Pfarrkirche St. Jakob in Meransen

Meransen (italienisch: Maranza) in Südtirol (Italien), heute eine Fraktion der Gemeinde Mühlbach, liegt auf einer Südterrasse am Eingang des Pustertales oberhalb des Marktortes Mühlbach und der Mühlbacher Klause auf 1414 m Meereshöhe. Meransen ist ein Streudorf mit heute circa 850 Einwohnern. Zur Gemeinde Mühlbach gehören auch die Franktionen Spinges und Vals.

Nachdem nun der Hauptort Mühlbach ebenso wie die Fraktionen Spinges, Vals und Meransen durch Jahrhunderte (bis 1891) zur Pfarre Rodeneck gehörte, darf angenommen werden, dass Rodank-Rodeneck die ursprüngliche Muttergemeinde gewesen ist.

Computer-Genealogie

Ich habe von Verwandten weit über 250 Stammbäume und Familienblätter erhalten, die ich nach und nach in das Stammbaum-Netzwerk übernommen habe. Bei der Übernahme dieser Daten sind mir die unterschiedlichen Angaben aufgefallen. Für ein und dieselbe Person hatte es auf den diversen Familienblättern und Stammbäumen unterschiedliche Geburts-, Ehe- oder Sterbedaten.

Früher hatte man keine Computer mit Genealogieprogrammen. Die großen Stammbäume wurden händisch gezeichnet und beschriftet und die Familienblätter im besten Fall mit der Schreibmaschine erstellt. Fehler waren somit vorprogrammiert.

Wenn ich einen neuen Stammbaum erhalte, vergleiche ich jedes einzelne Datum mit den Daten im Stammbaum-Netzwerk. Wenn es Abweichungen gibt, kann ich zum Vergleich per Mausklick die entsprechende Kirchenbuchseite aufrufen und eine neuerliche Überprüfung vornehmen. Zudem sind bei sämtlichen Namen und Daten alle Quellen hinterlegt. Plausibilitätstests helfen zusätzlich eine sehr hohe Datenqualität beim Stammbaum-Netzwerk zu erreichen.

Otmar Mayr

Hallo, mein Name ist Otmar Mayr. Ich kam 1947 in Hohenems zur Welt. Mit meiner Gattin Irma geb. Klien habe ich zwei Kinder. Ich war 32 Jahre beruflich in der Büromaschinenbranche tätig.

Seit meiner Pensionierung beschäftige ich mich intensiv mit Ahnenforschung und bin Betreiber der Website verwandten.info.

Damals mitten im Berufsleben stehend, habe ich nicht daran gedacht, dass ich mich jemals mit Ahnenforschung beschäftigen würde.

In meiner Kindheit machten wir oft mit unseren Eltern Verwandtenbesuche in Montafon und Bregenzerwald. Wenn ich zurückblicke, konnte ich eigentlich nur meine Großtante Rosa Nathalia Riedlinger geb. Marinelli (1893-1972) und deren Kinder verwandtschaftlich richtig einordnen.

Selbstverständlich kannte ich auch die Geschwister meiner Eltern und deren Kinder. Ich wusste auch, dass mein Großvater väterlicherseits aus Südtirol stammt und mein Großvater mütterlicherseits in Au, Bregenzerwald und meine beiden Großmütter in Montafon geboren wurden. Das war aber auch schon alles.

Ich frage mich oft, wieso unsere Eltern und Großeltern damals nicht über die Vorfahren gesprochen haben. Später habe ich festgestellt, dass auch in anderen Familien kaum darüber gesprochen wurde.

John Jacob Bausch (1830-1926) und Henry Lomb (1828-1908)
John Jacob Bausch (1830-1926) & Henry Lomb (1828-1908) gründeten 1853 die Firma "Bausch & Lomb" in Rochester, New York.
 
Die Firma "Bausch & Lomb" ist heute einer der weltweit führenden Anbieter von Kontaktlinsen. Neben diesem Standbein wurde in der jüngsten Vergangenheit der Bereich der Medizintechnik (Medikamente, Implantate für Augenerkrankungen) ausgebaut.
 
Bekannt geworden ist Bausch & Lomb zudem über die berühmte Brillenmarke Ray-Ban, die 1999 an die italienische Luxottica-Gruppe verkauft wurde.
 
Heute arbeiten ca. 12.000 Mitarbeiter in 36 Ländern für das Unternehmen.
 
Gründungsjahre und frühe Expansion

Wappen der Herren von Welsperg

Das erste Auftreten der Welsperger versetzen verschiedene Chronisten - vielleicht unter dem Einfluss zeittypischer genealogischer Studien, die auf die besondere Neigung Maximilians I. zurückzuführen waren, der für viele der großen europäischen Adelsfamilien sogar vorrömische Abstammung postulierte - in die Zeit der Frankenherrschaft und nennen dabei einen gewissen Welfo, der von König Clothar II. in den burgundischen Adel erhoben worden sein soll.

Sodann wird von toskanischen Ursprüngen berichtet: Die Welsperger entstammten demnach einer Familie, die von Etrurien nach Rätien gezogen wäre und nach verschiedenen Fährnissen den Tiroler Raum erreicht habe.

Wenn wir von den mehr oder weniger phantasievollen Berichten Abstand nehmen und im Bereich der belegbaren Geschichte bleiben, finden wir als Gründer oder Stammvater des Hauses der späteren Grafen Welsperg einen gewissen Otto, der 1140 gemeinsam mit seinen zwei Söhnen Swideger und Otto II. erwähnt wird, wie eine Traditionsnotiz des Klosters Neustift bezeugt.

Wappen der Thumb von Neuburg

Die Thumb von Neuburg (auch Thumb von Neuenburg) sind ein Adelsgeschlecht, das während der Zeit des Heiligen Römischen Reichs zur Reichsritterschaft gehörte. Es war seit dem 13. Jahrhundert in Vorarlberg und Graubünden und seit 1430 im schwäbischen Raum ansässig.

Die welfischen Ministerialen Adalbero und sein Bruder Kiso waren die ersten bekannten Vorfahren der Thumb von Neuburg. Erstmals werden sie als Zeugen in einer Urkunde des Herzogs Welf VI. für das Kloster Ittingen am 2. Juli 1152 erwähnt.

Im Jahre 1188 scheint ein Hainricus Tumbo in einer Urkunde auf. Er bezeugt darin eine Schenkung des Herzogs Friedrich von Schwaben an das Kloster Steingaden. Alle Nachkommen dieses Heinrich führten dann in männlicher Linie den Beinamen Thumb, in lateinisch verfassten Urkunden auch Stultus. Die sichere Stammreihe beginnt mit dem vor 1240 gestorbenen Albertus Tumbin.

Sie waren schon zur damaligen Zeit reich begütert, denn der jüngere Bruder Heinrich nannte sich bereits 1244 miles de Biunthe (nach der heutigen Gemeinde Baindt bei Ravensburg) und 1246 miles de Stadeln (nach Stadel bei Niederglatt).

Um 1230 wurden sie mit der Neuburg bei Koblach in Vorarlberg belehnt, nach der sich die Brüder Friedrich und Heinrich Thumb ab dem Jahre 1240 "Thumb von Neuburg" nannten.

Wappen der fürstlichen Familie von Liechtenstein

Die Burg Liechtenstein in Maria Enzersdorf südlich von Wien und auch die Feste Liechtenstein bei Judenburg (Steiermark) sind die Namensgeber für den Familiennamen Liechtenstein. Die Stammfamilien von beiden Burgen haben zufällig den selben Namen und sind aber miteinander nicht verwandt. In den Familienbüchern von verwandten.info sind beide Liechtenstein-Familien zu finden.

Erwähnungen

Große Berühmtheit erreichte der Minnesänger und Politiker Ulrich von Liechtenstein (* ca. 1210; + 1275), aus dem Haus Liechtenstein-Murau welches im 17. Jh. ausstarb. Er war kein Vorfahre des Fürstenhauses, aber er berichtete über Heinrich I. von Liechtenstein, der 1245 im Feldzug bei Thorn (Polen) siegte und 1246 die Ungarn in der Schlacht an der Leitha schlug, bei welcher der letzte Babenberger, Friedrich der Streitbare, den Tod fand. Sein Sohn Heinrich II. von Liechtenstein kämpfte in der Schlacht am Marchfeld (1278) für Rudolf v. Habsburg.

Hugo I. wird mit dem Prädikat "von Liechtenstein" in den Jahren 1120/1130 bis 1143 insgesamt siebenmal urkundlich genannt. In anderen Quellen wird er Hugues von Weikersdorf, Hugo von Leesdorf oder Hugo von Mödling genannt. Seine Namensänderung steht im Zusammenhang mit der Errichtung der Burg Liechtenstein (siehe Burgfoto - Quelle Wikipedia) in den Jahren zwischen 1122 und 1136. Hugo heiratete die Erbin und Tochter des Häderich von Liechtenstein. Aus dieser Ehe stammt Sohn Dietrich. Hugo I. von Liechtenstein verstarb im Jahre 1156.

Wolfgang A. Mozart & Carl M. v. Weber

Wieso befinden sich die zwei Musiker und Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und Carl Maria von Weber (1786-18226) im Stammbaum-Netzwerk?

  • Wolfgang Amadeus Mozart's Cousine Maria Anna "Viktoria" Mozart (1793-1857) hatte den Buchbinder Franz Fidel Pümpel in Feldkirch geheiratet. Über ihn gibt es verwandtschaftliche Verbindungen zu Familien im Stammbaum-Netzwerk.

  • Carl Maria von Weber's Cousine Maria "Constanze" ist Wolfgang Amadeus Mozart's Gattin.

Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (bekannt als Wolfgang Amadeus Mozart) wurde am 27. Jänner 1756, um 20 Uhr, als Sohn des Johann Georg "Leopold" und der Anna "Maria" Walburga Mozart, in einer Dreizimmerwohnung eines Mehrfamilienhauses (Hagenauer Haus), in Salzburg, Getreidegasse 9 geboren. Er und seine Schwester Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, kurz "Nannerl" genannt, waren die einzigen der insgesamt sieben Kinder, die das Erwachsenenalter erreichten.

Wappen Von Thun und Hohenstein

Thun bzw. Thun und Hohenstein ist der Name eines österreichischen Adelsgeschlechts, das sich seit dem 12. Jahrhundert nachweisen lässt. Die Grafschaft Hohenstein in Niedersachsen, heute Thüringen, gehörte von 1628 bis 1648 zu ihrem Herrschaftsbereich.

Der Stammsitz der Familie lag auf dem Nonsberg, heute Nonstal (Südtirol). Ab dem 17. Jahrhundert waren sie auch in Böhmen und Mähren begütert.

1495 wurde die Familie in den Freiherrnstand erhoben und 1629 wurde ihnen der Reichsgrafenstand zugesprochen. Im Jahr 1911 erfolgte die Erhebung in den Fürstenstand mit dem Prädikat „Durchlaucht“.

Im Jahr 1919 wurde der Adel in Österreich mit dem Adelsaufhebungsgesetz aufgehoben.

Das Adelsgeschlecht stellte einen österreichischen Ministerpräsidenten und bekleidete viele hohe Kirchenämter als Bischof, Erzbischof und Kardinal.

Etymologie und Namensentwicklung

Die Familie Thun und Hohenstein war am Anfang ihrer Existenz den diversen sprachlichen Einflüssen in der Alpenregion ausgesetzt. In den Urkunden des 11. bis 13. Jahrhunderts wurden sie auch Thunne, Tunnum, Tonnum, Tonno, Tono und Tunno genannt.

Als Simon von Thun 1407 in den Elephantenbund eintrat, etablierte sich der Name Thun endgültig und fand fortan Verwendung. Mit Beginn der Herrschaft über die Grafschaft Hohenstein ab dem Jahr 1628 wurde ebendiese Teil des Familiennamens. Als Thun und Hohenstein sind die diversen Linien im Adelsarchiv registriert.