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Eduard II. von England (1284-1327)

Eduard II. von England kam am 25. April 1248 als Sohn von Eduard I. von England und dessen ersten Gemahlin Eleonore von Kastilien zu Welt. Er wurde am 1. Februar 1301 zum ersten Prince of Wales ernannt und 1304 zum Ritter geschlagen. Eine der ersten Handlungen Eduards als König war der Abbruch des erfolglosen Schottlandfeldzuges, während dessen sein Vater gestorben war. Dies nutzten die Schotten, um die dünne und nur in wenigen Gebieten tatsächlich funktionsfähige englische Herrschaftsstruktur zu vernichten. Nach Wiederaufnahme der Kampfhandlungen konnte er in Schottland keine militärischen Erfolge mehr erreichen. Die Niederlage Eduards II. in der Schlacht von Bannockburn im Jahre 1314 leitete eine Phase ein, in der Schottland vollkommen frei von englischen Einflüssen war. Ein direkt nach der Schlacht begonnener Rachefeldzug erreichte zwar Berwick-upon-Tweed, brachte jedoch wieder keine bleibenden Erfolge für die Engländer.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.