Dr. Anna Maria Moosbrugger (1920-2015) - Generaloberin

Anna Maria Moosbrugger (Schwester M. Dominika) wurde am 11. September 1920 als Tochter des Jakob Moosbrugger und dessen Gattin Maria geb. Feuerstein im Haus Lugen 5 in Au, Bregenzerwald geboren.

Als junge Lehrerin unterrichtete sie an den Volksschulen in Gortipohl und St. Gallenkirch im Montafon und von 1942 bis 1947 an der Volks- und Hauptschule in Bludenz. Im Jänner 1947 trat sie in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern in Zams ein. Sie studierte an der Universität Innsbruck Germanistik und Altphilologie, erwarb 1955 das Doktorat und legte die Lehramtsprüfung für Deutsch und Latein ab. Von 1955 bis 1968 unterrichtete sie diese Fächer an der wieder eröffneten Lehrerinnenbildungsanstalt in Zams und leitete das angeschlossene Internat. Sie hat Schule und Internat in jenen Jahren maßgeblich mitgestaltet und geprägt.

Anschließend lag ihr Wirkungsbereich in Kärnten, wo sie als Vorsitzende der Frauengemeinschaft zur Österreichsynode nach Wien gesandt wurde. Von 1979 bis 1997 diente sie der Gemeinschaft als Generalvikarin und 12 Jahre als Generaloberin. Für ihre Verdienste um das Krankenhaus St. Vinzenz in Zams erhielt sie das goldene Ehrenzeichen des Landes Tirol.

Ihre Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

 

 

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