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Philipp IV. von Spanien (1605-1665)

Philipp IV. von Spanien kam am 8. April 1605 im Palacio Real de Valladolid zur Welt. Von 1621 bis 1665 regierte er die Länder der spanischen Krone (Spanien, Neapel, Sizilien, Sardinien, Spanische Niederlande) mit dem Kolonialbesitz, bis 1640 war er als Filipe III letzter habsburgischer König von Portugal. Insgesamt steht die Regierungszeit Philipps IV. für den Niedergang der spanisch-habsburgischen Macht und den Verlust der Hegemonialstellung. Zur Festigung der Annäherungspolitik zwischen Spanien und Frankreich wurde 1611 ein Ehevertrag zwischen dem Haus Habsburg und den Bourbonen unterzeichnet. Gemäß diesen Bestimmungen sollte der noch minderjährige Philipp mit Élisabeth de Bourbon vermählt werden. Am 25. November 1615 wurde der zehnjährige Philipp mit der drei Jahre älteren Élisabeth in der Kathedrale von Burgos verheiratet. In zweiter Ehe vermählte sich Philipp IV. am 8. November 1649 mit Maria Anna von Österreich (1634-1696). Philipp IV. zeugte mit seinen Mätressen 29 Kinder. Aus der Beziehung mit der Schauspielerin Maria Ines Calderon stammt Juan José de Austria (1629-1679).

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.