"Haselstauden", der Name des 4. Dornbirner Bezirks, taucht erst 1527 auf, die ältere Bezeichnung "Stiglingen" dagegen schon 1249. Der Siedlungsschwerpunkt lag zunächst wohl am Fuße der Anhöhen, dem "Stigliberg". Das neue Zentrum wurde dann vermutlich nach dem starken Haselbuschbestand am Dorfbach genannt. Eine Kapelle entstand dort 1681, 1790 wurde der Kirchweg zur Straße ausgebaut. Die jetzige Kirche "Maria Heimsuchung" (Baumeister Sigmund Hilbe) entstand 1792/93; selbständige Pfarrei wurde Haselstauden erst 1941.

Haselstauden zählt 22 Parzellen und damit mehr als jeder andere Bezirk. Alle Flurstücke liegen im östlichen Gemeindegebiet deutlich über dem Höhenniveau des Kerngebiets.

Stigliberg - Haselstauderberg

Stigliberg

In den Quellen findet man die Bezeichnung "Haselstauderberg", der früher offensichtlich "Stigliberg" genannt wurde.

Betrachtet man die Geländerkarte, sieht man von Haselstauden ausgehend zwei Anhöhen. Die Wälderstraße führt über die nordöstliche Anhöhe nach Alberschwende. Am Rand der südöstlichen Anhöhe gelangt man via Mitteldorfgasse, Tobelgasse, Rädermacher, Heilgereute und Kreuzen ebenfalls nach Alberschwende.

In den Dornbirner Matrikeln scheinen neben Haselstauderberg und Stigliberg die Geburts-/Wohnorte Fluh, Heilgereuthe, Hohlen, Jennen, Knie, Kreuzen, Rädermacher, Ruschen und Winsau auf. Es dürfte nicht falsch sein, wenn man diese Weiler dem Stigliberg - dem späteren bezeichneten Haselstauderberg - zuordnet.

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