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Heinrich I. von Frankreich (1008-1060)

Heinrich I. von Frankreich wurde am 4. Mai 1008 als zweiter Sohn Roberts II. von Frankreich und dessen dritten Frau Konstanze von der Provence in Reims geboren. Heinrich war von 1017 bis 1032 Herzog von Burgund und wird als solcher auch als Heinrich II. von Burgund bezeichnet.

Nach dem frühen Tod seines älteren Bruders Hugo 1025 wurde er am 14. Mai 1027 in Reims zum König gekrönt und zum Mitregenten seines Vaters ernannt. Nach dessen Tod 1031 bestieg er den Thron als Alleinherrscher - gegen den Willen seiner Mutter Konstanze und der mächtigen Vasallen des Reiches, die es vorzogen, seinen jüngeren Bruder Robert auf dem Thron zu sehen. Heinrich erhielt jedoch die Unterstützung seines Schwiegervaters, des Kaisers Konrad II., und des Herzogs der Normandie, Roberts des Prächtigen, musste aber, um sich durchzusetzen, das Herzogtum Burgund seinem Bruder als Apanage geben.

In Deville hatte Heinrich 1033 mit Kaiser Konrad II. sein Verlöbnis mit dessen Tochter Mathilde vereinbart. Diese starb allerdings wohl schon 1034. Noch im selben Jahr heiratete er eine weitere ostfränkische Adlige namens Mathilde, die vermutlich eine Tochter des Markgrafen Liudolf von Friesland und eine Nichte des Kaisers Heinrich III. war. Sie starb 1044, kurz nach ihrer gemeinsamen mit Namen unbekannten Tochter.

In zweiter Ehe heiratete Heinrich am 19. Mai 1051 die russische Prinzessin Anna, eine Tochter des Großfürsten Jaroslaw des Weisen von Kiew. Mit ihr hatte er drei Kinder.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.