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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Joseph I. Adam von Schwarzenberg (1722-1782)

Joseph I. Adam von Schwarzenberg wurde am 15. Dezember 1722 als Sohn des Ferdinand Wilhelm Eusebius Fürst zu Schwarzenberg und dessen Gemahlin Maria Anna Gräfin von Sulz geboren. Bereits im Alter von zehn Jahren tritt er nominell die Nachfolge seines Vaters an und wird als 4. Fürst aus dem Haus Schwarzenberg der Ritterschaft des Ordens vom Goldenen Vlies teilhaftig.

Am 5. Dezember 1746 erhält er für Böhmen und am 8. Dezember 1746 für das Heilige Römische Reich deutscher Nation das Fürstendiplom dahingehend erweitert, dass alle ehelichen männlichen wie weiblichen Nachkommen den Titel "Fürst" bzw. "Fürstin" führen dürfen und wird damit in den Reichsfürstenstand und den Stand eines böhmischen Fürsten erhoben.

1767 kaufte Joseph I. Adam von Schwarzenberg die Herrschaft Neuschloß. Er verstarb am 17. Februar 1782 im Alter von 59 Jahren in Wien.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Maria Elisabeth von Österreich (1680-1741)

Maria Elisabetha Leopoldina Augusta Ferdinanda von Österreich wurde am 13. Dezember 1680 in Linz geboren. Sie war eine Tochter Kaiser Leopolds I. und dessen dritter Gemahlin Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg.

Die 44-jährige unverheiratete Erzherzogin wurde von ihrem Bruder Kaiser Karl VI. als Statthalterin der Österreichischen Niederlande eingesetzt. Das Land stellte ihr großzügige Gelder zur Verfügung, was ihr eine reiche Hofhaltung und die Förderung des Musiklebens in Brüssel ermöglichte.

Bei ihren Untertanen war die volksnahe Landesmutter wegen ihrer Frömmigkeit sowie Fürsorge für Notleidende und Kranke sehr beliebt. Sie besuchte religiöse Festlichkeiten und nahm an Wallfahrten teil. Jährlich wusch sie am Gründonnerstag zwölf armen, alten Frauen die Füße, bewirtete sie und stattete sie mit neuer Kleidung aus. Außerdem hob sie das Brüsseler Musikleben. Sie förderte u. a. Jean-Joseph Fiocco, der als Chormeister ihrer Hofkapelle in Brüssel fungierte und ihr zwischen 1726 und 1738 mehrere Oratorien widmete.

Als sie 60-jährig im Schloss Marienmont bei Morlanwelz in der Grafschaft Hennegau starb, wurde sie vorerst in Brüssel beigesetzt, 1749 jedoch nach Wien überführt. Sie liegt in der Kapuzinergruft neben ihrem Vater Kaiser Leopold I. (1640-1705) und ihrer Nichte Maria Anna begraben.

Quelle: Wikipedia

Ihre Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Nikolaus II. von Lothringen (1609-1670)

Nikolaus Franz von Vaudémont kam am 6. Dezember 1609 als Sohn von Herzog Franz II. und der Christine von Salm zur Welt. Als jüngerer Sohn für den Kirchendienst vorgesehen, wurde er 1624 Bischof und zwei Jahre später bereits Kardinal. Er wurde für kurze Zeit Herzog von Lothringen und Bar.

Nikolaus Franz erhielt von Karl die Erlaubnis, seine Kusine Claudia von Lothringen (die Schwester seiner Schwägerin) heiraten zu dürfen. So sollte das Land auf jeden Fall in der Familie bleiben und die Gefahr der Begründung französischer Ansprüche auf Lothringen durch die Verheiratung Claudias mit einem königlichen Prinzen gebannt werden. Als Bischof erteilte er sich selbst Dispens zur Heirat, informierte den Papst über die Gründe für seinen Rücktritt von den kirchlichen Ämtern und heiratete am 17. Februar 1634 - gegen den Willen des französischen Königs. Aus dieser Ehe stammen vier Kinder. Nikolaus Franz trat nach dem Tod seiner Gemahlin 1648 wieder in den geistlichen Stand ein.

Quelle: Wikipedia
 
Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.
Maximilian Joseph in Bayern (1808-1888)

Herzog Maximilian Joseph in Bayern, Rufname "Max", wurde am 4. Dezember 1808 in Bamberg geboren. Er stammte aus der Linie der Herzöge in Bayern des Hauses Wittelsbach und war einer der bedeutendsten Förderer der bayerischen Volksmusik im 19. Jahrhundert.

Nach dem Tod seines Großvaters war Max Joseph ein reicher Mann und konnte sich fast alles leisten. So ließ er sich von 1828 bis 1831 in München ein prunkvolles Palais nach einem Entwurf von Leo von Klenze erbauen, das Herzog-Max-Palais, in welchem es nicht nur ein Singcafé (Café-chantant, bayr. "Brettl") mit einem äußerst freizügig gestalteten 44 m langen Fries gab, sondern auch eine kleine Zirkusarena. Hier führte der begeisterte Reiter seinen Gästen Kunststücke vor oder verkleidete sich als Clown, um die Zuschauer zu verulken. Wie auch später seine Tochter Sissi (Kaiserin Elisabeth von Österreich), machte er ausgedehnte Reisen, wobei ihn besonders die Länder im Mittelmeerraum faszinierten. 1834 erwarb er Schloss Possenhofen und 1838 das Wasserschloss Unterwittelsbach. Ferner gehörte ihm das Kloster Banz, während seine Frau Ludovika von ihrem Vater das Kloster Tegernsee mit dem Wildbad Kreuth erbte.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

Eduard Oskar Ulmer (1899-1970)

Eduard Oskar Ulmer kam am 30. November 1899 in Dornbirn zur Welt. Er war ein Vorarlberger Landespolitiker der ÖVP. Für diese war er Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag, ab 1945 Landesrat in der Vorarlberger Landesregierung und von 1959 bis 1963 Landesstatthalter Vorarlbergs.

Seine politische Karriere startete Ulmer in seiner Heimatstadt Dornbirn, in der er als Leiter der Vorarlberger Verlagsanstalt tätig war. Von 1929 bis 1938 war er zunächst für die Christlichsoziale Partei und anschließend für die ÖVP Stadtrat in Dornbirn. Während der Zeit des Austrofaschismus leitete Ulmer die Vorarlberger Landesorganisation der Vaterländischen Front, einer Einheitsorganisation des Ständestaates.

Als nach der Wiedererlangung der Vorarlberger Souveränität durch die Befreiung Österreichs im Jahr 1945 eine provisorische Landesregierung in Form des Vorarlberger Landesausschußes eingesetzt wurde, wurde Eduard Oskar Ulmer von Ulrich Ilg als Mitglied mit dem Zuständigkeitsbereich Wirtschaft in den Landesausschuß berufen. Auch in den späteren Landesregierungen unter Ilg wurde Ulmer stets mit dem Ressort Wirtschaft betraut. Im Jahr 1959 wurde Ulmer in der Landesregierung Ilg IV sogar zum Landesstatthalter ernannt. In diesem Amt unterstanden ihm letztlich die Ressorts Wirtschaft und Straßenbau. Am 31. Dezember 1963 trat Ulmer aufgrund von gesundheitlichen Problemen von seinen Regierungsfunktionen zurück. Sein Nachfolger als Landesstatthalter wurde Gerold Ratz.

Im Jahr 1964 wurde Eduard Oskar Ulmer für seine Verdienste das Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg in Gold verliehen. Er verstarb am 4. Mai 1970 im Alter von 70 Jahren in Dornbirn.

Quellen: Wikipedia, Dornbirner Familienbuch, Kirchenbücher
 
Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Ortsfamilienbuch Dornbirn.

 

Katharine Mary Drexel (1858-1955)

Katharine Mary Drexel wurde 26. November 1858 in Philadelphia, im US Bundesstaat Pennsylvania geboren. Sie war eine amerikanische Ordensschwester. In der katholischen Kirche wird sie als Heilige verehrt. Ihr Gedenktag in der Liturgie ist der 3. März.

Katharine Mary war die Tochter des wohlhabenden Investment-Bankers Francis Anthony Drexel, dessen Vorfahren aus Vorarlberg stammen.

Am 7. Mai 1889 trat sie als Postulantin bei den Barmherzigen Schwestern von Pittsburgh ein und wurde am 8. November 1889 als als Schwester Mary Katharine eingekleidet. 1891 gründete sie eine neue Kongregation, die Sisters of the Blessed Sacrament for Indians and Colored People (Schwestern vom Allerheiligsten Sakrament für Indianer und Farbige), die sich der Evangelisierung von Indianern und Afroamerikanern widmet. Das Mutterhaus der Kongregation, St. Elisabeth bei Philadelphia, wurde am 3. Dezember 1892 eingeweiht. Am 12. Februar 1891 feierte Sr. Mary Katherine als erste Schwester die einfache Profess. Ende 1891 hatte die Kongregation bereits 28 Mitglieder. Am 9. Januar 1895 legte Schwester Mary Katharine die ewige Profess ab.

Ab 1894 gründete Sr. Katharine, ausgehend von Santa Fe in New Mexico, in zahlreichen Städten Schulen und Hochschulen. Die bekannteste Gründung ist die Xavier University of Louisiana in New Orleans. Sr. Katharine wurde mehrfach als Generaloberin der Schwestern vom Heiligen Sakrament bestätigt und hatte dieses Amt bis 1937 inne. Bis zu ihrem Tod hatte sie etwa 62 Schulen und eine Universität gegründet. Sr. Katharine wurde von Papst Johannes Paul II. am 20. November 1988 selig- und am 1. Oktober 2000 heiliggesprochen.

Die Genealogie der Heiligen Katharine befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Gallus Moosbrugger (1810-1886)

Gallus Moosbrugger wurde am 24. November 1810 als Sohn des Jakob und der Maria Franziska Moosbrugger im Haus Nr. 40 in Schnepfau, Bregenzerwald geboren. Gallus war ein einflussreicher Bregenzerwälder Käsehändler ("Käsegraf") und "Modernisierer" aus der berühmten Vorarlberger Familie Moosbrugger. Er gilt neben Pfarrer Johann Georg Rüscher als Gegenspieler des Schriftstellers Franz Michael Felder.

Gallus, genannt "Jöckles Galle", nahm neben seinen Brüdern Josef Ambros und Leopold eine führende Position im Unternehmen der Gebrüder Moosbrugger ein. Durch geschickte strategische Organisation erreichte Moosbrugger nahezu ein Export/Import-Monopol. Er belieferte mit einem Fuhrpark von sechzig Pferden entfernteste Teile der Monarchie, wie Ungarn, die Lombardei oder Venetien mit Käse.

Auf dem Heimweg brachten die Fuhrleute Lebensmittel, Werkzeuge und Textilien mit, die in Vorarlberg nicht selbst produziert wurden.
 
Vom Stammhaus, dem Gasthof "Adler" in Schnepfau ausgehend, wurde das Handelsgeschäft in Richtung Vorarlberger Oberland mit großen Besitztümern in Thüringen und Patronat über die Pfarren Bludesch, Thüringen, Ludesch, Thüringerberg, Raggal, Sonntag, Buchboden und schließlich nach Mailand ausgeweitet, wo Josef Ambros Moosbrugger ein Stadtpalais besaß. Auch dort war Moosbrugger in das gesellschaftliche und kulturelle Leben integriert. So hatte er beispielsweise eine Loge in der Scala (Giuseppe Verdi, Nabucco, 1842) abonniert.
 
Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.
 
 
Dr. Otto Habsburg-Lothringen (1912-2011)

Otto von Habsburg, in Österreich amtlich Otto Habsburg-Lothringen, meist kurz Otto Habsburg kam am 20. November 1912 in Reichenau an der Rax, Niederösterreich zur Welt. Er war der älteste Sohn des letzten Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn sowie Schriftsteller, Publizist und Politiker.

Für die CSU war er von 1979 bis 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er besaß die Staatsbürgerschaften von Österreich, Deutschland und Ungarn sowie nach der Unabhängigkeit des Staates 1991 auch die von Kroatien.

Von 1916 bis 1918 war Otto Kronprinz Österreich-Ungarns. Mit allen Vornamen und voller Titulatur wurde er damals als Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Franz Joseph Otto Robert Maria Anton Karl Max Heinrich Sixtus Xaver Felix Renatus Ludwig Gaetan Pius Ignatius, Kaiserlicher Prinz, Erzherzog von Österreich, Königlicher Prinz von Ungarn bezeichnet. Vom 20. November 1930 bis zum 1. Januar 2007 war er Oberhaupt der Familien Habsburg-Lothringen.

Dr. Otto Habsburg-Lothringen verstarb am 4. Juli 2011 in Pöcking, Bayern).

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

John Adolphus Bernard Dahlgren (1809-1870)

John Adolphus Bernard Dahlgren wurde am 13. November 1809 in Pennsylvania, USA geboren. Sein Sohn Eric Bernard Dahlgren hatte Lucy Wharton Drexel geheiratet, deren Vorfahren aus Vorarlberg stammen.

John Adolphus Bernard Dahlgren war von 1826 bis 12. Juli 1870 bei der United States Navy. Dahlgren wurde 1826 Midshipman, 1837 Leutnant zur See und 1855 Kommandeur. Zwischen 1847 und 1857 war er insbesondere im Geschützwesen der Flotte beschäftigt.

Er ist der Erfinder der nach ihm benannten schweren gusseisernen Schiffsgeschütze (Dahlgren gun), die sich im Sezessionskrieg schlecht bewährten, 32 schwere Rohre davon zersprangen. Auch führte er die 12- und 24-pfundige Bronzehaubitze in der amerikanischen Flotte ein. Beim Ausbruch des Sezessionskriegs, wurde er Befehlshaber des Marinestützpunktes in Washington (D.C.) und im Juli 1862 unter Ernennung zum Kapitän Chef des Geschützwesens. Zum Konteradmiral befördert führte er die Seeblockade gegen die Konföderierten (Unionsblockade) im Südatlantik und im Golf von Mexiko an. Er führte mehrfach Geschwader, so zwischen 1866 und 1868 das im Südpazifik, und übernahm 1869 wieder das Kommando des Washingtoner Marinestützpunktes.

Quellen: Wikipedia, Famous Americans

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Karl IV. von Spanien (1748-1819)

Karl IV. von Spanien kam am 11. November 1748 in Portici zur Welt. Er war spanischer König vom 14. Dezember 1788 bis zu seiner Abdankung am 19. März 1808.

Sein älterer Bruder Philipp wurde in der Thronfolge übergangen, da er Epileptiker war und als zurückgebliebener als Karl angesehen wurde. Karl hatte die Statur und Kraft der Sachsen-Linie von seiner Mutter, einer Enkelin von August dem Starken, geerbt. In seiner Jugend rang er gerne mit den stärksten Männern, die zu finden waren. Er wurde aber allgemein als geistig langsam und leicht beeinflussbar empfunden.

Nachdem Karl 1788 König geworden war, beschäftigte er sich fast ausschließlich mit der Jagd. Die Amtsgeschäfte überließ er seiner Frau und damit auch deren Liebhaber Manuel de Godoy, den der König trotz dessen Rolle sehr schätzte.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.