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Wappen der Vallaster

Jean Baptiste Vallastre wurde am 5. Februar 1765 in Bambiderstroff, Lothringen geboren.

Jean Baptiste ist ein Sohn des Bildhauers Jean Vallaster und dessen Gattin Marguerite geb. Pennerath (Pennerad) und ein UrUrEnkel des Jakob Vallaster und dessen Gattin Margareta geb. Hanser aus Bartholomäberg, Montafon.

Jean Baptiste Vallastre und sein Bruder Félix (1772-1802) wurden wie ihr Vater bedeutende "sculpteurs statuaires" (Bildhauer).

Am Straßburger Münster ist während der Französischen Revolution beträchtlicher Schaden entstanden: 1792 waren mehr als 235 Statuen von den revolutionären Ikonoklasten zerstört worden.

1818 wurde Jean Baptiste Vallastre zum Bildhauer der Kathedrale Notre-Dame in Straßburg ernannt.

Er arbeitete zusammen mit den Bildhauern Étienne Malade und Philippe Grass (1801-1876) an dem großen Restaurierungsprojekt der Kathedrale. Es wurden vier Franken pro Stunde bezahlt, was damals eine große Summe war.

Werke des Jean Naptiste Vallastre am Straßburger Münster

Im Jahre 1823 verrichtete er am Straßburger Münster folgende Arbeiten:

  • Wiederherstellung des Hauptportals vom Straßburger Münster mit den Wölbungen und sechzig Abbildungen von Gruppen mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Am Hauptportal erstellte er Christus (Höhe 7 fuß) und die zwölf Apostel (Höhe 6 fuß). Er erstellte auch die große Rosette, Christus der Rächer mit zwei Engel und zwei Propheten.
  • Wiederherstellung der seitlichen Türen der Hauptfassade und Erstellung von zweiunddreißig Figuren von Engeln und Heiligen.
  • Die Restaurierung des Portals im südlichen Querschiff gegenüber dem Rohan-Palast. Erstellung der Büste von Christus (Höhe 7 fuß) mit Weltkugel unter einem Baldachin, darunter König Salomon mit Schwert und unten zwei Frauen die sich um ein lebendes Kind streiten.
  • Restaurierung des Portals zur Kapelle Saint Laurent im nördlichen Querschiff. Die Gruppe von vier Figuren in Lebensgröße, welche das Martyrium von Saint Laurent zeigen, ist das Meisterwerk von Jean Paptiste Vallastre.

Jean Baptiste Vallastre gründete zudem eine Schule für Zeichnen und Modellieren. Auch seine Tochter Anne-Catherine Vallastre gab an dieser Schule Unterricht.

Der Historiker Dr. Christoph Vallaster (1950-2001) schreibt in seinem Buch "… ins Reich des Sonnenkönigs": "Zu den größten Künstlersippen, die Vorarlberg hervor gebracht hat, zählt die aus Bartholomäberg stammende Bildhauer- und Malerfamilie Vallaster."

Quellen: Wikipedia, Private Unterlagen

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.