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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Edmund von England (1245-1296)

Edmund von England kam am 16. Januar 1245 in Westminster zur Welt.

Er war ein englischer Prinz und Magnat, sowie ein loyaler Unterstützer seines Vaters König Heinrich III. und seines Bruders König Eduard I., denen er als Militär und Diplomat diente. Sein Beiname "Crouchback" wurde im 14. Jahrhundert von Chronisten wie Adam of Usk und John Hardyng als Hinweis auf ein schweres Rückenleiden missgedeutet. Edmund erhielt diesen Namen aber wahrscheinlich wegen seiner Beteiligung am Kreuzzug des Prinzen Eduard, während dessen er als Kreuzfahrer einen Wappenrock mit einem Kreuz auf dem Rücken trug und so Crossed Back bzw. Crouchback genannt wurde.

Edmund von England starb am 5. Juni 1296 in Bayonne.

Seine Genealogie wird im Stammbaum-Netzwerk und bei Adelsgeschlechter dargestellt.

Karl-Friedrich Bonhoeffer (1899-1957)

Karl-Friedrich Bonhoeffer kam am 13. Januar 1899 als Sohn von Karl Bonhoeffer und Paula von Hase in Breslau zur Welt. Er war ein deutscher Chemiker.

Bonhoeffer studierte ab 1918 in Tübingen und Berlin. 1922 wurde er in Berlin bei Walther Nernst promoviert. Von 1923 bis 1930 war er Assistent bei Fritz Haber am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische und Elektrochemie in Berlin-Dahlem. Nach der Habilitation 1927 wurde er Extraordinarius an der Universität Berlin.

1929 entdeckte er zusammen mit Paul Harteck die Wasserstoffmodifikationen Ortho- und Parawasserstoff und kam mit der Publikation Arnold Eucken wenige Tage zuvor.

Im Jahr 1930 wurde Bonhoeffer ordentlicher Professor für physikalische Chemie an der Universität Frankfurt. 1934 wurde er als Professor für physikalische Chemie an die Universität Leipzig berufen. Im Jahr 1938 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina gewählt. 1947 wurde er Professor für physikalische Chemie an der Universität Berlin, zugleich auch Direktor des Instituts für physikalische Chemie und Elektrochemie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Berlin-Dahlem (heute Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft). Im Jahre 1949 wurde er als Direktor des Instituts für Physikalische Chemie der Max-Planck-Gesellschaft nach Göttingen berufen.

Das 1971 aus letzterem hervorgegangene Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen trägt den Ehrennamen "Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut".

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Karl Emanuel I. von Savoyen (1562-1630)

Karl Emanuel I. Herzog von Savoyen wurde am 12. Jänner 1562 als einziger Sohn von Emanuel Philibert von Savoyen und dessen Gemahlin Marguerite von Frankreich geboren. Er versuchte die geostrategisch günstige Lage seines Landes zwischen Frankreich und dem spanisch beherrschten Norditalien auszunutzen, um sein Land zu vergrößern und dessen Prestige zu steigern. Zuerst lehnte er sich dazu an Spanien an und betrieb Politik gegen Frankreich. Diese scheiterte, als er von Frankreich im Vertrag von Lyon 1601 gezwungen wurde, für die geforderte Markgrafschaft Saluzzo weit bedeutendere eigene Territorien an Frankreich abzutreten. Auch die Rückeroberung von Genf, das früher zu Savoyen gehört hatte, misslang ihm 1602 in der Escalade. Aus Enttäuschung über die mangelnde Unterstützung wandte er sich anschließend von Spanien ab und verbündete sich mit Frankreich. Mit seinen zahlreichen Kindern betrieb Karl Emanuel Heiratspolitik. Zu einem seiner Ziele gehörte es dabei, für seine Familie den Kardinalshut zu erringen.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Georg von Waldburg-Zeil (1878-1955)

Georg Julius Kaspar Konrad Graf von Waldburg zu Zeil und Trauchburg wurde am 7. Jänner 1878 als Sohn des Klemens Waldburg zu Zeil und Trauchburg und dessen ersten Gemahlin, Elisabeth Franziska Maria Karolina Ignatia Erzherzogin von Österreich-Toskana, im Palast zu Hohenems geboren. Georg von Waldburg-Zeil war zweimal verheiratet. Am 19. September 1912 ehelichte er Elisabeth Franziska Maria Karolina Ignatia Erzherzogin von Österreich-Toskana (1892-1930). Aus dieser Ehe stammen vier Kinder. Die zweite Ehe ging er am 29. Dezember 1931 mit seiner Schwägerin Gertrud, Erzherzogin von Österreich-Toskana (1900-1962) ein. Die Familie hatte auf Schloss Syrgenstein im Allgäu ihren Wohnsitz. Georg Graf von Waldburg-Zeil-Hohenems war K. u. K. Major und Ritter des Ordens vom Goldenen Vließ.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662)

Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich kam am 5. Januar 1614 in Wiener Neustadt zur Welt. Er war Fürstbischof und Statthalter der spanischen Niederlande, Feldherr und hat vor allem Bedeutung als Kunstmäzen.

Leopold Wilhelm von Österreich war der jüngste Sohn von Kaiser Ferdinand II., also ein Bruder Ferdinands III.. Als jüngerem Sohn wurde ihm vom Vater die klassische Karriere als Kirchenfürst bestimmt, er war Hochmeister des Deutschen Ordens, Bischof von Halberstadt, Magdeburg, Olmütz, Passau, Breslau und Straßburg sowie Abt des Klosters Murbach, eine Ämterkumulierung, die in dieser Vielfalt nicht üblich war. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er als Feldherr. Zweimal übertrug ihm sein Bruder den Oberbefehl über das kaiserliche Heer im Dreißigjährigen Krieg (September 1639 bis Februar 1643, und Mai 1645 bis Dezember 1646), während seiner Statthalterschaft in den Spanischen Niederlanden (Februar 1647 bis Mai 1656) kämpfte er für Spanien gegen die Franzosen.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Johann II. von Bretagne (1239-1305)

Jean II de Bretagne (Johann II. von Bretagne) wurde am 4. Januar 1239 als Sohn des Herzogs Johann I. des Roten von Bretagne (Haus Dreux) und der Blanka von Champagne, Prinzessin von Navarra, geboren. Johann II. war ab 1286 Herzog von Bretagne und Earl of Richmond.

Im Jahre 1260 heiratete er Beatrix von England, mit der er sechs Kinder hatte.

Johann II. nahm 1270 am siebten Kreuzzug des französischen Königs Ludwig IX. der Heilige teil. Nachdem der König in Karthago gestorben war, schloss sich Johann seinem Schwager, dem englischen Kronprinzen Eduard Plantagenet an, mit dem er den Kreuzzug nach Palästina fortsetzte. Von dort brachte er Karmeliten mit in seine Heimat und unterstützte diese bei der Gründung eines Klosters in Ploërmel. 1284 zog er mit König Philipp III. von Frankreich auf den aragonesischen Kreuzzug.

1305 führte der Herzog gemeinsam mit dem Grafen Karl von Valois bei den Feierlichkeiten zur Krönung von Papst Clemens V. in Lyon dessen Pferd durch die Menge. Die Zuschauermassen bekletterten marode Wände um das einmalige Spektakel besser sehen zu können. Eine der Wände brach und stürzte ein, genau auf den feierlichen Zug. Der Papst fiel vom Pferd, der Graf wurde schwer verletzt, der unglückliche Herzog Johann wurde von den Steinen erschlagen.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Lorenz von Medici (1449-1492)

Lorenz von Medici (Lorenzo de' Medici, genannt il Magnifico "der Prächtige") kam am 1. Januar 1449 in Florenz zur Welt. Er war ein Bankier und Politiker in Florenz aus dem Geschlecht der Medici.

Lorenzo war das dritte Kind und der älteste Sohn von Piero di Cosimo de' Medici und Lucrezia Tornabuoni. Zusammen mit seinem Bruder Giuliano di Piero de' Medici wurde Lorenzo durch eine umfassende humanistische Ausbildung auf seine künftige Rolle vorbereitet.

Nach dem Tod seines Vaters wurde er 1469 der leitende Staatsmann der Republik Florenz. Er besaß in der Republik rechtlich keine Amtsgewalt, dennoch regierte er faktisch die Stadt. Er regierte hinter vorgehaltener Hand, im Hintergrund, indem er die Leute, die die offiziellen Ämter besaßen, um sich scharen konnte. Nur wer von Lorenzo protegiert wurde, konnte eine politische Laufbahn beginnen.

Lorenz von Medici verstarb am 8. April 1492 in Careggi.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Johann Ferdinand Bertolini (1859-1931)

Giovanni Ferdinando Bertolini (Johann Ferdinand Bertolini) wurde am 28. Dezember 1859 als Sohn des Maurers Isidoro und der Maria Bertolini in Ramallo geboren. Seine Kindheit und Schulzeit verbrachte er in Romallo, in dem damals zu Österreich gehörenden Nonstal in Welschtirol.

Rita Bertolini erzählt in ihrem Buch "Stein auf Stein" die Geschichte eines ungewöhnlichen Arbeitszuwanderers in einer ungewöhnlichen Umgebung: nämlich das Leben ihres UrGroßvaters, des Johann Ferdinand Bertolini, der es vom wandernden Bauarbeiter zum vielbeschäftigten Bauunternehmer gebracht und in seiner Wahlheimat, dem Bregenzerwald, bleibende Spuren hinterlassen hat.

Ein weiterer UrEnkel von Johann Ferdinand Bertolini ist Walter Greber. Er hatte Caroline Marinelli geheiratet, deren UrGroßvater Andrea "Camillo" Marinelli (1847-1910) ebenfalls aus dem Nonstal stammt. Aufgrund dieser Verbindung ist die Familie Bertolini im Stammbaum-Netzwerk zu finden.

Franz Ferdinand von Österreich-Este (1864-1914)

Franz Ferdinand von Österreich-Este wurde am 18. Dezember 1863 in Graz geboren. Er war österreichischer Erzherzog und seit 1896 Thronfolger von Österreich-Ungarn aus dem Haus Habsburg-Lothringen. Beim Attentat von Sarajevo wurden er und seine Frau Sophie Herzogin von Hohenberg von dem serbischen Nationalisten Gavrilo Princip ermordet.

Die Tat löste die Julikrise aus, die zum Ersten Weltkrieg führte. Im Rahmen von Manöverbesuchen hielten sich Franz Ferdinand und seine Frau im Juni 1914 in Bosnien-Herzegowina auf. Am 28. Juni 1914 statteten sie dessen Hauptstadt Sarajevo einen offiziellen Besuch ab. Die Untergrundorganisation "Mlada Bosna" plante mit Hilfe von Mitgliedern der serbischen Geheimorganisation "Schwarze Hand" zu diesem Anlass ein Attentat. Nach einem zunächst fehlschlagenden Attentat mit einer Handgranate tötete der 19-jährige Schüler Gavrilo Princip bald danach den Erzherzog und seine Frau mit zwei Pistolenschüssen, wobei der Thronfolger an der Halsvene und der Luftröhre getroffen wurde, kurz darauf das Bewusstsein verlor und verblutete.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Carl Josef Maria Traut (1874-1934)

Carl Josef Maria Traut wurde am 16. Dezember 1874 in Bozen, Südtirol geboren, wo er die ersten zwanzig Jahre seines Lebens verbrachte.

Von 1895 bis 1912 lebte Carl in Innsbruck, wo er nach Ableistung seines Wehrdienstes beim K. K. Landschützen-Regiment Innsbruck, als Exportkaufmann für Branntwein, Essig und Wein tätig war. Er hatte freundschaftliche Kontakte zum Maler Artur Nikodem (1870-1940), zu den Dichtern und Schriftstellern Toni Renk (1871-1906) und Bruder Willram (1870-1939). Durch seinen Bruder Anton Traut, der mit Georg Trakl verkehrte, hatte er Zugang zum "Brenner"-Tisch im Cafe Maximilian um Ludwig von Ficker (1880-1967), wo er u.a. Arthur von Wallpach (1866-1946), Carl Dallagio (1869-1949), Karl Röck (1883-1954) und Joseph Georg Oberkofler (1889-1962) kennenlernte. Zu seinen Freunden zählte u.a. die Maler Albin Egger-Lienz (1868-1926), Josef Telfner (1874-1948), Karl Hofer (1888-1979), Alexander Koester (1864-1932), Hans Piffrader (1888-1950), Tony Grubhofer (1865-1935) und Thomas Riss (1871-1959).

Carl Josef Maria Traut erwarb im Jahre 1912 die Ruine Schloss Branzoll in Klausen, Südtirol und begann im selben Jahr mit der Renovierung des Schlosses. Als er 1913 seinen ständigen Wohnsitz nach Klausen verlegte, wurde Schloss Branzoll bis 1929 und später dann der Ansitz Sunnegg am Kranewittberg bei Brixen zum Treffpunkt von Schriftstellern, Bildenden Künstlern und Musikern des deutschen Sprachraumes.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk