Maximilian II. Joseph von Bayern (1811-1864)

Maximilian II. Joseph von Bayern wurde am 28. November 1811 als Sohn des Königs Ludwig I. Karl August von Bayern (1786-1868) und dessen Gemahlin Therese Charlotte Luise Friederike Amalie von Sachsen-Hildburghausen in München geboren.

Maximilian aus dem Geschlecht der Wittelsbacher war von 1848 bis 1864 König von Bayern. Unter Maximilian kam es trotz Rückschlägen wie dem Aufstand in der Pfalz zu einer vorsichtigen Liberalisierung, und die Ministerverantwortlichkeit wurde eingeführt. Der König ging besonders als Förderer der Wissenschaften und der Volkskultur in die Geschichte ein, auch der Maximilianstil ist nach ihm benannt. Für seine Regierungspolitik war das wiederholte Anfordern von Gutachten seiner Minister und der ihn umgebenden Gelehrten charakteristisch, wodurch Entscheidungen oft lange hinausgezögert wurden. Zudem befand sich Maximilian oft auf Reisen in Italien und Griechenland, wobei die Arbeit lange Zeit liegen blieb.

Maximilian galt seinen Zeitgenossen als zögerlich und verschlossen. Der König war jedoch offen für die soziale Not der Arbeiterschaft. Dennoch war er beim Volk nicht sehr beliebt. Der König misstraute auch seinem Volk und fürchtete sich zeitlebens vor einem Umsturz, wie er 1848 gedroht hatte.

König Maximilian II. Joseph heiratete die Prinzessin Marie Friederike von Preußen (1825-1889), Aus dieser Ehe gingen die zwei Söhne Ludwig Otto Friedrich Wilhelm (1845-1886) und Otto Wilhelm Luitpold (1848-1916) hervor.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

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