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Leopold Wilhelm von Königsegg-Rothenfels (1630-1694)

Leopold Wilhelm Graf von Königsegg-Rothenfels wurde am 25. Mai 1630 als Sohn des Grafen Hugo von Königsegg-Rothenfels und dessen Gemahlin Maria "Renata" geb. von Hohenzollern-Hechingen in Immenstadt geboren. Seit 1651 war er Kämmerer König Ferdinands. Im Jahr 1653 wurde er Mitglied des Reichshofrates. In den Jahren 1656/57 begleitete Königsegg-Rothenfels Kaiser Leopold auf dessen Reisen nach Ungarn, nach Frankfurt 1658 und bei einer Reise durch Innerösterreich 1660. Im Jahr 1666 wurde er Reichshofrats-Vizepräsident. Als kaiserlicher Kommissar und Gesandter für die Reichstürkenhilfe bereiste er 1651 bis 1665 und 1672 bis 1673 das Reich und auch ausländische Höfe. Im Jahr 1669 wurde Königsegg-Rothenfels Reichsvizekanzler des Heiligen Römischen Reiches. Als er 1671 Mitglied des geheimen Rates wurde, hat er den Reichshofrat verlassen. Seit 1676 war er zudem Mitglied der geheimen Konferenz. Königsegg-Rothenfels selbst spielte eine durchaus bedeutende Rolle bei der Errichtung der Kurwürde für Hannover.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.