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Alfred Gebhard Salzgeber (1923-2015)

Alfred Gebhard Salzgeber erblickte am 22. März 1923 in Gantschier (Montafon) das Licht der Welt. Schon in früher Jugend fand Alfred Freude am Lesen von Büchern, die von Land und Leuten in nah und fern erzählten. Dadurch entstanden wertvolle Impulse für sein späteres literarisches Schaffen. Der Zweite Weltkrieg brachte für Alfred eine entscheidende Wende. 1941 wurde er zum RAD einberufen und kam im folgenden Jahr zur Wehrmacht. Herr Salzgeber wurde 1943 durch Splitter schwer verletzt und verlor zudem auch sein Augenlicht. Er resignierte nicht und meisterte sein Leben mit Mut und Tapferkeit. Er erlernte die Blindenschrift und absolvierte eine kaufmännische Ausbildung. Mit der Gattin eröffnete er das Tabakspezialitäten- und Zeitschriftengeschäft am Bahnhofsplatz in Schruns. Der kriegsblinde Alfred Gebhard Salzgeber war ein begeisterter Ahnenforscher und Historiker, der vier Bücher geschrieben hatte. Seine Werke über die Walser Salzgeber-Sippe sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und geschätzt.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.