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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Karl Ludwig von Habsburg-Lothringen (1918-2007)

Karl Ludwig von Habsburg-Lothringen kam am 10. März 1918 in Baden bei Wien zur Welt. Er war ein Sohn des letzten österreichischen Kaisers und Königs von Ungarn Karl I. (1887-1922) und dessen Gattin, als Prinzessin Zita von Bourbon-Parma (1892-1989). 1943 trat er in die US-Armee ein und führte für Präsident Franklin D. Roosevelt im neutralen Portugal geheime Verhandlungen mit Ungarn, die jedoch scheiterten. Als US-Offizier beteiligte er sich 1944 an der alliierten Landung in der Normandie. 1947 wurde er im Rang eines Majors aus dem Militärdienst entlassen. In New York begann er im Auftrag einer belgischen Gesellschaft zu arbeiten.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Wappen der Bretagne seit Johann III.

Herzog Jean III. de Bretagne kam am  8. März 1286 zur Welt. Er lebte in zerstrittenen Familienverhältnissen. Seinem Bruder Guido nahm er 1317 die Vizegrafschaft Limoges ab, um diese seiner zweiten Frau zu schenken, als Ausgleich gab er seinem Bruder die Grafschaft Penthièvre. Vor allem aber hasste er seinen Halbbruder Johann von Montfort, den er vergeblich für illegitim zu erklären versuchte. Nach Guidos Tod 1331 ernannte Johann dessen Tochter Johanna zu seiner Erbin, ohne dabei aber die Zustimmung seitens der bretonischen Stände zu erlangen. Nach dem Tod seines Onkels John erbte er die englische Grafschaft Richmond, für die er König Eduard III. von England huldigte, dennoch blieb Johann beim Beginn des Hundertjährigen Krieges 1337 Frankreich treu. Johann III. starb am 30. April 1341 bei Caen (Normandie) während eines Feldzuges. Da seine Nachfolgeregelung keine Akzeptanz gefunden hatte, löste sein Tod den bretonischen Erbfolgekrieg (1341-1364) aus.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Aloys Graf von Harrach (1669-1742)

Aloys Thomas Raimund Graf von Harrach kam am 7. März 1669 als Sohn des Ferdinand Bonaventura I. Graf Harrach in Wien zur Welt. Er war ein österreichischer Staatsmann, Diplomat und Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies. Von 1715 bis 1742 wirkte Aloys von Harrach als Landmarschall in Niederösterreich, 1728 bis 1733 als Vizekönig in Königreich Neapel, wo er viele Kunstwerke erwarb, die heute in der Galerie in Schloss Rohrau ausgestellt sind. Von 1734 bis zu seinem Tod war Graf Harrach Mitglied der Geheimen Staatskonferenz in Wien. Aloys Thomas Raimund Graf von Harrach verstarb am 7. November 1742 im Alter von 73 Jahren.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

David II. von Schottland (1324-1371)

David II. von Schottland wurde am 5. März 1324 im Dunfermline Palast in Schottland geboren. Er war der Sohn von Robert I. (Robert the Bruce) und dessen zweiter Ehefrau Elizabeth de Burgh. David II. war von 1329 bis zu seinem Tod König von Schottland. Er starb am 22. Februar 1371 im Edinburgh Castle. Nach dem Tod seines Vaters am 7. Juni 1329 wurde er König von Schottland, die Krönung in Scone erfolgte im November 1331. Aufgrund des Sieges von Eduard III. und dessen Günstling Edward Balliol in der Schlacht bei Halidon Hill im Juli 1333 wurden David und seine Königin nach Frankreich in Sicherheit gebracht. Im Mai 1334 kamen sie in Boulogne-sur-Mer an, wo sie vom französischen König Philipp VI. überaus freundlich empfangen wurden.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

 

Kaspar von Hohenems (1573-1640)

Kaspar von Hohenems kam am 1. März 1573 auf Burg Alt-Ems zur Welt. Er war Reichsgraf und entstammte dem Geschlecht der Herren von Ems.

Seine Eltern waren Jakob Hannibal I. von Hohenems (1530-1587) und Hortensia Borromeo (1551-1578), die 1565 in Rom geheiratet hatten. Sein Vater starb, als Kaspar 14 Jahre alt war, woraufhin sich sein Onkel Kardinal Markus Sittikus von Hohenems seines Neffen annahm. Kaspars Bruder Markus Sittikus erlangte als Fürsterzbischof von Salzburg einige Berühmtheit, ebenso sein Sohn Jakob Hannibal II. (1595-1646).

1589 trat Kaspar als Kämmerer in die Dienste von Erzherzog Ferdinand von Tirol.

Am 15. Mai 1592 heiratete er Eleonore Philippine von Welsperg, mit der er 13 Kinder hatte. Am 4. Januar 1614 verstarb seine Gattin im Kindbett. Bereits im März 1614 heiratete Kaspar trotz der Bedenken seiner ältesten Tochter die um die Hälfte jüngere Gräfin Anna Amalia von Sulz, mit der er 2 Kinder hatte.

Zwischen 1607 und 1614 hatte Kaspar das Vogteiamt für Bludenz und Sonnenberg inne. 1613 erwarb er von Karl Ludwig zu Sulz die Herrschaften Vaduz und Schellenberg.

Am 10. September 1640 verstarb Kaspar in Hohenems. Nach seinem Tod begann der Abstieg seines Geschlechts.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Marcantonio Colonna (1535-1584)

Marcantonio Colonna kam am 26. Februar 1535 in Civita Lavinia zur Welt. Mit 16 wurde er Leutnant und hatte bereits das Kommando über vier Kompanien Infanterie und 200 Reiter. Er kämpfte in den Kriegen in Siena, Lucignano und 1552 in den Albaner Bergen, um seinem Vater Ascanio zu helfen. Am 17. Dezember 1552 enterbte ihn sein Vater wegen Befehlsverweigerung. Marcantonio besetzte daraufhin Marino und die anderen Ländereien seines Vaters. Marcantonio Colonna wurde von Papst Paul IV. (Carafa) des Verbrechens des Hochverrats angeklagt und sein ganzes Vermögen eingezogen. Von Papst Pius IV. aus Rom verbannt trat er in spanische Dienste und leitete unter Albas Oberbefehl 1556 die Operationen gegen den Kirchenstaat. Am 4. Mai 1556 erfolgte seine große Exkommunikation, mit ewiger Verwirkung von Waren, Gütern und Ehren. Als Papst Paul IV. im Jahre 1559 verstarb, bemühte sich Marcantonio Collona, alle seine Güter zurückzugewinnen. Marcantonio Colonna war so erfolgreich, dass man ihn nach Rom zurückrief. Papst Pius V. vertraute ihm 1571 die gegen die Türken ausgerüstete Expedition an, welche sich mit der spanischen unter Juan de Austria vereinigte. Er half den Sieg bei der Seeschlacht von Lepanto zu erfechten und erhielt dafür nach seiner Rückkehr einen in altrömischer Weise gefeierten Triumph. Daraufhin verwaltete er Sizilien als spanischer Vizekönig. Während er in Sizilien regierte, verliebte er sich in die verheiratete Baronin Eufrosia Siracusa Valdaura, Ehefrau von Calcerano Corbera. Er ließ ihren Ehemann und ihren Schwiegervater ermorden.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

Karl V. von Habsburg (1500-1558)

Karl V. von Habsburg kam am 24. Februar 1500 im Prinzenhof Gent, der Burgundischen Niederlande zur Welt. Er verfügte über ein Reich "in dem die Sonne nie unterging".

Nach dem frühen Tod seines Vaters Philipp I. von Habsburg und Kastilien war Karl ab 1515 Herzog der Burgundischen Niederlande und ab 1516 als Carlos I. der erste König von Spanien, genauer von Kastilien, León und Aragón in Personalunion. Im Jahr 1519 erbte er das Erzherzogtum Österreich und wurde als Karl V. zum römisch-deutschen König gewählt, nach seiner Krönung 1520 trug er (wie sein ungekrönt gebliebener Großvater Maximilian I. und seine künftigen Nachfolger) zunächst den Titel "erwählter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches", Sacrum Romanum Imperium.

Quelle: Wikipedia

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Karl VII. König von Frankreich (1403-1461)

Karl VII. von Frankreich "der Siegreiche" kam am 22. Februar 1403 in Paris zur Welt. Er war von 1422 bis 1461 König von Frankreich. Er war der fünfte aus der Linie Valois der kapetingischen Dynastie und der erste der so genannten Loire-Könige. Ihm gelang mit der Hilfe Jeanne d'Arcs zunächst die Wende im Hundertjährigen Krieg, bevor er 1453 mit der Vertreibung der Engländer aus Frankreich den endgültigen Sieg errang. Frankreich wandelte sich unter seiner Herrschaft von einem großen Lehensverband zunehmend zum Nationalstaat.

Auf allen Ebenen suchte Karl VII., der ein sehr effizientes Fiskalsystem besaß, die Präsenz seines Einflusses zu intensivieren, gründete dazu u. a. Parlamente in Toulouse, Bordeaux und Grenoble und erließ in seinen letzten zwei Regierungsjahrzehnten viele Gesetze, die nicht nur das Heer, sondern auch die Rechtsprechung und das Finanzsystem reformierten. Fähige Berater wie der Kanzler Guillaume Juvénal des Ursins trugen zu erfolgreichen Entscheidungen des Monarchen bei (Beiname le bien servi, der 'Wohlbediente' im Sinne von 'wohlberaten').

Quelle: Wikipedia

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Karl III. von Lothringen (1543-1608)

Karl III. von Lothringen kam 18. Februar 1543 in Nancy zur Welt. Nach den Tod seines Vaters im Jahr 1545 wurde er Herzog von Lothringen und Mercoeur. Da er noch nicht volljährig war, übernahm seine Mutter die Regentschaft für ihn. Seine Mutter Christina verfolgte - bedingt durch ihre Verwandtschaft mit den Habsburgern - eine Spanien-freundliche Politik und konnte sich damit lange Zeit gegenüber dem französischen Königshaus behaupten. Die Regentschaft Karls III. gilt in der Geschichte Lothringens als besonders fortschrittlich und wirtschaftlich erfolgreich. Neben territorialen Zugewinnen wie Bitche, Phalsbourg und Marsal, die er verbuchen konnte, reformierte er während seiner Regierungszeit das Justiz- und Finanzwesen seines Herzogtums und unterstützte die Wissenschaften (Gründung der Universität Pont-à-Mousson) sowie die Kunst. Er führte damit die bereits von seiner Mutter begonnene Innenpolitik weiter fort.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.
Ludwig XV. von Frankreich (1710-1774)

Ludwig XV. von Frankreich kam am 15. Februar 1710 in Versailles zur Welt. Er war von 1710-1715 Herzog von Anjou und von 1715 bis 1774 König von Frankreich und Navarra. In den ersten Jahrzehnten seiner Regierung war die Kolonialpolitik in Nordamerika erfolgreich. Durch seine erfolglose Teilnahme am Siebenjährigen Krieg verlor er den größten Teil der französischen Kolonien in Nordamerika und auch in Indien an die Briten. Frankreich verlor im Ersten Frieden von Paris 1763 ganz Kanada und das historische Louisiana. Vom Volk wurde er "der Vielgeliebte" (frz. le Bien-Aimé) und später "der Ungeliebte" (frz. le Mal-Aimé) genannt. Unter seiner Regierung wurde der jahrhundertealte Gegensatz zwischen Frankreich und Österreich beigelegt und die neue Allianz durch die Heirat Marie-Antoinettes, der Tochter Maria Theresias von Österreich, mit seinem Enkel, dem späteren Ludwig XVI., besiegelt. Bekannt ist seine Beziehung zu seiner Mätresse Marquise de Pompadour.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.