihres Gatten als Ludwig XVI. war sie vom 10. Mai 1774 an Königin von Frankreich und Navarra, nach der Französischen Revolution vom 4. September 1791 bis zum 10. August 1792 Königin der Franzosen.

Anfänglich beliebt, wurde sie schon unter dem Ancien Régime Zielscheibe gehässiger Propaganda, die sich nicht nur gegen den Aufwand des Hofes, sondern auch gegen das Bündnis Frankreichs mit Österreich und gegen Reformversuche im Geist des aufgeklärten Absolutismus richtete. Neun Monate nach ihrem Gatten starb sie am 16. Oktober 1793 in Paris auf dem Schafott.

Ihre Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Ludwig I. von Portugal (1838-1889)

Ludwig I. von Portugal wurde 31. Oktober 1838 in Lissabon geboren. Er war König von Portugal aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha und regierte von 1861 bis 1889. Durch den frühen Tod seines älteren Bruders Peter V., der kinderlos starb, kam Ludwig 1861 auf den Thron. Die Umstände seiner Thronbesteigung waren nicht glücklich, denn außer seinem älteren Bruder, der als König beim Volk sehr beliebt gewesen und einer Fieberepidemie erlegen war, starben auch noch zwei jüngere Brüder Ludwigs innerhalb kurzer Zeit an der gleichen Krankheit. Ludwig ist der einzige König Portugals, der jemals in seiner Militärzeit ein Schiff kommandiert hat. Seine daraus resultierende Liebe zur Schifffahrt machte er mit der Gründung des Museu de Marinha in Lissabon deutlich. Ludwig hatte mit António Maria de Fontes Pereira de Melo einen fähigen Regierungschef, der besonders die Industrialisierung Portugals vorantrieb. Die Brücke "Ponte Dom Luís I", die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet, ist nach ihm benannt.

Seine Genealogie wird im Stammbaum-Netzwerk und bei Adelsgeschlechter dargestellt.

Josef Pius Moosbrugger (1797-1858)

Josef Pius Moosbrugger wurde am 29. Oktober 1797 als Sohn des Franz Peter Moosbrugger und dessen Gattin Maria Anna geb. Willam in Au, Bregenzerwald geboren.

Am 22. August 1824 wurde er zum Priester geweiht. Am 11. Oktober desselben Jahres wurde er Pfarrprovisor in Schröcken und am 17. Februar 1825 Pfarrer von Schröcken. Am 27. September 1827 übernahm Pfarrer Josef Pius Moosbrugger das Schulbenefizium in Dornbirn, welches er durch mehr als 13 Jahre versah. Am 17. Jänner 1841 wurde er Pfarrer in Möggers und am 6. November 1846 Pfarrer in Klaus. Diese Pfarre Klaus versah Moosbrugger bis zum 17. Juni  1853, wo er in den Ruhestand trat und als emeritierter Pfarrer nach Dornbirn zurückzog.

Mehrfacher Taufpate

Pfarrer Josef Pius Moosbrugger war mehrfach Taufpate, wie z.B. bei seinem Neffen Kaspar Moosbrugger (späterer Jurist und Richter) und bei seiner Nichte Anna Katharina Moosbrugger, die spätere Gattin des Heimatdichters Franz Michael Felder aus Schoppernau.

Vermerk im Dornbirner Familienbuch

Pfarrer Josef Pius Moosbrugger war Chronist und Verfasser der Topographie Dornbirn. Die Verfassung der Chronik und Topographie fällt in die Zeit, als Moosbrugger Benefiziat in Dornbirn war. Dornbirn hat diesem Chronisten viel zu verdanken. Er war es, der als erster die alten Urkunden im Gemeindearchiv ordnete und auszugsweise übersetzte.

Pfarrer Pius Moosbrugger war in Dornbirn eine beliebte und geachtete Persönlichkeit. Er starb am 30. September 1853 während er in der Spitalskapelle die hl. Messe las und wurde in der 3. Arkade des Friedhofes Markt der geweihten Erde übergeben.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk

Wendelin Moosbrugger (1760-1849)

Wendelin Moosbrugger, auch Wendelin Mosbrugger, (* 20. Oktober 1760 Rehmen, Ortsteil von Au, Vorarlberg; † 20. August 1849 in Aarau, Schweiz) war ein deutscher Porträt- und Miniaturmaler. Er stammte aus der für ihre Baumeister, Stuckateure und Maler berühmten Moosbruggerfamilie.

Leben

Wendelin Moosbrugger zeigte bereits als Kind besonderes Talent zum Zeichnen und Malen. Er wurde in Konstanz ausgebildet und war zunächst als „Zimmermaler“ tätig. Der Kurfürst in Mannheim brachte ihn auf die Akademie, um ihn weiterlernen zu lassen. Er war ab 1794 in Konstanz ansässig, war aber auch in Karlsruhe und Wien sowie für den Hof zu Stuttgart tätig; in Köln saßen ihm königliche, fürstliche und private Leute Modell. Allerdings waren auch die politischen Zeiten für einen Hof-Porträtisten günstig. Die von Napoleon zu Königen erhobenen deutschen Fürsten wollten sich mit Pinsel und Farbe verewigen lassen, so porträtierte er den württembergischen König Friedrich I. von Württemberg mit dessen Gemahlin sowie den Bruder Napoleons Jérome, den König von Westfalen. König Friedrich ernannte Wendelin Moosbrugger 1810 zum Königlichen Porträt-Hofmaler.

Wendelin Moosbrugger fertigte u. a. die Altarbilder in seinem Geburtsort Rehmen.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.