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Wappen der Mangeng

Familienname

Der Familienname  M a n g e n g  wurde vom Taufnamen Magnus abgeleitet: Mang-Mangin-Mangein-Mangeng.

Die Schreibung Mangein hielt sich bis um 1700.

Dem tüchtigen Familiengeschlechte stehen die Prädikate "angesehen“ und “alteingesessen" zu. 

Häufigkeit des Familiennames

Der Familienname Mangeng ist von der Häufigkeit her gesehen der 3535. häufigste Nachname in Österreich. Die absolut meisten Vertreter dieses Namens findet man im Bezirk Bludenz. Relativ gesehen ist es im Bezirk Bludenz am wahrscheinlichsten, einer Person mit diesem Namen zu begegnen.

Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Mangeng
Absolute Verbreitungskarte für den Familiennamen Mangeng
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CC BY-NC-SA 3.0 AT

Das Familiengeschlecht Mangeng ist zu den 10 stärksten Geschlechter des Tales Montafon zu zählen. So sind im Montafoner Familienbuch von Ludwig Vallaster für den Zeitraum von 1654, dem Beginn der Taufbücher, bis 1992 in Bartholomäberg 100, in Silbertal 54, in Schruns 28, in Vandans 16, in Tschagguns 11, in Gaschurn 5, in St. Gallenkirch 4 und in St. Anton 5 Familien ausgewiesen.

Wappen

Das Geschlecht Mangeng führt seit altersher ein Familienwappen mit folgender Beschreibung:

In silbernem Felde stehen auf einem grünen Dreiberg zwei rote gegeneinander gewendete Greife, welche einen an einem langen Stiele befindlichen Berghammer halten. Der Helm ist mit einer Blätterkrone geschmückt und auf demselben ein offener Flug, rechts silbern, links rot und dazwischen wiederum der Bergwerkshammer; Helmdecken silbern-rot. (Bürger- und Adelswappen Vorarlbergs, 2. Teil, Seite 40 von Pfarrer G. W. Gunz).

Symbolik

  • Greif: Fabeltier halb Adler, halb Löwe - für Stärke, Kraft, Mut
  • Offener Flug: Kühnes Streben des Geschlechtes nach Höherem
  • Farbe SILBER: Gerechtigkeit, Unschuld
  • Farbe ROT: Freude, Liebe
  • Farbe GRÜN: Bodenständigkeit

Erwähnungen

  • Den ersten Namensträger finden wir im Jahre 1452 im Pfarrurbar von 1659 zu St. Anton i. M. Es ist dies ein Tschan Mangein.
  • Weiters sind Mangeng in den Urkunden des Pfarrarchivs Bartholomäberg von 1450, 1470 und 1556 genannt.
  • Urkunde vom 16. November 1590: Simon Thoman, Untervogt zu Bludenz, verkauft dem Baumeister, Rat und den Bürgern zu Bludenz für 20 Pfund Pfennig Konstanzer Münze Feldkircher Währung einen Martinszins von 1 Pfund Pfennig, welcher kaufsweise von Henslin Fiel an den Verkäufer kam, während Fiel denselben anfangs erkaufte von Meng Mangeng, sesshaft zu Gortipohl in St. Gallenkirchspiel, und seiner Ehefrau, ab ihrem eigenen Gut in Gortipohl gelegen, stößt abwärts an die Landstraße, auswärts an Tschan Kästeinen Gut, aufwärts an Jörg Gavaneschen, Peter Staimers und Vertaguden Güter in Anfalatschinen, mitsamt halbem Haus und Stadel, wie das alles aufweist ein besiegelter Zinsbrief vom Montag nach St. Gallentag (18. Oktober) 1512, welchen der Verkäufer innegehabt, nunmehr aber den Käufern übergeben hat.
  • Christian Mangeng, geb. 1725 in Bartholomäberg, war zufolge seiner Tüchtigkeit der Langzeitbürgermeister seiner Heimatgemeinde, und zwar von 1759 bis 1790.
  • Urkunde vom 6. Juli 1781, Innsbruck: Kaiser Josef II. belehnt Christian Mangeng und seine Mitverwandten mit den 321 Rinderrechten der Alpen Maroi und Albona.
  • Urkunde vom 2. Dezember 1783, Schruns: Franz Ludwig Fortunat, Freiherr von Sternbach etc., Präses des montafonischen Zeit- und Landgerichts stellt der Kirche zu St. Anton einen Gantbrief aus gegen Andreas Mangeng daselbst.
  • Jakob Mangengaus Schruns (1785-1815) war von 1810 bis 1815 Kurat in Gargellen.
  • Johann "Michael" Mangeng (1825-1865), Priesterweihe 1850, Kurat in Bürstegg, Pfarrer in Buchboden und von 1858 bis 1865 Pfarrer in Mellau, wo er 1865 starb.

Spitzenahnen

Spitzenahnen sind die jeweils ältesten Vorfahren in einer Ahnenreihe, zu denen die Daten der Eltern fehlen. Im Stammbaum-Netzwerk hat es in der Mangeng-Sippe folgende Spitzenahnen:

  • Bartholomäus Mangeng könnte ungefähr im Jahre 1640 zur Welt gekommen sein. Er lebte mit seiner Familie in Bartholomäberg.
  • Lorenz Mangeng könnte ungefähr im Jahre 1740 zur Welt gekommen sein. Er lebte mit seiner Familie in Bartholomäberg.
  • Franz Josef Mangeng könnte ungefähr im Jahre 1815 zur Welt gekommen sein. Er lebte mit seiner Familie in Schruns.
  • Josef Anton Mangeng könnte ungefähr im Jahre 1815 zur Welt gekommen sein. Er lebte mit seiner Familie in Schruns.
  • Johann Josef Mangeng könnte ungefähr im Jahre 1850 zur Welt gekommen sein. Er lebte mit seiner Familie in Bartholomäberg-Innerberg.

Die Genealogie der Mangeng befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Quellen: Ludwig Vallaster, Ahnenforscher; Monasterium.net; Kirchenbücher