Johann Adolf II. zu Schwarzenberg (1799-1888)

Johann Adolf II. Fürst zu Schwarzenberg kam am 22. Mai 1799 als ältester Sohn des Fürsten Josef von Schwarzenberg und seiner Gemahlin Pauline von Arenberg in Wien zur Welt. 

Im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Felix zu Schwarzenberg (1800–1852) drängte er sich nicht in hohe Positionen am kaiserlichen Hof. Ein weiterer Bruder war der Wiener Kardinal Friedrich zu Schwarzenberg (1809–1885), der später zum Erzbischof von Salzburg aufstieg.

Johann Adolf II. aus dem Adelsgeschlechts Schwarzenberg war ein österreichischer Diplomat. Er war Vorsitzender der Wirtschaftsgesellschaft in Prag und Wien und gilt als Initiator der Kaiser-Franz-Josephs-Bahn, mit der er von Pilsen Steinkohle nach Wien transportieren wollte.

1825 wirkte er als Sonderbotschafter in Paris, 1835 in Berlin und 1837 in London. Er galt als der führende landwirtschaftliche Experte Europas, war Mitglied in vielen land- u. forstwirtschaftlichen Betrieben, weiters förderte er Vereine für Handel und Gewerbe, sowie für Kunst und Wissenschaften. Seine Anglophilie demonstrierte er durch den Umbau des böhmischen Schlosses Frauenberg im Stil der Tudorgotik.

Anno 1830 ehelichte er Prinzessin Eleonore von und zu Liechtenstein, einer Tochter des Feldmarschallleutnant Fürst Moritz von Liechtenstein und dessen Gemahlin Prinzessin Marie Leopoldine Esterházy. Der Ehe entstammen zwei Kinder:

  • Adolf Josef zu Schwarzenberg (1832–1914) oo anno 1857 mit Ida Maria von Liechtenstein (1839–1921)
  • Marie Leopoldine (1833–1909) oo mit Ernst Graf von Waldstein-Wartenberg (1821–1904)

Johann Adolf II. Fürst zu Schwarzenberg verstarb am 15. September 1888 in Frauenberg, Böhmen.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".