Johann  X. von Montfort (1627-1686)

Graf Johann X. von Montfort, nach alternativer Zählung auch Johann VIII. von Montfort genannt, wurde am 25. November 1627, als Sohn des Hugo von Montfort und dessen Gemahlin Johanna Euphrosina Truchsess von Waldburg geboren. Er war von 1655 bis zu seinem Tod regierender Graf von Montfort.

Gemäß der erst 1652 verabschiedeten Primogenitur folgte er seinem Vater vor dessen Ableben als regierender Graf. Während seiner Regierung galt es die Schäden des Dreißigjährigen Kriegs an der ausgebrannten Wasserburg Argen zu beheben und an Stelle der zerstörten Burg Tettnang das sogenannte Alte Schloss zu errichten. Die Grafschaft, selbst von dem Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen, konnte die dafür notwendigen Mittel kaum zur Verfügung stellen, sodass der Wiederaufbau zum Teil durch Darlehen finanziert wurde. Trotz der angespannten finanziellen Lage gelang es Graf Johann das Rittergut Schomburg zu erwerben.

Graf Johann verstarb binnen fünf Tagen nach einem Sturz vom Pferd in Langenargen vor der ehemaligen Fridolinskapelle, woran ein Gedenkstein an der Pfarrkirche St. Martin erinnert, den seine Schwiegertochter Anna Maria, geborene von Thun, stiftete.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

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