Ferdinand III. von Österreich-Toskana (1769-1824)

Ferdinand III., Joseph Johann Baptist Erzherzog von Österreich-Toskana (* 6. Mai 1769 in Florenz; + 18. Juni 1824 ebenda) aus dem Haus Habsburg-Lothringen war von 1790 bis 1801 Großherzog der Toskana, dann als Ferdinand (I.) Kurfürst von Salzburg (1803-1806) und Großherzog von Würzburg (1806-1814) und von 1814 bis 1824 neuerlich Großherzog der Toskana.

Mit der Thronfolge seines Vaters als Kaiser (Leopold II.) des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, übertrug ihm dieser am 22. Juli 1790 das Großherzogtum Toskana.

Im Jahre 1801 verlor Ferdinand sein Großherzogtum, behielt aber den Titel Großherzog von Toskana. Ferdinand wurde jedoch durch den Vertrag von Paris (26. Dezember 1802) zwischen dem französischen Konsul Napoleon Bonaparte und Ferdinands älterem Bruder, Kaiser Franz II. mit dem neugebildeten Kurfürstentum Salzburg entschädigt, um als Bruder des Kaisers standesgemäß versorgt zu sein.

Nachkommen

Großherzog Ferdinand III. war in erster Ehe seit 1790 mit Prinzessin Luisa Maria von Neapel-Sizilien (1773-1802), zweite Tochter des Königs Ferdinand I. beider Sizilien und der Erzherzogin Maria Karolina von Österreich, vermählt. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.

In zweiter Ehe war er ab 1821 mit Prinzessin Maria von Sachsen (1796-1865) (der Schwägerin seines Sohnes Leopold II.), der Tochter von Prinz Maximilian von Sachsen und Prinzessin Caroline von Bourbon-Parma, vermählt. Diese Ehe blieb kinderlos.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch "Adel".