Josef Pius Moosbrugger (1797-1858)

Josef Pius Moosbrugger wurde am 29. Oktober 1797 als Sohn des Franz Peter Moosbrugger und dessen Gattin Maria Anna geb. Willam im Haus Schrecken 18 in Au, Bregenzerwald geboren. Er wurde in der Pfarrkirche St. Leonhard in Au römisch katholisch getauft. Taufpaten waren sein Vater Franz Peter Moosbrugger und Maria "Katharina" Willi.

Am 22. August 1824 wurde er zum Priester geweiht. Am 11. Oktober desselben Jahres wurde er Pfarrprovisor in Schröcken und am 17. Februar 1825 Pfarrer von Schröcken. Am 27. September 1827 übernahm Pfarrer Josef Pius Moosbrugger das Schulbenefizium in Dornbirn, welches er durch mehr als 13 Jahre versah. Am 17. Jänner 1841 wurde er Pfarrer in Möggers und am 6. November 1846 Pfarrer in Klaus. Diese Pfarre Klaus versah Moosbrugger bis zum 17. Juni  1853, wo er in den Ruhestand trat und als emeritierter Pfarrer nach Dornbirn zurückzog.

Mehrfacher Taufpate

Pfarrer Josef Pius Moosbrugger war mehrfach Taufpate, wie z.B. bei seinem Neffen Kaspar Moosbrugger (späterer Jurist und Richter) und bei seiner Nichte Anna Katharina Moosbrugger, die spätere Gattin des Heimatdichters Franz Michael Felder aus Schoppernau.

Vermerk im Dornbirner Familienbuch

Pfarrer Josef Pius Moosbrugger war Chronist und Verfasser der Topographie Dornbirn. Die Verfassung der Chronik und Topographie fällt in die Zeit, als Moosbrugger Benefiziat in Dornbirn war. Dornbirn hat diesem Chronisten viel zu verdanken. Er war es, der als erster die alten Urkunden im Gemeindearchiv ordnete und auszugsweise übersetzte.

Pfarrer Pius Moosbrugger war in Dornbirn eine beliebte und geachtete Persönlichkeit. Er starb am 30. September 1853 während er in der Spitialskapelle die hl. Messe las und wurde in der 3. Arkade des Friedhofes Markt der geweihten Erde übergeben.

Das Bild zeigt Pfarrer Josef Pius Moosbrugger nach einer Reproduktion seiner Topographie von Dornbirn.