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Wappen der Bretagne seit Johann III.

Jean III. de Bretagne (Johann III., genannt der Gute) wurde 8. März 1286 als Sohn des Herzogs Arthur II. von Bretagne und dessen ersten Frau Maria von Limoges geboren. Johann III. war von 1312 bis zu seinem Tod Herzog von Bretagne.

Er lebte in zerstrittenen Familienverhältnissen. Seinem Bruder Guido nahm er 1317 die Vizegrafschaft Limoges ab, um diese seiner zweiten Frau zu schenken, als Ausgleich gab er seinem Bruder die Grafschaft Penthièvre. Vor allem aber hasste er seinen Halbbruder Johann von Montfort, den er vergeblich für illegitim zu erklären versuchte, weshalb Montforts Erbfolgerechte gewahrt blieben. Nach Guidos Tod 1331 ernannte Johann dessen Tochter Johanna zu seiner Erbin, ohne dabei aber die Zustimmung seitens der bretonischen Stände zu erlangen. Nach dem Tod seines Onkels John erbte er die englische Grafschaft Richmond, für die er König Eduard III. von England huldigte, dennoch blieb Johann beim Beginn des Hundertjährigen Krieges 1337 Frankreich treu.

Johann III. starb am 30. April 1341 bei Caen (Normandie) während eines Feldzuges gegen englische Truppen und wurde im Karmeliterkloster von Ploërmel bestattet. Da seine Nachfolgeregelung keine Akzeptanz gefunden hatte, löste sein Tod den bretonischen Erbfolgekrieg (1341-1364) aus. 

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.