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Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth (1711-1763)

Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth kam am 10. Mai 1711 in Weferlingen zur Welt. Friedrich studierte acht Jahre an der calvinistisch geprägten Genfer Universität. Früh schloss sich Friedrich den Freimaurern an. Friedrich folgte seinem Vater Georg Friedrich Karl nach dessen Tod am 17. Mai 1735 nach. Der sehr gebildete Markgraf zeigte sein Verständnis für Kunst und Wissenschaft unter anderem durch die Gründung der markgräflichen Landesuniversität in Bayreuth im Jahr 1742, die ein Jahr später, 1743, nach Erlangen verlegt wurde. Er gründete 1756 die Bayreuther Kunstakademie und ließ von 1744 bis 1748 in Bayreuth das Markgräfliche Opernhaus als reich ausgestattetes Barocktheater errichten. Unter seiner Regentschaft entstanden zahlreiche weitere repräsentative Bauten und Anlagen: die Umgestaltung und Erweiterung der Eremitage mit dem Bau des neuen Eremitage-Schlosses mit Sonnentempel und das neue Stadtschloss mit Hofgarten, nachdem das Alte Schloss ausgebrannt war. Markgraf Friedrich erfüllte auch militärische Aufgaben.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.