Maximilian von Sachsen (1870-1951)

Max von Sachsen, mit vollem Namen Maximilian Wilhelm August Albert Prinz von Sachsen (* 17. November 1870 in Dresden; + 12. Januar 1951 in Freiburg im Üechtland), war ein sächsischer Prinz, katholischer Geistlicher und Gelehrter (Ostkirchenforscher).

Nach dem Abitur (1888) absolvierte er vom April 1888 bis März 1889 den Militärdienst im 2. Grenadierregiment Nr. 101 und wurde 1889 zum Premierlieutenant befördert. Danach studierte er Rechtswissenschaften, Geschichte und Nationalökonomie in Freiburg im Breisgau und Leipzig. 1892 wurde er an der Universität Leipzig summa cum laude zum Doktor beider Rechte promoviert. Anschließend trat er in das 1. Sächsische Ulanenregiment ein, beendete aber kurz darauf seine Militärlaufbahn, um von 1893 bis 1896 Philosophie und Theologie am damaligen Bischöflichen Lyzeum (heute Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) in Eichstätt/Bayern zu studieren.

Am 26. Juli 1896 wurde er in der Schutzengelkirche Eichstätt vom Dresdner Administrator Ludwig Wahl zum Priester geweiht und verzichtete am Tag der Primiz (am 1. August 1896 in Dresden) auf seinen Anspruch auf den sächsischen Königsthron.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

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