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Sforza-Wappen der nicht-mailändischen Linien

Die "Attendolo" waren eine Familie wohlhabender Bauern, die ursprünglich aus Cotignola im Ravenna-Gebiet stammten. Sie sind die Vorfahren der berühmten im 15. Jahrhundert entstandenen Sforza-Dynastie, welche ihren Sitz in Mailand hatten.

Wappen

Beim Wappen handelt es sich um das ursprüngliche Wappen des Hauses Sforza, welches von den nicht-mailändischen Linien der Familie fortgeführt wurde.

Beschreibung: Azurblaues Schild mit zügellosem goldenen Löwen mit rot blitzenden Krallen, in der Pranke ein grün-goldener Quittenzweig.

Wappen des Königreichs Aragón

Das Königreich Aragon (aragonesisch Reino d’Aragón, katalanisch Regne d’Aragó, spanisch Reino de Aragón) war ein Staatsgebilde des mittelalterlichen Spaniens, welches von 1035 bis 1707 existierte.

Das Königreich Aragon ging 1035 durch eine Abspaltung aus dem baskischen Königreich Navarra unter einem Seitenzweig des Hauses Jiménez hervor. Im ersten Jahrhundert seines Bestehens konnte es sich neben dem Königreich Navarra, dem aus dem Königreich Asturien hervorgegangenen Königreich León-Kastilien und dem wiederum davon abgespaltenen Königreich Portugal als eines der vier wichtigsten christlichen Reiche auf der Iberischen Halbinsel etablieren. Ursprünglich auf die Südausläufer der Pyrenäen begrenzt konnte es im Zuge der Reconquista gegen das muslimische Al-Andalus territorial erheblich nach Süden expandieren.

Wappen von Liechtenstein

Die Grafschaft Vaduz war ein Territorium im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Sie entstand 1342 durch Erbteilung als Teil der Grafschaft Werdenberg. Der Grafschaft wurde 1396 die Reichsunmittelbarkeit gewährt, nachdem vier Jahre zuvor die Ansprüche der Grafen zu Werdenberg geendet hatten. Die gräfliche Linie von Vaduz starb 1416 aus und die Freiherren von Brandis übernahmen die Herrschaft.

Ab 1507 beherrschten die Grafen von Sulz Vaduz sowie die nördlich davon gelegene Herrschaft Schellenberg. Sie verkauften 1613 beide an die Grafen von Hohenems. Wegen der jahrelangen exzessiven Hexenverfolgungen und der widerrechtlichen Aneignung des Vermögens der Hingerichteten wurde am 12. Mai 1681 gegen den regierenden Grafen Ferdinand Karl von Hohenems (1650–1686) die Reichsexekution eingeleitet und der Kemptener Fürstabt Rupert mit ihrer Durchführung beauftragt.

Wappen Von Bentele

Familienname

Beim Familiennamen Bentele handelt sich um eine schwäbisch/alemannische Kurzform des männlichen Vornamens Pantaleon. Heute ist der Name im südlichen Baden-Württemberg und dort besonders in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis verbreitet.

Bei der Dudendeutung ist -le kein Suffix, sondern ein aus -leon durch Wegfall von (on) entstandenes -le(on). So entstand der relativ seltene Nachname Pantele. Bei der Änderung von Pante in Bente entstand der auch noch immer selten vorkommende Name Bantleon.

Der Familienname Bentele ist von der Häufigkeit her gesehen der 9315. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Bregenz. Relativ gesehen ist es im Bezirk Bregenz am wahrscheinlichsten, einer Person mit diesem Namen zu begegnen.

Absolute Verbreitungskarte für den Familienname Bentele in Österreich
Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Bentele in Österreich
https://namenskarten.lima-city.at
CC BY-NC-SA 3.0 AT

Pfarrkirche St. Jakob in Meransen

Meransen (italienisch: Maranza) in Südtirol (Italien), heute eine Fraktion der Gemeinde Mühlbach, liegt auf einer Südterrasse am Eingang des Pustertales oberhalb des Marktortes Mühlbach und der Mühlbacher Klause auf 1414 m Meereshöhe. Meransen ist ein Streudorf mit heute circa 850 Einwohnern. Zur Gemeinde Mühlbach gehören auch die Franktionen Spinges und Vals.

Nachdem nun der Hauptort Mühlbach ebenso wie die Fraktionen Spinges, Vals und Meransen durch Jahrhunderte (bis 1891) zur Pfarre Rodeneck gehörte, darf angenommen werden, dass Rodank-Rodeneck die ursprüngliche Muttergemeinde gewesen ist.

Computer-Genealogie

Ich habe von Verwandten weit über 250 Stammbäume und Familienblätter erhalten, die ich nach und nach in das Stammbaum-Netzwerk übernommen habe. Bei der Übernahme dieser Daten sind mir die unterschiedlichen Angaben aufgefallen. Für ein und dieselbe Person hatte es auf den diversen Familienblättern und Stammbäumen unterschiedliche Geburts-, Ehe- oder Sterbedaten.

Früher hatte man keine Computer mit Genealogieprogrammen. Die großen Stammbäume wurden händisch gezeichnet und beschriftet und die Familienblätter im besten Fall mit der Schreibmaschine erstellt. Fehler waren somit vorprogrammiert.

Wenn ich einen neuen Stammbaum erhalte, vergleiche ich jedes einzelne Datum mit den Daten im Stammbaum-Netzwerk. Wenn es Abweichungen gibt, kann ich zum Vergleich per Mausklick die entsprechende Kirchenbuchseite aufrufen und eine neuerliche Überprüfung vornehmen. Zudem sind bei sämtlichen Namen und Daten alle Quellen hinterlegt. Plausibilitätstests helfen zusätzlich eine sehr hohe Datenqualität beim Stammbaum-Netzwerk zu erreichen.

Otmar Mayr

Hallo, mein Name ist Otmar Mayr. Ich kam 1947 in Hohenems zur Welt. Mit meiner Gattin Irma geb. Klien habe ich zwei Kinder. Ich war 32 Jahre beruflich in der Büromaschinenbranche tätig.

Seit meiner Pensionierung beschäftige ich mich intensiv mit Ahnenforschung und bin Betreiber der Website verwandten.info.

Damals mitten im Berufsleben stehend, habe ich nicht daran gedacht, dass ich mich jemals mit Ahnenforschung beschäftigen würde.

In meiner Kindheit machten wir oft mit unseren Eltern Verwandtenbesuche in Montafon und Bregenzerwald. Wenn ich zurückblicke, konnte ich eigentlich nur meine Großtante Rosa Nathalia Riedlinger geb. Marinelli (1893-1972) und deren Kinder verwandtschaftlich richtig einordnen.

Selbstverständlich kannte ich auch die Geschwister meiner Eltern und deren Kinder. Ich wusste auch, dass mein Großvater väterlicherseits aus Südtirol stammt und mein Großvater mütterlicherseits in Au, Bregenzerwald und meine beiden Großmütter in Montafon geboren wurden. Das war aber auch schon alles.

Ich frage mich oft, wieso unsere Eltern und Großeltern damals nicht über die Vorfahren gesprochen haben. Später habe ich festgestellt, dass auch in anderen Familien kaum darüber gesprochen wurde.

John Jacob Bausch (1830-1926) und Henry Lomb (1828-1908)
John Jacob Bausch (1830-1926) & Henry Lomb (1828-1908) gründeten 1853 die Firma "Bausch & Lomb" in Rochester, New York.
 
Die Firma "Bausch & Lomb" ist heute einer der weltweit führenden Anbieter von Kontaktlinsen. Neben diesem Standbein wurde in der jüngsten Vergangenheit der Bereich der Medizintechnik (Medikamente, Implantate für Augenerkrankungen) ausgebaut.
 
Bekannt geworden ist Bausch & Lomb zudem über die berühmte Brillenmarke Ray-Ban, die 1999 an die italienische Luxottica-Gruppe verkauft wurde.
 
Heute arbeiten ca. 12.000 Mitarbeiter in 36 Ländern für das Unternehmen.
 
Gründungsjahre und frühe Expansion

Wappen der Herren von Welsperg

Das erste Auftreten der Welsperger versetzen verschiedene Chronisten - vielleicht unter dem Einfluss zeittypischer genealogischer Studien, die auf die besondere Neigung Maximilians I. zurückzuführen waren, der für viele der großen europäischen Adelsfamilien sogar vorrömische Abstammung postulierte - in die Zeit der Frankenherrschaft und nennen dabei einen gewissen Welfo, der von König Clothar II. in den burgundischen Adel erhoben worden sein soll.

Sodann wird von toskanischen Ursprüngen berichtet: Die Welsperger entstammten demnach einer Familie, die von Etrurien nach Rätien gezogen wäre und nach verschiedenen Fährnissen den Tiroler Raum erreicht habe.

Wenn wir von den mehr oder weniger phantasievollen Berichten Abstand nehmen und im Bereich der belegbaren Geschichte bleiben, finden wir als Gründer oder Stammvater des Hauses der späteren Grafen Welsperg einen gewissen Otto, der 1140 gemeinsam mit seinen zwei Söhnen Swideger und Otto II. erwähnt wird, wie eine Traditionsnotiz des Klosters Neustift bezeugt.

Wappen der Thumb von Neuburg

Die Thumb von Neuburg (auch Thumb von Neuenburg) sind ein Adelsgeschlecht, das während der Zeit des Heiligen Römischen Reichs zur Reichsritterschaft gehörte. Es war seit dem 13. Jahrhundert in Vorarlberg und Graubünden und seit 1430 im schwäbischen Raum ansässig.

Die welfischen Ministerialen Adalbero und sein Bruder Kiso waren die ersten bekannten Vorfahren der Thumb von Neuburg. Erstmals werden sie als Zeugen in einer Urkunde des Herzogs Welf VI. für das Kloster Ittingen am 2. Juli 1152 erwähnt.

Im Jahre 1188 scheint ein Hainricus Tumbo in einer Urkunde auf. Er bezeugt darin eine Schenkung des Herzogs Friedrich von Schwaben an das Kloster Steingaden. Alle Nachkommen dieses Heinrich führten dann in männlicher Linie den Beinamen Thumb, in lateinisch verfassten Urkunden auch Stultus. Die sichere Stammreihe beginnt mit dem vor 1240 gestorbenen Albertus Tumbin.

Sie waren schon zur damaligen Zeit reich begütert, denn der jüngere Bruder Heinrich nannte sich bereits 1244 miles de Biunthe (nach der heutigen Gemeinde Baindt bei Ravensburg) und 1246 miles de Stadeln (nach Stadel bei Niederglatt).

Um 1230 wurden sie mit der Neuburg bei Koblach in Vorarlberg belehnt, nach der sich die Brüder Friedrich und Heinrich Thumb ab dem Jahre 1240 "Thumb von Neuburg" nannten.